Suche Auto mit wenig IT

Y2K

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Ich habe meinen Führerschein in der Tasche und suche nun ein Auto bei der jeder fähiger Schrauber auch ohne teure Diagonsegeräte defekte finden und reparieren kann. Ich finde den Lada Niva oder auch den UAZ 452 klasse aber wie sieht mit Ersatzteilen dafür aus? Ich möchte nicht jedes mal ewig warten bis der Defekt behoben ist.
Wie sieht es mit Ersatzteilen für die beiden genannten Fahrzeuge aus oder weiß jemand eine gute Alternative?
 
Freunde dich mit der Idee an das dafür eigentlich nur noch Oldtimer in Frage kommen.

Das hat natürlich auch steuerliche Vorteile. Und bei allem was nach dem Krieg gebaut wurde brauchst du sowieso noch einen OBD Stecker. Der kostet entweder ein paar hundert Euro + Software oder du kaufst ihn in China. Die neuen günstigen Bluetoothdinger sind ganz ok, brauchste aber einen Adapter für ältere Autos, den bekommt man aber auch für ein paar Euro.



Wenn du den Hersteller des Autos weisst guck ich mal nach ob ich die passende Software dafür rumliegn habe. Die Chance ist zwar nur mäßig begeisternd, aber sie existiert. Achja, viel von dem Zeug ist 16Bit. Du brauchst also ein 32 Bit Windows.

Diese Infos solltest du mit einfließen lassen wenn du möglichst viel selber reparieren willst. Ohne derartige Boardcomputer wirrds Arg unrealisitsich für die letzten 30 Jahre.

Oder halt in die exakte Gegenrichting mit einem Elektroauto "Bausatz". Ja, sowas gibts.
 
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  • #3
Ich arbeite in der IT und habe keine Ahnung von ODB und Autos reparieren aber warscheinlich kommt daher der Grund warum ich kein Auto will bei der man erst das Diagonsegerät dranhängen muss. Fürs reparieren habe ich in der Verwandschaft jemand der das machen kann.
 
Tendenziell als erstes Auto zu empfehlen kann ich folgende Autos

Alle so ~ Baujahr 2000 rum


  • Fiat Punto 176
  • Twingo
  • Ford Fiesta
  • Opel Corsa

OBD brauchste bei den Autos nich. Fehler sind logisch und nachvollziehbar.
 
: Hi "Glaubensbruder" der IT :) Endlich mal jemand, der keine fahrbaren Computer mag. Respekt . Ich neige ja reflexartig dazu, Dir einen AMI zu empfehlen ... aber als erstes Auto ? . Naja, die Ersatzteile sind preiswert, aber der Unterhalt ist happig. Was kannst Du denn als laufende Kosten pro Monat verkraften ? Grundsätzlich hat Sibi schon gute Vorschläge gemacht, aber ... alles ein bischen klein halt :) Egal, komm mal mit mehr Infos rüber ...
 
@ElricM: Aber als Ersten direkt ein Ami-PS Monster? Im Regelfall setzt ein Fahranfänger den ersten Wagen mal vor die Wand.

Mein Nissan Primera (Kombi) ist BJ 2000, hat bis auf Klimaautomatik nur die normalen Standart Sicherheitssysteme (die ich auch empfehlen kann ;))

Also man sollte wirklich so BJ '97 - 2005 gucken, oder wenn später die Low-Budget Version des Modells :D

P.S.: Ich dachte immer die Ersatzteile bei Amis sind so teuer, wegen Import etc oO
 
Um ein Auto mit OBD oder OBD II wirst du nicht drumrum kommen.
Du darfst nicht vergessen, das bei einem älteren Auto erstrecht fehler auftreten können.
Und sofern du ein "Neueres" Auto kaufst, brauchst du auch keine bedenken vor Fehlern oder Computerproblemen zu haben, denn Probleme treten dann im Normalfall erst nach ein paar jahren auf.

Autos ganz ohne Elektrische systeme wirst du nichtmehr bekommen oder der unterhalt wird (wie schon geschrieben wurde) unbezahlbar sein.
Lambda regelung, zündsystem oder einspritzanlage wird immer mit Elektronischen systemem verbunden sein.
 
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  • #8
Sibi hat es geschafft meine NoGo Liste zu nennen. Sibi, verstehe mich nicht falsch aber ich möchte mich nicht für mein erstes Auto schämen. ;)
Ich habe nix gegen das ODB Zeugs. Ich finde es halt schlimm wenn man den ganzen Kofferraum auseinander nehmen muss um eine Brine zu wecheseln.
Ich habe keine Ahnung was ein Auto monatlich circa kostet aber ich denke mit 300€ komme ich nicht weit oder?
 
Na, Sibi hat es nur gut gemeint :) Es gibt auch Leute, die würden sich wg dem von Dir genannten Lada schämen. Egal. Autos haben für viele auch etwas mit Emotionen zu tuen. Mal zu realistischen Vorschlägen.

Eine Golf-Klasse ist für einen Fahranfänger sicher empfehlenswert. Italienische oder franzözische Varianten sind mMn wegen zu vielen Zicken aussen vor. VW , Ford und Opel vernünftig, aber nicht unbedingt sexy. 3- oder 4'er Golf , Opel Astra sind Kandidaten.
3'er BMW für den besseren Geldbeutel, aber wird bei den Reparaturen schnell teuer.

Wegen Kosten. Versicherst Du selber oder über Deine Eltern ? Wieviele KM fährst Du ?
 
... verstehe mich nicht falsch aber ich möchte mich nicht für mein erstes Auto schämen. ;)

Das sagt jemand, der mit LADA und ähnlichem Schrott spekuliert? :D

Aber mal im Ernst:
weshalb solltest du dich für ein bestimmtes Automodell schämen?
Da musst du drüber stehen oder brauchst Eltern, die dir die neueste Kutsche vor die Tür stellen.

Die Vorschläge von sibi waren sinnvoll! Alternativ einen 4-er Golf, entsprechenden Opel Astra, etc.
Als Anfängerauto doch voll gut und kann man preiswert reparieren, da es gebrauchte Ersatzteile zu Hauf gibt.

Von Fehler In Allen Teilen würde ich dagegen die Finger lassen. ;)


Mein Sohn hatte zunächst auch rumgemault, als wir ihm anboten, den Golf V meiner Holden (kostenlos!) zu übernehmen. Jetzt ist er froh drum und blöd angemacht hat in deswegen noch keiner. :D



... Ich finde es halt schlimm wenn man den ganzen Kofferraum auseinander nehmen muss um eine Brine zu wecheseln.

Das kann dir auch bei älteren Autos passieren. Ich hatte mal einen Opel Vectra, so um 2004, bei dem wollte der Händler über 100 Euro für den Austausch der H7-Birne. War zwar umständlich, aber in gut 15 Minuten hatte ich es selber hinbekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein erstes Auto war ein Opel-Corsa-A. Ohne alles. Musste vor dem starten noch den Choke ziehen. :D (Den hatte ich fast 2 Jahre. Da ist mir hinten ein Doofmann an einer roten Ampel rein gerauscht und und hat mich noch auf den Vordermann geschoben.)
Da kam man problemlos innerhalb von Sekunden noch an jedes Leuchtmittel ran.
Heute könnte man die ersten Modelle mit H-Kennzeichen auch in Umweltzonen bewegen. Wenn man noch ein fahrtaugliches Exemplar findet das nicht komplett weg gerostet ist.:T
 
Dann ist doch aber deine Aussage nicht treffend.
Wer sein Auto pflegt bekommt ein zuverlässiges Auto und das hat dann relativ wenig mit dem Alter zu tun.
Man kann auch einen 5 Jahre alten Wagen runterwirtschaften. Das liegt dann aber nicht daran, weil es ein schlechtes/altes Auto ist, sondern weil es nie an Pflege erfahren durfte.

Mein Auto ist 21 Jahre alt. Deswegen komme ich aber trotzdem genau so wie alle anderen mit ihren Neuwägen an mein Ziel.
 
Wenn ich mal überlege was an meinem alles defekt war was eigentlich nicht kaputt gehen dürfte:
Diverse Sensoren für Airbag und ABS. Diese scheiß Kabelspirale für den Airbag gleich 2x. Die Zündkasette (Ersetzt Zündverteiler, Finger, Kerzenstecker und Kabel. Eigentlich 100% Wartungsfrei und Zündzeitpunkteinstellung entfällt auch. Leider Schweine-teuer)

Was noch defekt ist:
Steuergerät f. Tempomat, elektrische Leuchtweitenregulierung.

Am Motor war noch nie was dran. Hat jetzt fast 400.000km auf der Uhr. (Dank Steuerkette gibt es auch kein Ärger mit den Zahnriemen.)


Was alles an Elektronik in heutigen Neuwagen verbaut ist, da kann einem nur schlecht werden.
Wenn man sich jetzt noch die Pannenstatistiken anschaut, wird man sehen, dass der Löwenanteil nur Elektronik-Defekte sind.

Unterm Strich ist ein altes Auto bei guter Pflege/Wartung zuverlässiger als ein Neues.
 
Unterm Strich ist ein altes Auto bei guter Pflege/Wartung zuverlässiger als ein Neues.

Selbst bei guter Pflege nutzen sich Teile ab, verschleißen, rosten oder gehen kaputt!

Bei meinem vorletzten Auto, einem eigentlich ausgereiften Opel Omega 2.6, begann der Ärger nachdem das Fahrzeug ca. gut 7 Jahre alt war.
Was da alles defekt ging, TROTZ guter, regelmäßiger Pflege, war dann irgendwann einfach zu viel und vor allem zu teuer.
Die Unzuverlässigkeit nahm drastisch zu und die dafür angesagten Preise des Händlers zur Schadensbehebung waren abartig. LiMA für 1000 Euro!

Oder ich denke mal an mein Studentenauto, einen VW Polo (Mod. II). Das Ding hatte ab Werk noch nicht mal ein Radio oder einen Heckwischer. Eigentlich alles nur Mechanik. Das Ding rostete mir unterm Hintern weg und dauernd ging etwas kaputt oder unterlag vorzeitigem Verschleiß. Nene, früher war da in Sachen Auto auch nicht alles besser, als heute.


Mein aktuelles Fahrzeug, das ich seit einem Dreivierteljahr fahre, hat dagegen allerlei elektronische Helferlein und ein gigantisches LED Matrix-Lichtsystem. Probleme bisher: keine!
 
Wer sein Auto pflegt bekommt ein zuverlässiges Auto und das hat dann relativ wenig mit dem Alter zu tun.

Ansich hast du recht, das problem dabei ist allerdings, das die leute innerhalb der ersten 5 Jahre regelmäßig Wartungen machen lassen (Garantie) und auch Fleissig in die Werkstatt gehen.
Dannach werden die Pflege und Wartungshinweise Gekonnt Ignoriert.

Innerhalb der ersten 5 jahre kann sicherlich genauso etwas Kaputt gehen, wird aber oftmals gleich von einem Fachman repariert und erst nach längerer Laufzeit beginnt die "Mach das so das es Irgendwie geht" Phase.

Bestes Beispiel ist das AGR Ventil.
Keine Ahnung wie oft ich schon "Mach mal das es Irgendwie geht" Reparieren musste, weil ein neues zu Teuer ist.
Dann tut es ein einfaches Stück blech, und die Probleme sind behoben, aber das AGR Ventil ist nachwievor das Alte welches schon angefangen hat rumzuspinnen.
 
Was alles an Elektronik in heutigen Neuwagen verbaut ist, da kann einem nur schlecht werden.
Klar, vieles ist evtl übertrieben aber die elektronischen Helfer sollte man auch nicht nur verteufeln. Gerade als Fahranfänger sind ABS, Airbags oder so was simples wie eine verdammte Servolenkung doch ganz nett :D Wenn ich da an meinen alten Audi 80 denke, was war es da eine Qual wo einzuparken :D

Ein Auto ganz ohne Elektronik wird man in der Preisklasse die einem Fahranfänger gerecht wird wohl kaum finden. Das wäre dann ja ein super gepflegter Oldtimer, etwas teuer meint ihr nicht? ;)

3er oder 4er Golf wäre doch schon mal ein Anfang. Oder ein VW Passat, da hat man dann noch gleich etwas mehr Ladefläche. Die haben zwar auch Elektronik, ne Birne wechseln kann man da aber noch locker selber.

Und ja, immer schön Service machen. Das sollte man imho schon wenn man seine Möhre nicht eh ins Grab fahren will. Man merkt auf jeden Fall schnell wie viel Kohle ein Auto verschlingt ;)
 
Ein nicht wichtiger kleiner Hinweis ;) Bitte unterscheiden ob simples ODB2 oder ein CAN-Bus verbaut wurde. ODB2 ist Standard seit den 90ern, das schadet aber auch nix. Eine Drosselklappe anlernen ist damit recht komfortabel, die letzten Drosselklappeneinstellungen "per Hand" hatte ich beim Golf 1 ;) Um ODB2 kommst Du nicht drumrum, sonst keine Zulassung (Abgas etc...) - natürlich haben die alten Autos Bestandsschutz ;)
Bei CAN schaut die Sache ein bisschen komplexer aus - in einer Näherung ließe sich ohne ins Detail gehen zu wollen sagen dass man hier nicht nur auslesen, sondern auch verändern lässt - man kommt wesentlich tifer in die Steuergeräte rein, kann aber halt auch viel kaputt machen ;) Wie gesagt, stark vereinfacht.

ODB2 ist an sich eine feine Sache. Früher gabs zwei Parameter wenn die Kiste nicht mehr oder wie ein Sack voll Nüsse gelaufen ist - Sprit oder Zündung. Heute gibts da reichlich Geber und Sensoren, und jeder Schrauber ist recht froh drum aus dem Steuergerät zumindest einen Hinweis zu bekommen wo er suchen sollte...
 
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