Subdomain auf zweites internes Gerät verweisen

HanZ

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Hallo zusammen,

ich habe per DynDNS eine Domain die auf meine Synology (192.168.1.11) zeigt.

Ist es möglich, eine Subdomain einzurichten, die dann auf meinen ebenfalls im Heimnetzwerk liegenden Raspberry zeigt (192.168.1.12)?

lg
HanZ
 
Kannst du überhaupt bei deiner DynDNS-Adresse eine Subdomain anlegen?

Für das was du machen willst kannst du, falls es sich um Webseiten handelt, entweder einen im Webserver des Synology einrichten, sofern der Synology dies unterstützt, oder du gibst bei der URL immer zusätzlich noch einen abweichenden Port an welchen du über deinen Router direkt auf dein Pi weiterleitest.
 
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  • #3
Hey X-Coder,

ja, Subdomains sind möglich.

Bisher nutze ich auf die Port-Forwarding-Variante. Durch Domain.tld:1411 komme ich auf Port 80 des Raspberrys. Das habe ich in der Fritzbox so eingestellt.

Leider gibt es genug Endnutzergeräte, bei denen das nicht funktioniert. Z.B. habe ich es noch nie mit einem Smartphone geschafft darauf zuzugreifen. Wenn du magst kann ich dir ja mal die Domain schicken, dann kannst du es versuchen.

Einen Reverse-Proxy ist bei mir möglich. Das Menü sieht so aus:

 
Dann dürfte es mit dem Reverse-Proxy gut gehen.

Bei Quelle trägst du im Feld Hostname deine Sub+Domain ein. Bei Ziel entweder die IP des PI, sofern der PI die Webseiten auch direkt auslieferen kann, wenn man die IP aufruft, ansonsten müsstest du dem PI zumindest eine lokal auflösbare Domain geben, welche auch der Synology auf den PI auflösen kann.
Dies geht z.B. mit einem lokalen DNS-Server auf dem Synology, oder durch bearbeiten der /etc/hosts-Datei, letzteres dürfe aber wahrscheinlich keine permanente Lösung sein und nur bis zum Reboot halten.
 
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  • #5
Geil! Das funktioniert ja einwandfrei. Als Ports habe ich jetzt 443 angegeben. Sollte ich da was ändern?

Jetzt muss ich bloß noch das Let's encrypt für die Subdomain anpassen.
 
Ob du intern den Datenverkehr zwischen Synology<->Pi mit SSL verschlüsseln willst musst du beurteilen, im Zweifelsfall ist verschlüsselt immer besser als unverschlüsselt. Aber Extern<->Synology, also 443 bei Quelle, macht auf jeden Fall Sinn. Du musst dann nur schauen wie du das Zertifikat auf dem Reverse Proxy einbinden kannst.
 
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  • #7
Verschlüsseln will ich es, ja. Meine Frage war mehr darauf bezogen, ob es vielleicht irgendwas gibt, was man beachten sollte. Aber wenn es funktioniert und nichts dagegen spricht, ist ja alles gut? :D

Ich habe jetzt einfach ein neues Let's Encrypt-Zertifikat erstellt für die Subdomain. Soweit funktioniert alles, auch am Smartphone :)

Danke vielmals!

--- [2017-09-18 13:53 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Ich muss jetzt nochmal nachhaken:

Wenn ich jetzt den Raspi auf einem bestimmten Port ansprechen möchte, also z.B. raspi.domain.tld:8082, dann funktioniert das nicht. Ich habe testweise den Port für den Raspberry als auch für die Synology freigegeben. In beiden Fällen wird die Verbindung abgelehnt.

Denkfehler gemacht? Oder geht das dann generell nicht?
 
Also der reverse proxy von raspi.domain.tld:80 -> Synology -> Raspberry Pi funktioniert, aber :8082 -> Synology -> Raspberry Pi nicht? Dann musst du wohl auch noch einen Reverse Proxy für den anderen Port einrichten.
 
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  • #9
Hey rexcolo,

ich habe es inzwischen hinbekommen. Habe für den zweiten Port eine zweite Subdomain eingerichtet. Seltsamerweise hat diese die exakt gleichen Einstellungen wie von der ersten Subdomain, leitet aber trotzdem korrekt weiter. Ich vermute, weil ich eine .conf-Datei erstellt habe, wo ich diese zweite Subdomain eingetragen habe, um bei einem Service (Traccar) SSL zu aktivieren.

Es sieht jetzt also so aus:

domain.tld -> Synology
raspi.domain.tld -> Raspberry (ergo /var/www/html/)
traccar.domain.tld -> Raspberry (ergo das Interface von Traccar, das man sonst über den Port 8082 aufruft)


Ich weiß zwar nicht ganz genau warum, aber es läuft :)
 
Ja, so soll es ja sein – der Webserver entscheidet je nach Host-Header, wo die Anfrage ankommt :)
 
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