Strom/Gas Anbieter Wechsel - Grundversorgung

Losty

RB Leipzig Neider
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Hab leider ein blödes Problem...

Hab meinen jetzigen Anbieter (Vattenfall) zum 6.9. eigenhändig gekündigt, hab aber den Zeitpunkt verplant meinen neuen Anbieter zu "bestellen". Jetzt hab ich beides bei Eprimo bestellt, allerdings soll dort die Belieferung erst ab dem 13.9. starten. Ich dachte es würde reichen wenn ich knapp 2 Wochen vorher was neues buche :(


Ansich schon Scheisse... hab aber gelesen (hatte da so keine Ahnung von) das dann im Zweifelsfall die Grundversorgung greift (die natürlich teuer sein soll -.-), allerdings les ich da auch immer das es da ne Kündigungsfrist von 2 Wochen geben soll.

Weiß einer wie das abläuft wenn zwischen dem Wegfall des alten Anbieters (6.9.) und der Belieferung des neues Anbieters (13.9.) "nur" eine Woche liegt?
 
Wenn Du ohne Vertrag bist und Strom entnimmst, kommt ein Grundversorgungsvertrag mit dem örtlichen Anbieter zu Stande. Du bist verpflichtet, unverzüglich die Entnahme schriftlich anzuzeigen.

Es könnte sein, daß das erst mal gar nicht auffällt, bzw, da Du ja dann kurz darauf einen Vertrag hast, das überhaupt keiner merkt.

Allerdings würde ich empfehlen Dich sofort bei dem örtlichen Versorger zu melden und das zu klären, alleine wegen der Kündigung(-sfrist).
Denn auch, wenn Du den Verbrauch nicht anzeigst, kommt ja ein Vertrag zu Stande, der auch dann gilt/läuft, wenn es später erst dem Anbieter zur Kennnis gelangt.
 
Offtopic, aber weils witzig ist...
War auch bei Vattenfall. Hab vor 2 Wochen gekündigt und bin ebenso zu eprimo.

Wohl auch bei Check24 geschaut? :D
 
Ich wechsel da auch immer regelmäßig. Erinnerungen, dass es wieder Zeit wird zu kündigen usw. bekomme ich dann von Verifox (welches Vergleichsportal man wählt ist wahrscheinlich vollkommen egal). Das würde ich mir dann in Zukunft bzw. jetzt auf jeden Fall so einrichten. Kündigung und neuer Vertragsabschluss und was dazugehört wird ja auch alles von denen und dem neuen Versorger übernommen.

Für genau sowas finde ich diese Portale recht praktisch, denn wenn man das kündigen verpasst, dann lohnt sich der Wechsel ja im Nachhinein oft gar nicht.

Aber ja, die Strombelieferung übernimmt in deinem Fall der Netzbetreiber zum Grundtarif (da muss man meist mehr löhnen). Kündigungsfristen musst du bei dem erfragen. Sollte aber auch alles dein neuer Versorger übernehmen. Gar nicht selbst mit rumschlagen, so bringt man da dann nur Verwirrung rein.

Der Netzbetreiber wird die Entnahme übrigens mit Sicherheit bemerken. Denn dein alter Versorger meldet dich ab und der neue an. Beide melden für die Abrechnung Zählerstände an den Netzbetreiber. Sollten die nicht zusammenpassen, musst du die Differenz dort löhnen. Wenn sie trotzdem zusammenpassen, ist es egal. Denn bezahlst du entweder beim alten oder beim neuen Versorger das zwischendurch verbrauchte. Daher besser alles die Versorger machen lassen und nicht noch zusätzlich selbst drum kümmern.
 
Das was c1i sagt. Die Anbieter regeln das in einem eingespielten Verfahren unter sich. Man würde nur für Verwirrung sorgen, wenn man den automatischen Ablauf stört. Wenn es irgendwo klemmt, melden sie sich. Garantiert.
Es funktioniert also genau wie bei einem Versicherungswechsel. Denen telefoniert man auch nicht hinterher.
Natürlich sollte man das Konto im Blick haben, damit man ggf. einschreiten kann.
 
Der Netzbetreiber wird die Entnahme übrigens mit Sicherheit bemerken. Denn dein alter Versorger meldet dich ab und der neue an. Beide melden für die Abrechnung Zählerstände an den Netzbetreiber.

Ich kenne das so, daß man beim An- und Abmelden dem Versorger Zählernummer und Zählerstand mitteilt.
Wenn er da den gleichen angibt, läuft die Woche über die Rechnung des neuen Anbieters.

Sollte das anders sein, müßte Losty 2 Termine, jeweils genau am entsprechenden Stichtag, haben, wo er den Zugang zum Zähler zu gewährleisten hat. :unknown:

Das ganze natürlich nur, wenn es da nicht bereits irgendwelche Art von Smartzählern geben sollte. Da bin ich raus, ich habe "normale" Zähler.
 
In den letzten 20 Jahren hat hier noch kein Fremder Strom, Gas oder Wasser abgelesen.
Übermittle die Stände mit Datum per Anruf, Mail oder Onlineformular. Als Beleg für mich knipse ich noch Fotos und das wars.
Es genügt mir völlig, wenn ich mich beim Wasseruhrentausch mit dem Monteur rumplagen muss. Beim letzten Mal sind 4x Termine geplatzt, 1x wegen mir und 3x wegen ihm.
 
Ich bin seit 2 Jahren bei EPRIMO und habe dieses Jahr beim Umzug in ein neues Haus es auch verpennt eprimo Bescheid zu sagen. Dann griff auch die Grundversorgung über EWE (sehr teuer). Ich habe über die eprimo-Seite (mein eprimo) dann einfach mein Problem geschildert und die haben dann alles in die Hand genommen. Also bei EWE gekündigt usw. Es wurde mir sogar mitgeteilt, dass ich meinen alten günstigeren Tarif behalten kann und nicht als Neukunde gewertet werde. Das fand ich echt nett. :) Den einen Monat Grundversorgung musste ich natürlich bezahlen.

Die Zählerstände konnte ich bequem über die eprimo-Seite übermitteln.
 
Ich kenne das so, daß man beim An- und Abmelden dem Versorger Zählernummer und Zählerstand mitteilt.

Genau, und der meldet es dem Netzbetreiber. Bzw. beide Versorger natürlich. Denn die müssen an den Netzbetreiber aufgrund der Zählerstände die Durchleitungsentgelte zahlen. Noch ein Grund, sich da nicht einzumischen, denn sie müssen die Entnahme sowieso beantragen bzw. beenden.

Wenn er da den gleichen angibt, läuft die Woche über die Rechnung des neuen Anbieters.

So schrieb (meinte) ich das.
 
Einfach ein paar Kw/h mehr angeben bei der Schlussrechenung.
Dann beziehste halt "offizell" 2 Wochen kein Strom/Gas.
 
Aber bei genau solchen Fällen schicken sie auch durchaus mal Stichprobenkontrolleure*innen raus.

Dass man sich da mit den Daten verheddert ist normales Tagesgeschäft bei den Strom- und Gasanbietern.
Der städtische muss in jedem Fall liefern (deshalb sind die Öffentlicher Dienst) und da kann man normal mit telefonieren. Geht flott ;)
 
Einfach ein paar Kw/h mehr angeben bei der Schlussrechenung.
Dann beziehste halt "offizell" 2 Wochen kein Strom/Gas.

Einfach so geht das nicht.

Im Falle eines niedrigeren Zählerstandes beim Folgeversorger wird vom Netzbetreiber eine Korrektur vorgenommen. Sonst würde man die Durchleitung doppelt abrechnen und das mag das Finanzamt nicht.

So einen Blödsinn sollte man einfach lassen. Erstens lohnt sich das in der Regel eh nicht, zweitens bringt man damit genau die Verwirrung in den eigentlich problemlosen Vorgang, die ich schon angesprochen habe. Denn dein Versorger wird mit dir die Zählerstände abrechnen, die der Netzbetreiber anlegt. Und da wird bei solchen Differenz auch durchaus mal geschätzt, was rechtlich in Ordnung ist.

Seinen Zählerstand meldet man in der Regel nur dem neuen Versorger. Der kümmert sich um den Rest. Wenn man beiden Versorgern meldet, dann sollte das der identische Stand sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
In der Regel meldet sich der Netzbetreiber von selbst und will die Zählerstände wissen, da kommt dann normalerweise eine Karte die man ausgefüllt zurück schicken muss. Ansonsten kann man sich jederzeit beim Versorger melden, aber das muss man nicht. Machen trotzdem viele, weil sie denken es wäre ihre Pflicht, wird dankend angenommen, aber brauchen tut man das eigentlich nicht. ^^
 
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