Streit wegen potentiellem Hundekauf - Verbot "rechtens"?

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Jester90

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Keine Ahnung, ob dass hier Richtig ist oder eher ins Off-Topic gehört. Ansonsten bitte verschieben ;)

Mal zu meiner Person:
Ich bin jetzt 22 (Anfang des Jahres 23), habe soeben mein Studium abgebrochen und fange nächstes Jahr im Spätsommer eine Ausbildung an.
Dementsprechend wohne ich nun wieder zuhause bei meinen Eltern, da die Ausbildungsstelle auch hier in meinen jetzigen Wohnort ist.

Da ich jetzt bis zur Ausbildung ne ganze Menge Zeit habe, hatte ich vor mir einen Hund zu holen. (Zeit habe ich natürlich nachher auch für den Hund, nur eben keine Eingewöhnungszeit. Einen Hund kann man ja nicht von heute auf morgen mal eben 4h alleine lassen und sobald ich arbeite, wird das mit de eingewöhnen auch schwer, da ich natürlich auch nicht mehrere Monate Urlaub nehmen kann)

Problem ist jetzt, dass meine Eltern keinen Hund im Haus (Eigenheim) wollen.
Argumente kann ich bringen so viel ich will, obwohl sie selbst keine dagegen haben. Das läuft dann immer raus auf, "Ein Hund kommt nicht ins Haus, weil wegen is so. Wenn du ein eigenes Haus hast, kannst du dir ja einen Hund holen."
Jetzt ist es ja so, dass man pauschal Tiere in Mietverträgen nicht verbieten kann, sondern dass es immer auf den Einzelfall drauf ankommt.
Wie sieht das ganze denn aus, wenn man nicht zur Miete, sondern mietfrei bei den Eltern wohnt.
Kann man dann Haustiere pauschal und rechtmäßig verbieten, wenn man mietfrei wohnt?
Was kann schlimmstenfalls passieren, wenn ich mir trotzdem einen Hund holen?


PS: Das soll hier keine Diskussion pro/contra Hund werden!
 
Wie sieht das ganze denn aus, wenn man nicht zur Miete, sondern mietfrei bei den Eltern wohnt.
Deren Eigentum, da hast du nichts zu melden.

Was kann schlimmstenfalls passieren, wenn ich mir trotzdem einen Hund holen?
Das können dir nur deine Eltern beantworten.

Wenn du ein eigenes Haus hast, kannst du dir ja einen Hund holen.
 
:m
Sollte man mit 23 nicht langsam das Ende der Pubertät erreicht haben?
 
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  • #5

Nein, wie kommst du darauf?
Ich würde mich ja in einer sachlichen Diskussion davon überzeugen lassen, mir möglicherweise doch keine Hund ins Haus zu holen
Ich lasse mich aber bestimmt nicht ohne Argumente von irgendwas abbringen.

Deren Eigentum, da hast du nichts zu melden.
Natürlich ist es deren Eigentum. Wohnungen sind ja auch Eigentum des Vermieters, der Mieter ist ja "nur" der Besitzer.
Nur sind die Eltern doch verplichtet, ihre Kinder bis 25 (oder Abschluss einer Ausbildung) bei sich wohnen zu lassen (Naturalunterhalt), oder eben Barunterhalt zu zahlen.
Es kann ja nicht sein, dass ich weniger Rechte habe, wenn ich Naturalunterhalt in Anspruch nehme, als wenn ich ausziehe, mir den Unterhalt auszahlen lasse, und dann in der Mietwohung einen Hund halten kann.
 

Option 1 - Mit dem Hund warten.
Option 2 - Einen Rechtsstreit mit deinen Eltern über Barunterhalt führen mit der Begründung, dass du nicht bei ihnen Wohnen kannst, da sie keinen Hund zulassen.

Was auch noch gegen einen Hund spricht? Die Verantwortung scheint deine geistige Reife zu übersteigen.
 
Gerade weil du Mietfrei wohnst, können die dir sogar noch so einiges mehr sagen, denn schließlich hast du auch nichts bezahlt, auf was du irgendeinen Anspruch haben könntest.

Wie heißt das so schön: "Solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst..."

BTW.: Etwas komisch (um nicht gerade Dumm zu sagen) finde ich übrigens auch, das du als Mietfreier Bewohner der Wohnung deiner Eltern überhaupt darüber nachdenkst, sie zu verklagen...
Mal richtig drüber nachgedacht, was passiert, wenn du gewinnst? Das Verhältnis mit deinen Eltern ist im Arsch, und ich bin mir sicher, das du danach nicht mehr Mietfrei bei deinen Eltern leben können wirst, sondern dich als Geld verdienender Arbeitnehmer an den Kosten (Miete, Lebensmittel usw.) beteiligen musst. Was ist dabei jetzt besser? Auf einen Hund verzichten, oder keine Mietfreie Wohnung und kein gutes Verhältnis mehr mit den Eltern?

ps.: An was für einen Hund hast du eigentlich gedacht?
 
Bitte keinen Hund "holen", nur weil du Langeweile hast und nichts mit dir anzufangen weißt.
Ja, es ist Weihnachtszeit und ja, da werden wir alle ein wenig sentimental und wollen was zum knuddeln haben. Aber spätestens, wenn es draußen wie aus Eimern schüttet bist du wohl der erste, der da keine Lust mehr drauf hat.

Gibts sowas nicht als App? Tamagotchi 2.0?
 
wtf....?
Solange du deine Beine unter deren Tisch streckst, wird zu Hause getan, was die sagen. Isso. So abgedroschen das klingt.

Davon ab ist das auch deren Haushalt, wenn die keinen Hund wollen, dann kannst du keinen anschleppen.
Wenn du dir trotzdem einen Hund holst, hat die Erziehung versagt. In vielerlei Hinsicht.
 
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  • #11


Es geht hier ja nicht um das mietfrei wohnen.
Ich hätte absolut kein Problem damit, hier Miete zu bezahlen, da damit ja dann anscheinend auch mehr Rechte einhergehen.
Als Mieter könnte ich mir ja dann einen Hund halten, solange sie dann nicht vor Gericht ziehen und ein Verbot erwirken, wobei sie dann auch sachliche Argumente vorbringen müssen, um eben dieses Verbot zu erwirken.
Wenn ich hier weiter mietfrei wohne, bin ja ziemlich "angeschissen", da ich ja so gut wie keine Rechte hier hab
Wäre also nur von Vorteil für mich, hier Miete zu zahlen, ich denke aber nicht, dass sie sich darauf einlassen werden.

Hund wäre ein Labrador
 
Nö, auch mit Miete gibt es keine Rechte. Wäre das überhaupt Miete? Ich musste, als ich noch daheim wohnte auch Geld abdrücken. Das war dann aber 250€ Kostgeld. Keine Miete. Und so kenn ich das bei jedem im Bekanntenkreis.
 
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  • #14

Warum sollte es die nicht geben? Zahle ich Miete, geht die Wohung in meinen Besitz über (Besitz, nicht Eigentum ;) )
Als Besitzer habe ich wohl mehr Rechte, wie als "Gast", oder sehe ich da jetzt was falsch.
Eltern wären Vermieter, ich der Mieter, Vermieter können Haustiere pauschal nicht verbieten, sondern nur nach Einzelfallprüfung.

Natürlich würde ich mir das dann schon schriftlich, sprich einen Mietvertrag, geben lassen und nicht einfach so nur Geld bezahlen ;)


Wohnungsgröße wäre ~50qm+Garten, dass sollte kein Problem sein
 
Garten auch noch? Wäre der im Mietvertrag mit drin und deine Eltern würden drauf verzichten? Hat die Wohnung eine eigene Küche, ein eigenes Bad? Wären das zwei voneinander getrennte Wohnbereiche? Mit eigenem Eingang etc.? Also haben deine Eltern ein Zweifamilienhaus?
 

Einzelfall geprüft, Hund abgelehnt:
Labrador zu groß und Hundehaltung stört die Nachbarn.

Merkst du es wirklich nicht?

Ich weiß ja nicht, was du für ein Verhältnis zu deinen Eltern hast, aber du erwägst wirklich einen Rechtsstreit wegen einem Flohteppich?
Was machst du eigentlich im Spätsommer mit dem Hund, wenn du arbeiten musst?

Bist du überhaupt in der Lage dich um einen Hund zu kümmern? Finanziell?

Verklagst du den Hund, dass er sich nicht ordentlich benimmt?

Edit:
Als Mieter könnte ich mir ja dann einen Hund halten, solange sie dann nicht vor Gericht ziehen und ein Verbot erwirken, wobei sie dann auch sachliche Argumente vorbringen müssen, um eben dieses Verbot zu erwirken.

Andersrum wird ein Schuh draus, sie Verbieten den Hund und DU ziehst vor Gericht um das Verbot unwirksam zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Abgesehen davon fällt ein Labrador auch nicht mehr unter die Kleintier-Regelung. Da kann der Vermieter durchaus einfach so "Nö!" sagen...
 
Klingt ja nach einer richtig schön harmonischen Familie vorm Weihnachtsbaum.
Der Threadstarter. Seine Eltern. Der Labrador. Der Anwalt.

Das Fest der Liebe. :T
 
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  • #20

Nein, es ist kein Zweifamilienhaus, es gibt nur einen Eingang.


Darauf wird es wohl vermutlich auch hinauslaufen. Nur ist man anscheinend hier schon der Assi, wenn man dann was von Unterhalt schreibt.

@Opuntia:
Ich denke nicht, dass "zu groß" als Begründung reicht. Außerdem leben hier bereits einige Hunde in der Nachbarschaft.
Ich arbeite in Gleitzeit, daher wäer es kein Problem nach Mittags mal nach dem Hund zu sehen. Und 4h alleine schaffen die schon.
Was machen andere Leute, die arbeiten, mit ihrem Hund?
Finanziell ist der Hund auch kein Problem. habe während dem Studium genug nebenher gearbeitet und mir so ein recht nettes Polster angespart.


@Alfred Tetzlaff:

So wie ich das sehe, ist es unerheblich, ob es Kleintiere sind oder nicht.
 
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