[PC] Steams anti Kunden Politik

Bob_der_Baunoob

Neu angemeldet
Registriert
25 Feb. 2018
Beiträge
15
Hi there,

Refunds for Games are granted if the title in question qualifies under the Steam Refund Policy.

If you request a refund for a game more than 2 weeks after purchase, or with more than 2 hours of playtime on that title, we may make an exception based on circumstances, but this is handled on a case-by-case basis.

Developers are free to secure their product with supplementary DRM like Denuvo, as many products on Steam do. A developer adding this to a game post-release is not likely to be considered a reason for a refund exception.

Let me know if there's anything else that I can help clarify.

Steam Support
Mitch

Auf deutsch:
Wenn der Publisher nach deinem Kauf den Wert des Produktes mindert ist das dein Problem, dein Geld bekommst du höchstwahrscheinlich nicht wieder. Damit ist der Laden bei mir unten durch. Ich kann ja schließlich nichts mehr kaufen, weil ich jederzeit befürchten muss das es mir unterm Arsch weggezogen wird.:buh:
 
Kannste doch immer noch spielen? Stell dich nicht so an.
Ansonsten ist mit dem Geldbeutel abstimmen immer legitim.
 
Ihr betrachtet die Einschränkung der Funktionalität eines Produkts nicht als Wertminderung?

Im ernst?

Ist das nach deutschem Handelsrecht nicht Vertragsbruch/Nichterfüllung?

Im knkreten Beispiel der nachträglichen Änderung könnte man meines Erachtens schon fast von Betrug reden. Schließlich passiert sowas nur mit Vorsatz, Denuvo fällt schließlich nicht mal eben irgendwo rein. Siehe die Sonic Pre-Order Geschichte.
 
Kommt drauf an.. wenn nen Spiel bspw. vorher Offline spielbar war und durch nen DRM zum Always On (o.ä.) wird dann klar.. aber generell bei DRM's seh ich das Problem nicht.
Ist ja nicht so als könntest du das Teil weiterverticken o.ä.
 
Ich sehe das so wie , wenn nachträglich DRM hinzugefügt wird dann ist das für mich ein klarer Rückerstattungsgrund. Denn einige Leute boykottieren ja Denuvo Spiele aus Prinzip, und so etwas nachträglich hinzuzufügen ist meiner Meinung nach hinterhältig. Darum geht es doch hier, oder? Das Denuvo nachträglich hinzugefügt wird?
 
Achso ich dachte es geht darum, dass devs ein spiel 'kaputtpatchen' oder ähnliches.
Es geht echt um eine technische Eigenschaft, die nichts mit dem Spielerlebnis an sich zu tun hat?
Sorry, die philosophie kann man ja fahren, aber dann kauft man erst gar nicht bei steam, sondern bei gog.com

Fun Fact: 99,9% wollen ein Spiel einfach spielen.


Aber gog.com hat natürlich nicht genug -80% sales...
Man will schließlich alles: So billig wie geht und bitte aber zu den Konditionen die man gerne hätte.
Und DRM free ist natürlich TOTAL wichtig... aber natürlich nicht wichtig genug, dafür Geld auszugeben (oder das game dann nicht zu kaufen)..
:coffee:
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #10
Darum gehts, das ist die Lektion die ich daraus ziehe.

Aber das muss man erstmal wissen. Normalerweise geht in Deutschland mit solchen Änderungen ein Sonderkündigungsrecht einher, aber die Contentmafia steht halt über dem Gesetz.

Fun Fact:
Ich will auch einfach spielen, aber sowas hat mir DRM wie Denuvo schon oft genug kaputt gemacht.

Siehe das Games for Windows Live Desaster. Ich besitze unter anderem Bulletstorm, pardon, die Lizenz zur Nutzung. Oder besaß.:rolleyes:
Nochmal kauf ich das Spiel sicher nicht.
 
Spannend, auf welche Paragrafen und Rechtsprechungen beziehst du dich da? Oder bist du der Meinung, dein persönliches Empfinden steht über dem Gesetz?
Kann Steams Standpunkt zu 100% verstehen und ist so auch komplett nachvollziehbar.

Deinen Standpunkt durchaus auch, du willst die Technologie nicht unterstützen und entsprechend keine Spiele spielen, die das haben. Da ist das einfach eine Gefahr, dass das nachträglich hinzugefügt wird durch ein Update.
Sehe da halt nur keine Dramatik. Ist einfach Pech gehabt, den Platformen geht es darum, dass Spieler Spiele spielen können, wenn man noch ne Philosophie verfolgt steht das nunmal auf leicht wackligen Füßen bei einer Platform wie Steam.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #12
Das einfachste wäre Rückwirkende Nichtigkeit dadurch das es keine Willenserklärung zum Kauf eines Produkts mit Denuvo gab.

Zum Beispiel:


Oder ohne Vorsatz:


Oder Störung der Geschäftsgrundlage:


(1) Haben sich Umstände, die zur Grundlage des Vertrags geworden sind, nach Vertragsschluss schwerwiegend verändert und hätten die Parteien den Vertrag nicht oder mit anderem Inhalt geschlossen, wenn sie diese Veränderung vorausgesehen hätten, so kann Anpassung des Vertrags verlangt werden, soweit einem Teil unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls, insbesondere der vertraglichen oder gesetzlichen Risikoverteilung, das Festhalten am unveränderten Vertrag nicht zugemutet werden kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal schnell zwei Klassiker auspacken:

31Bi6.gif
Ar0Zv.gif


Valve war schon immer eher auf der bösen Seite und wurde deswegen auch lange hier in Deutschland boykottiert. Schau doch einfach mal wie lange es mit Rückerstattungen gedauert hat. Selbst da war ein großer Teil der Community auf Valves Seite. Wer bei Steam einkauft muss solche Sachen rechnen.
 
So wie ich das verstehe kauft man ja bei Steam die Spiele nicht einmal, wie man gewöhnlich Software kauft, sondern es handelt sich mit dem Abo-System eher um ein Mieten.

EDIT: Mieten, im Sinne von Gebrauchsüberlassung, nicht als Miete mit fortlaufenden Zahlungen
 
Zuletzt bearbeitet:
Regt ihr euch auch so auf wenn ihr Retail Versionen kauft, auspackt und dann nicht mehr zurück geben könnt?
 
So wie ich das verstehe kauft man ja bei Steam die Spiele nicht einmal, wie man gewöhnlich Software kauft, sondern es handelt sich mit dem Abo-System eher um ein Mieten.

EDIT: Mieten, im Sinne von Gebrauchsüberlassung, nicht als Miete mit fortlaufenden Zahlungen

Kenne ich auch so.
Aber auch beim regulären kauf wäre es mir ganz und gar neu, dass eine Eigenschaft wie "enthält kein DRM" eine Grundlage des Kaufvertrages ist. Die mag man persönlich grundlegend finden, das macht sie aber selbstredend nicht zu einer Grundlage des Vertrages.
 
Zuletzt bearbeitet:
Regt ihr euch auch so auf wenn ihr Retail Versionen kauft, auspackt und dann nicht mehr zurück geben könnt?

Retail Versionen kann man aber wieder verkaufen. Ich habe mir Alarmstufe Rot 2 mehrmals gekauft und wieder verkauft. Need for Speed Hot Pursuit 2 habe ich damals gekauft, verkauft als es mich gelangweilt hat und nachher wieder gekauft.

Meiner Meinung nach sollte man auch Digitale Produkte eintauschen können. Wenn mir was nicht gefällt dann sollte ich nicht auf der Ware sitzen bleiben.
 
@Bernd: Auf das wiederverkaufen verzichtet man halt wenn man Digital kauft. Dafür gibt es Keys halt um einiges günstiger als die Retail-DVDs.

Und Steam hat bisher jedes (!) meiner Spiele zurückgenommen, sofern ich sie nicht länger als 14 Tage hatte. Selbst wenn ich die Spiele länger als 2 Stunden gespielt habe.
 
Diese Rücknahme ist aber erst neu, gibt es glaube ich erst so seit 2015. Vorher hat Steam nichts zurück genommen. Und perfekt ist das System auch jetzt noch nicht. Wenn du dir 5 Spiele gleichzeitig kaufst kannst (oder konntest) du nicht eines zurück geben, du musst alle gleichzeitig zurück geben.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #20

Fragst nach Paragrafen und ignorierst sie dann, trollst du?

Soviel zum Thema entscheiden nach persönlichem befinden...
 
Zurück
Oben