Hier und bei deinen anderen Punkten merkt man, dass du zu wenige Indie-Spiele kennst
Bei den meisten Indie-Games gibt es weder inhaltslose DLC, noch Pay2Win, noch super-einfache Schwierigkeitsgrade. Eher sind die Spiele durch Zufallszahlengeneratoren manchmal recht unfair (siehe Darkest Dungeon, da stirbt einfach mal die ganze Party, wenn man Pech hat).
Bei den "AAA"-Spielen (was eine Bullshit-Bezeichnung!) finde ich schon seit Jahren nichts mehr Ansprechendes. Besonders negativ hervorzuheben sind hier EA und Ubisoft, deren Logos für mich mittlerweile leider ein "Prädikat NICHT KAUFEN" darstellen – und das, obwohl ich früher EA-Games wie Need For Speed Underground/U2/Most Wanted einfach nur aufgesogen habe.
Was mich bei Indie-Spielen mittlerweile nervt, ist die minimalistische Grafik und die nicht wirklich komplexen Spielmechaniken. Limbo besteht quasi aus schwarz und grau, hätte es diesen – imho langweiligen – Grafikstil nicht, wäre es nur ein weiteres Jump'n'run. Ich kann da Jim Sterlings Meinung verstehen:
Jim Sterling schrieb:
Are we too nice to indie games? It's a question I've thought about for years since I first saw it posed.
Seriously... I've had this topic saved up for three years when I first wrote about it.
The game industry stopped being super bullshit juuuust long enough for me to finally squeak it in.
Hier noch ein paar Empfehlungen gegen die von dir monierte Ausschlachtung von großen Spielenamen:
Bekannte Beispiele sind Dungeon Keeper, Ultima und Rollercoaster Tycoon 4 Mobile. Ursprünglich gute Spiele werden jetzt des Mammons wegen ausgeschlachtet.
Dungeon Keeper → War for the Overworld; Ultima →
als Clone, vielleicht Guild Wars 2 als "normales" MMO?; Roller Coaster Tycoon →
Parkitect/Planet Coaster.