[Netzwelt] Silk Road 2.0: FBI verhaftet mutmaßlichen Betreiber und schaltet Seite im Darkweb ab

logo.png Am gestrigen Mittwoch ist laut einer der mutmaßliche Betreiber der Darkweb-Handelsplattform Silk Road 2.0 Blake B., auch als "Defcon" bekannt, in San Francisco festgenommen worden. Die Verhaftung war offenbar Teil der internationalen "Operation Onymous" gegen verschiedene Anbieter im "Darknet".

Die Plattform Silk Road 2.0 war der Nachfolger der im Oktober 2013 hochgenommenen Seite Silk Road. Wie auf dem Vorgänger wurden auf der Seite zum größten Teil illegale Waren umgeschlagen. Von gefälschten Ausweisen über Hackertools bis zu Qualitätsheroin aus China konnte man dort alles bekommen. Laut Angaben des FBI sind auf der Seite vermutlich ca. 8 Millionen US-Dollar im Monat umgesetzt wurden. Jetzt ist auf der Seite, die nur per Tor erreichbar ist, nur noch ein Bild zu finden: "THIS HIDDEN SITE HAS BEEN SEIZED".

Dem 26-jährigen Betreiber Blake B. wird vorgeworfen, mit Drogen und gefälschten Dokumenten gehandelt sowie Geldwäsche und Computervergehen begangen zu haben.

Die gesamte Aktion lief im Zuge der "Operation Onymous" in einer Kooperation von FBI und Europol gegen den Drogenhandel im Darknet. Dabei sollen bei einer Razzia im irischen Dublin zwei Männer verhaftet sowie Drogen und Bitcoin im Wert von "1,5 bis 2 Millionen Euro" beschlagnahmt worden sein. Weitere Aktionen sollen zu erwarten sein.

Quelle: , , (nur über Tor erreichbar)
 
Re: Silk Road 2.0: FBI verhaftet mutmaßlichen Betreiber und schaltet Seite im Darkweb

Oh Banane.. Ich sage das Kriminelle keine Kriminellen sind, wenn sie sich an gesetzte halten! Die behörden suchen doch auch nur aus diesem Grund nach diesen Leuten. Oder habe ich das falsch verstanden? Wenn ich Online selbst gestrickte Kissen verkaufe, habe ich sicher keinen Stress mit irgend welchen behörden.
Kissen -> erlaubt
Drogen -> nicht erlaubt

Ein Typ der plant jemand anderen zu ermorden, wird sich wohl kaum dazu bringen lassen, dies gesetzeskonform umzusetzen. Vorallem wie soll das aussehen? Hey, ich würde dich gerne töten. Dafür musst du mich nun heftig attakieren. zufällig lässt du eine Schusswaffe fallen, rennst mit einem Messer auf mich zu und ich erschieße dich aus Notwehr.

Jein, Kriminelle stehen nicht über dem Gesetz. Sie erheben sich selbst über die Richtlinien und die Polizei, sollte sie auf den Boden zurück holen. Das ohne sich auf das selbe Level der bösen Jungs zu erheben.
 
Re: Silk Road 2.0: FBI verhaftet mutmaßlichen Betreiber und schaltet Seite im Darkweb

Ein Küchenmesser ist allerdings nicht dazu gedacht dich abhängig zu machen oder gar dich zu töten. Drogen - mal abgesehen von Gras - sind allerdings durch ihre chemischen Eigenschaften (und ohne Strecken) schon toxisch. [Zumindest sind mir außer Gras keine Drogen bekannt, die nicht giftig sind.] Ob ich die jetzt einem 12 jährigen gebe, einem 17 jährigen, einem 35 jährigen oder sonst wem, spielt dabei absolut keine Rolle.

@Ripper_Roo: Ich finde nicht, dass man die Polizei bei ihrer Arbeit Mörder aus dem Verkehr zu ziehen, einschränken sollte. Wie ich dargestellt habe, ist in meinen Augen jeder Drogendealer automatisch ein Mörder.
 
Re: Silk Road 2.0: FBI verhaftet mutmaßlichen Betreiber und schaltet Seite im Darkweb

gut getrollt...

Denn ich denke nicht das du so dumm bist.
 
Re: Silk Road 2.0: FBI verhaftet mutmaßlichen Betreiber und schaltet Seite im Darkweb

Sry, falscher Thread
 
Re: Silk Road 2.0: FBI verhaftet mutmaßlichen Betreiber und schaltet Seite im Darkweb

"Jeder Drogendealer ein Mörder" ... ja, jetz is alles klar...
 
Re: Silk Road 2.0: FBI verhaftet mutmaßlichen Betreiber und schaltet Seite im Darkweb

Derzeitiger Stand laut
17 arrests
13 search warrants issued
414 hidden sites seized (splash page posted)
Hardware and digital media seized
Bitcoins worth approximately USD 1 000 000 and EUR 180 000 in cash, drugs, gold and silver seized

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Und währeddessen tauchen solche Seiten auf:
 
Re: Silk Road 2.0: FBI verhaftet mutmaßlichen Betreiber und schaltet Seite im Darkweb

Und währeddessen tauchen solche Seiten auf:
Nö, nö, das kann nicht sein. Kinderpornografie ist doch voll der Milliardenmarkt. Sagt doch Zensursula aka Kanonenuschi und viele andere. Da braucht man kein Crowdfunding, um ein paar läppische Tausender zusammenzukratzen. Die Schwimmen doch schon voll im Geld. Ok, gut, Belege gibts dafür nicht, der Logik widerspricht es auch, aber Politiker würden doch nie lügen.

Aber den Betreibern kann ich mal schon gratulieren. Die werden die Kohle einsacken und dann abhauen. Wer würde schon Anzeige erstatten?
Voarausgesetzt es ist nicht eine PR Aktion einer Kinderschutzaktion, um auf das Problem der sexuellen Ausbeutung von Kinder hinzuweisen.
Geld für Kinderpornos einsacken, um es dann für Kinderschutzprojekte zu verwenden. Wär auch ne tolle Idee.
 
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