Sicherheitsrelevante Dokumente durch Translate.com geleakt



Den Norwegischen Nachrichten zufolge sind sicherheitsrelevante Informationen mehrerer norwegischer Firmen, darunter der , ein skandinavischer Öl-Gigant und Betreiber der , durch die Nutzung des populären Übersetzungsdienstes geleakt worden. Verantwortlich könnten auch jeweils interne Mitarbeiter sein. Das werde gerade untersucht, heißt es.



Passwörter und Verträge liegen nun offen, über suchbar und somit für jeden einsehbar im Internet. Betroffen sind zum Teil Einzelpersonen, aber auch einige der größten, norwegischen Gesellschaften. Wer will, kann nun Entlassungspläne, Outsourcingpläne, Passwörter, Pin-Codes und Verträge finden. zog bereits Konsequenzen und beantragte die sofortige Löschung bei . Öffentlich erklärte man, dass die Daten nicht von internen Mitarbeitern stammen würden und ohnehin nicht als „vertraulich“ einzustufen seien.



erklärte: „Es sei bekannt, dass man sich alle Texte, zur Qualitätssicherung der Übersetzung, senden ließe“. Einige dieser Übersetzungsanfragen seien nun von indexiert worden und damit über die Suchmaschine auffindbar gemacht worden. Man biete bereits eine einfache Lösung zum Entfernen der Einträge an, wenn diese in einer Suchmaschine auftauchen sollten, teilte das Support-Team von in einer Email an mit.

Die norwegische (Technisch-Naturwissenschaftliche Vereinigung) warnt nun Behörden, Gesellschaften und Privatpersonen eindringlich vor dem „naiven“ Gebrauch der Übersetzungs-Webseite.



Bildquelle: , thx! (CC0 Public Domain)

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Autor: Andreas Köppen
 
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