Sicherheitslücken bei Linux Mint / Suche nach dem neuen OS

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So, habe jetzt ein bisschen Zeit mit SUSE verbracht und bin eigentlich zufrieden. Was ich aber nicht verstehe: warum kann die "Paketaktualisierung" ohne root-Rechte Pakete aktualisieren? Sie benachrichtigt mich, wenn es neue gibt, lädt sie runter und installiert sie, ohne dass ich mein sudo-Passwort eingeben muss.
 
Ist das bei Ubuntu und Windows nicht genauso?

Schau mal in die Sudoers-Datei, eventuell steht da der Update Manager drin oder so.

Oder er ist direkt mit Root gestartet... ps aux ist dein Freund.
 
Laut ist polkit hier entsprechend eingestellt, dass ein lokal angemeldeter Nutzer einfach so updaten darf. Der Thread ist zwar schon etwas älter aber ich würde mal schätzen das ist auch aktuell noch so.
 
Für ein "stabiles" Arbeitstier würde ich auf Ubuntu LTS setzen... Das funktioniert und ist sicher genug! Allerdings kann ich einigen Vorrednern über Arch Linux nur bestätigen. Wer vor Updates die Ankündigungen liest dem bleibt viel Ärger erspart. Wenn nichts weltbewegendes in den Ankündigungen steht kann laut meiner Erfahrung "blind" aktualisiert werden. Das mache ich seit 2013 so. Seit über 3 Jahren keine Probleme mit aktualisierungen. Manuelle Eingriffe waren nicht nötig.
 
Nur meine persönliche Erfahrung, hatte Debian ab/mit Wheezy immer mit Gnome im Einsatz, hab dann zwischenzeitlich mal Stretch getestet, dann wieder Jessie installiert gehabt was wirklich gut lief und nun fahre ich mit der aktuellen Testing "Stretch" was auch ohne Probleme läuft. Zwischendurch hatte ich auch ein Ubuntu mal installiert, aber reden wir nicht darüber, ich mochte es nicht....

Dabei ist zu sagen das Wheezy Oldstable ist,
Jessie die aktuelle Stable,
und Stretch der Testing Release.

Die einzigen wirklichen Probleme die ab und an hatte, entweder mal keinen Ton über die interne Soundkarte in Wheezy, dann mal Ton über die externen Soundanschlüsse - in Stretch gehen diese jetzt wiederum gar nicht, dafür funktioniert der normale Audio-Ausgang darunter ohne Probleme.

Und ab und an gibt oder gab es Probleme mit dem "fglrx"-Treiber von AMD für meine Grafikkarten - heißt unter Jessie mal eine teilweise defekte Darstellung, jedenfalls mit der Version aus dem Repos die ich gestetet habe. Unter Wheezy zum Beispiel lieft der AMD Treiber von der Homepage, es kann aber auch sein das dieser unter Jessie nun auch läuft, das hatte ich dann nicht mehr getestet.

Lustigerweise in Windows war das Audio-Problem auch, so funktioniert das Frontpanel Mic/Audio Ausgang am Tower auch dort nicht, dafür lief es wie gesagt eine Zeitlang mit dem Jessie Release. Go figure! ;)

Und als letzter Punkt: Meine Wlan-Erweiterungskarte wird nicht direkt mit dem Standard Installationsimage erkannt, dafür benötige ich immernoch einen USB Stick . Aber wenn dieser installiert wird, kann ich auch alles andere was ich brauche nachladen.

Wenn man mal von diesen zwei/drei Sachen absieht, läuft und rennt Jessie sehr stabil, aber selbst Stretch läuft bei mir ohne Probleme. - Aber ich würde dennoch nicht direkt Stretch empfehlen wollen, sondern der Einfachheit lieber Jessie, sonst darfst du jeden Montag/Dienstag/Mittwoch/Donnerstag/Freitag dein System updaten (könnte man theoretisch, da kommen halt die Versionen schnell rein...) - dann doch lieber Jessie wo man nur mal Montag bzw. Dienstag nach neuen Paketenaktualisierungen prüft.

Wer produktiver damit arbeiten will und jetzt nicht zwingend spielt, für den ist Debian Jessie meiner Meinung nach definitiv eine gute Wahl. Ich will Debian nicht mehr missen. ;)

Das zum Fanboy Punkt.

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Was die Sicherheit angeht, ich verfolge da leider weniger die News um ehrzlich zu sein und bin was dies anbelangt auch kein Pro-User. Ich mache die Dinge die ich mache und diese funktionieren mit Debian in der Regel out-of-box und die Bandbreite an Software ist riesig, wie auch das was man sich sonst so mal installieren kann (Feld und Wiesen Software), falls es keine Pakete dazu in den Repositories gibt - im schlimmsten Fall muß man die Software selbst kompilieren ;)

Es kommt ja zum Teil auch darauf an, was man unter "produktivem Einsatz" versteht und was man dafür benötigt und ob man die Software auch immer in der aktuellsten Version/bleeding edge benötigt. Aber man kann auch in den Paketen einfach mal suchen in welcher Version Software X gerade in den Paketquellen für einen Release zu finden sind, siehe hier:


Oder die Liste für Stable/Testing auf der Seite aufrufen und dann nach Kategorie oder die gesamte Liste durchsuchen.
 
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