Sherlock (TV-Serie)

Da sich die Produktion der 4. Staffel und somit auch die Ausstrahlung ja leider verschiebt, bin ich gespannt, ob sie wirklich ein Doctor Who/Sherlock Crossover im Rahmen von Red Nose Day oder einfach so als Special machen. IMO hätte es zwar besser mit Matt Smith als Doctor funktioniert (ja ja, Wholock :D), aber ich würde es trotzdem gerne sehen. Es wird ja immer gesagt, nein geht nicht, weil Sherlock Holmes eine fiktive Figur ist, aber das sind sämtliche Aliens auch und in der 8. New Who Staffel gab es sogar eine Robin Hood Folge.
 
Schaue jetzt grad die Serie, bin bei Folge 3 der zweiten Staffel.

Macht einfach Spaß, diesen bewusst überzeichneten Kriminalfällen und Sherlock bei der Arbeit zuzuschauen. Sherlock selbst erinnert mich stark an Sheldon Cooper. :D
 
Ernsthaft :eek: !? Sheldon ist eher ein Autist, der die Gefühle von anderen Menschen größtenteils einfach nicht versteht und daher auch ihre Gefühlslage meist nicht einschätzen kann. Sherlock ist hingegen mehr ein Soziopath (er bezeichnet sich sogar selbst als "hochfunktionellen Soziopathen"), der die Gefühle seiner Mitmenschen sehr genau (sogar genauer als viele andere) einschätzen kann, aber den diese Gefühle (meist) schlicht und einfach nicht interessieren. Die einzige Gemeinsamkeit, die ich sehe, ist die überragende Intelligenz der beiden Charaktere und dass sie oft Leute vor den Kopf stoßen. Sheldon macht das allerdings unabsichtlich, während Sherlock das entweder aus logisch kalkulierten Gründen oder eben aus Gleichgültigkeit macht. Abgesehen davon sehe ich Sherlock als eine Figur, die auf genau die Dinge zu läuft, von denen Sheldon Cooper weg laufen würde - und umgekehrt :p .
 
So, Staffel 3 hab ich jetzt auch durch. Sind ja eh nicht viele Folgen.

Für mich ein Rückschritt bisher...
Watson tötet Magnussen? Echt jetzt? Das passt doch nun wirklich gar nicht zu ihm...einfach so aufzugeben...
Sonst fehlte mir halt generell irgendwie eine Story so wie in den ersten beiden Staffeln. Also wenns so weitergeht, dann können sie die vierte Staffel direkt zur finalen erklären imho. Aber vermutlich werden sie bei der überschaubaren Anzahl an Episoden sowieso Quoten haben wie wir hier im WM-Finale.
 
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@Trolling Stone:
Noch im Dezember wird es eine Spezialfolge geben, bevor es dann 2016 regulär mit der 4. Staffel weiter geht.
 
Die einzige Gemeinsamkeit, die ich sehe, ist die überragende Intelligenz der beiden Charaktere.
Und sowohl bei Sherlock wie auch bei BBT setzen die beiden Schauspieler das sehr gut um.

Es gibt so viele andere Serien, wo den Figuren besondere Eigenschaften zugeschrieben werden, die entweder die Akteure oder die Drehbücher aber nicht hergeben.
Ich gucke gerade zum Beispiel Castle zum Einschlafen. Die Hauptdarstellerin soll, wie so oft in solchen eher schwächeren Procedural-Serien, eine überragende Polizistin darstellen, jüngst Frau als Detective etc.
Die Dame ist auch ganz nett anzuschauen, aber besondere Polizeifähigkeiten kommen nicht zum Vorschein. Sicher, am Ende jeder Episode hat sie meist zusammen mit Castle einen Geistesblitz, bei beiden kommt der aber immer aus heiterem Himmel, weil es das Drehbuch halt verlangt.
Noch schlimmer ist NCIS, das ich vorher zum Einschlafen geschaut habe.
Gibbs soll da einen überragenden Ermittler darstellen, in der Serie ist er aber nur ein tumber Reaktionär mit dämlichen Regeln und so gut wie keinem Allgemeinwissen.
Er soll Verhörspezialist sein, aber seine Verhöre sehen immer so aus, dass er fast nichts sagt und ab und an laut schreiend auf den Tisch haut.

So was nervt mich und das kann man für sehr viele Serien weiter fortsetzen, insbesondere Procedurals.
Deshalb finde ich Sherlock so erfrischend, weil da die Charaktereigenschaften auch zu den Schauspielern und Drehbüchern passen.

Das war ein wenig OT, aber den Bezug zu Sherlock hab ich ja auch hergestellt. ;)
 
Ach ja, was ich vergessen hatte zu erwähnen:

Moriarty zurück? Was ich gesehen habe, war bisher nicht er persönlich. Da steckt bestimmt irgendwer anders dahinter.
 
Es gibt so viele andere Serien, wo den Figuren besondere Eigenschaften zugeschrieben werden, die entweder die Akteure oder die Drehbücher aber nicht hergeben.
Ich gucke gerade zum Beispiel Castle zum Einschlafen. Die Hauptdarstellerin soll, wie so oft in solchen eher schwächeren Procedural-Serien, eine überragende Polizistin darstellen, jüngst Frau als Detective etc.
Die Dame ist auch ganz nett anzuschauen, aber besondere Polizeifähigkeiten kommen nicht zum Vorschein. Sicher, am Ende jeder Episode hat sie meist zusammen mit Castle einen Geistesblitz, bei beiden kommt der aber immer aus heiterem Himmel, weil es das Drehbuch halt verlangt.
Ich muss ja zugeben: ich schaue 'Castle' ganz gerne - eine meiner "Guilty-Pleasure-Serien" :p . Aber als eine - ich nenn es jetzt mal (mangels eines besseren Begriffs) einfach - "Gimmick-Krimi-Serie" (also: als eine Serie, wo einer der Hauptfiguren bzw. mehreren ein besonderes Beobachtungstalent, eine überragende Ermittlungsfähigkeit oder häufig auch eine spezielle Inselbegabung zugesprochen wird, auf der ein Großteil der Handlung aufbaut), würde ich das jetzt nicht unbedingt sehen. In die Richtung gehen eher Serien wie eben 'Sherlock', 'Elementary' (oder wie viele andere es nennen: 'Nicht-Sherlock' ;) ), 'Perception', 'The Mentalist', 'Monk', 'Bones' oder auch (ganz klassisch) 'Columbo'. Bei 'Castle' ist das Krimi-Grundgerüst hingegen beliebig austauschbar, da die Serie meiner Meinung nach eher aufgrund der sehr guten Chemie der Darsteller, skurriler Ideen der Drehbuchschreiber und dank eines immer gut aufgelegten Nathan Fillion so erfolgreich ist. Sprich: man könnte die Figuren und ihre Charaktereigenschaften auch in ein anderes Setting und sie in andere Berufe rein schmeißen - die Serie wäre trotzdem noch die selbe. In anderen Fällen ginge das nicht, da die Ermittlungstätigkeit der Figur sie teilweise oder sogar komplett definiert.
 
Was Steven Moffat geniale Drehbücher für Sherlock schreibt vermasselt er bei Doctor Who und

Sherlock ist nicht wie Castle und Mentalist, Bones, Perception, Major Crimes, Criminal Minds bis aufs Blut ausgelutscht!

Diese Serien hab ich letztes Jahr aufgehört zu schauen (bei Bones nachdem Sie Schwanger wurde) weils immer der der gleiche LALLA ist Elementary ist mir einfach zu Amimässig da geht mir das Messer im Sack auf. Monk ging mir auch auf die Nüsse und kommt nicht an Cloumbo ran.
Columbo war auch ne andere Zeit (scheiße da fällt mir ein wie alt ich bin)
 
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Sherlock ist nicht wie Castle und Mentalist, Bones, Perception, Major Crimes, Criminal Minds bis aufs Blut ausgelutscht!
Geht auch gar nicht - "Sherlock" hat als britische Serie (und auch dank der Lauflänge) einen komplett anderen Erzählrhythmus und abseits davon auch eine andere Bildsprache als die typischen Ami-Serien. Man schaue sich da auch nur mal die Crime-Dramen im Vergleich an - z.B. das das britische "Luther" gegen das amerikanische "Bosch". Beides gute Serien... aber unterschiedlich wie Tag und Nacht. Bei "Luther" wirkt z.B. alles immer irgendwie schmutzig, unangenehm, bedrohlich - "Bosch" ist dagegen regelrecht klinisch sauber und selbst der titelgebende Held ist weniger kantig, als er gerne wäre.

Wobei: "Lie to me" hatte in meinen Augen gutes Potential als amerikanische 'Gimmick-Serie' mit Sherlock-Holmes-Anleihen (lag vielleicht auch am britischen Hauptdarsteller ;) )... stolperte aber mehr und mehr über die Ambition, größer sein zu wollen, als nötig oder gut für das Serienkonzept ist.

Trotzdem würde ich die genannten amerikanischen Serien nicht gleich komplett runter buttern, weil "Sherlock" besser ist. "Castle", "Mentalist", "Perception" & Co. funktionieren recht gut in dem was sie sein wollen, für das Publikum, das sie ansprechen wollen. Während "Sherlock" sowas wie ein leichter Salat ist, den man immer ohne Reue genießen kann, sind die eher Fast-Food - in Maßen statt Massen genossen durchaus schmackhaft... mit zu viel davon kann man sich aber auch den Magen verderben :D !
 
Haha Tron - bei Bones wars bei mir dsa gleiche, hab auch ab da aufgehört. Neulich im Urlaub lief mal ne neue Folge CSI in spanisch... wtf was sind das denn für Schauspieler? ich hab irgendwie bei Season 9 aufgehört. Castle hats ganze zwei Folgen bei mir geschafft, Elementary eine halbe.

Ich hab mir auch alle Staffeln von Sherlock, Luther und Hannibal gekauft - ich guck lieber wenige gute Episoden, statt son 10 Jahren alten Käse wo es 24 Folgen pro Staffel gibt, in denen nahezu immer das gleiche passiert.
 
So, es gibt Neuigkeiten. Es heißt Daumen drücken, dass Deutschland auch berücksichtigt wird.

Das Special, welches im vikorianischen London spielt, soll in verschiedenen Kinos auf der Welt laufen am 1.1.2016. Ob auch in Deutschland, ist bisher nicht bekannt. Aber ich hoffe es mal. :)
 
Sehr tolles Special, nichts allzu kompliziertes, aber viele witzige Szenen (Mark Gatiss im...), der typische Schlagabtausch zwischen Homes und Watson, andere Rollen der normalen Episoden gut eingebaut, es passt eigentlich alles. Ein Cumberbatch/Moffat-Homes ohne den ganzen technischen Schnickschnack. Schön mit anzusehen.

Das Special fügt sich auch gut in die normale Zeitleiste ein. Macht auf jeden Fall Laune auf Staffel 4, die aber leider erst 2017 kommen wird...
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Geniales Special, hätte ich gerne im Kino gesehen.

Sehr schön auch am, Ende das Hin und Her Gespringe... und das mit Moriaty ist verstörend wie immer. :)
 
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  • #39
Anscheinend sind Zeitgleich schon 4 neue Folgen produziert worden. Diese werden wohl auch dieses Jahr zu sehen sein.
 
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