Share-Online.biz verliert Sparkasse Aachen für Einzahlungen



Für Einzahlungen kann der One-Click-Hoster jetzt nicht mehr die Sparkasse Aachen nutzen. Der Anbieter musste kürzlich auf die BalticPay Cooperation in Lettland ausweichen. Bislang ist unklar, ob die Sparkasse Aachen die Zusammenarbeit mit dem Sharehoster komplett aufgekündigt hat. Zuvor flogen Mini Pay und Sofort Überweisung raus.

Kurz notiert: Die Aachener miniPay GmbH hat bis vor kurzem die Lastschriften für den populären Sharehoster abgewickelt, dies ist schon seit längerer Zeit nicht mehr der Fall. Ebenfalls rausgeflogen ist man beim Anbieter Sofort Überweisung. Bleibt abzuwarten, wann die Financial Services Technologies (Fintech), das Unternehmen mit offiziellem Sitz in Zentralamerika fallen lässt. Fintech ist derzeit für die Erstellung der Software für die Überweisungen zuständig.

Wir haben bei Share-Online.biz einen Testkauf durchgeführt und mussten ebenfalls feststellen, dass in der automatisch verschickten E-Mail für die Einzahlung folgende Bankverbindung angegeben wird:

Kontoinhaber: SIA BalticPay Corporation
IBAN: LV65RIKO0002930195984
BIC: RIKOLV2XXXX
Bankname: JSC DNB Bank
Betreff: IPSGSA9ZBEQC 00043037037-30d
Betrag: XX.XX Euro
Vom längjährigen Partner Sparkasse Aachen fehlt bei den Einzahlungen jede Spur. Ob der Aachener Finanzdienstleister die Zusammenarbeit mit der xclice corp. bzw. mit dem Abwickler von Manuel Chionoudakis komplett beendet hat, ist hingegen nicht geklärt.

Die auf den Servern getätigten Urheberrechtsverletzungen sind für die Dienstleister übrigens völlig unerheblich. Allerdings kommt es bei den finanziellen Transfers häufiger zu Verstößen gegen das Geldwäschegesetz. Urheberrechtsverletzungen gelten gemeinhin als bei der Geldwäsche. Auch wäre im Einzelfall zu prüfen, ob die Einkünfte ordnungsgemäß versteuert werden.




Autor: tarnkappe
 
Da schau her, wollen die Rechteverwerter ihnen den Geldhahn zudrehen. Problematisch, wenn die Firma nicht gegen deutsche Gesetze verstösst. Aber Geldwäsche ist eben der perfekte Türöffner. Das mussten schon die Jungs von der FTPWelt erfahren, dass man ihnen damit ans Leder gekommen ist, aber in der Anklage davon nichts davon zu finden war.
Genau für sowas gehört eben Bitcoin und Konsorten her. Die Geldinstitute und Kreditkartenfirmen in ihrem vorauseilendem Gehorsam, kann man so unschiffen.
 
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