Selbstbau-Projekt: Optische Türklingel

Ich kenne Electina nicht, Spice ist gar nicht in der Lage Leiterbahnen usw zu berücksichtigen und nimmt diese immer als ideal an.
Aber wie schon gesagt, Software ist kein Hirnersatz.

Spice ist ein schönes Hilfsmittel wenn ich mir zB ansehen will wie sich ein Regler verhält, oder zum herumprobieren mit analogen Schaltungen - die können auch gerne komplexer sein.

Der Platinenentwurf ist sowieso wieder ein ganz anderes Thema, ich betrachte das aber auch nie gemeinsam.
 
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  • #22
Da kann ich Dir nur beipflichten, dass sich viele Bereiche der Elektronik damit simulieren und auch berechnen lassen. Die HF ist eben ein Sonderkind - auch ein befreundetet Elektronik-Ingenieur zuckt da nur mit den Schultern.
 
Ich glaube nicht das es für HF ein Simulator gibt. Da machen ja schon die Leiterbahnen auf der Platine Probleme wenn man beim Layout erstellen nicht aufpasst.
In einem alten Bastelbuch sind Layouts da sind sogar Printspulen drauf. Das auf Lochraster nachbauen ist ein Ding der Unmöglichkeit.
Von dem Bereich lass ich die Finger.
 
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  • #24
Ich nehme immer Lötpunktraster. Das ermöglichcht nicht nur kürzeste Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, sondern ist auch ideal, wenn eine Schaltung umgebaut oder verbessert werden soll.
 
Natürlich lassen sich auch HF-Schaltungen simulieren wenn man entsprechende Modelle der Bauteile hat.
Und Platinendesign braucht allgemein Erfahrung im jeweiligen Gebiet.
Das ist zB bei der Leistungselektronik auch nicht anders.

Wenn man zB einen Stromrichter für eine 5KW PSM oder ein Primärtakt-SNT entwickeln soll, dann ist das auch absolut nicht-trivial.
Gleiches gilt für analoge Leistungsverstärker, zB sehr starke klassische AB-Endstufen. Da haben wir zwar keine steilen Flanken, dafür leben die Leistungstransistoren durch ihre negative Temperaturkennlinie sehr gefährlich.
 
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  • #26
Ich habe kurz in LTSpice was skizziert (und dort gibt es keine richtigen Schalter, darum dieses komische Symbol dafür)
Anhang anzeigen 28677

Ist echt toll, dass Schaltungskonzepte mit diesen ATTINY´s so einfach zu realisieren sind. Für mich selbst wird sich dieser Fachbereich wohl nicht mehr erschließen.

--- [2014-12-22 00:22 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Natürlich lassen sich auch HF-Schaltungen simulieren wenn man entsprechende Modelle der Bauteile hat.
Ist auch immer Frage des finanziellen Budgets. Hast Du wenig, zahlst Du wenig und bekommst auch nur abgespeckte Versionen, bei denen ein Großteil der Bauteile nicht spezifiziert sind.
 
Ist echt toll, dass Schaltungskonzepte mit diesen ATTINY´s so einfach zu realisieren sind. Für mich selbst wird sich dieser Fachbereich wohl nicht mehr erschließen.
Warum nicht?
Du hast geschrieben, du hast VSTs entwickelt, also nehme ich an du kannst programmieren?
Tutorials für µController gibt es genug, außerdem sind die kleinen 8bit-Controller sehr übersichtlich.

Es ist einfach sehr bequem, Schaltungsteile durch Software zu ersetzen...

Ist auch immer Frage des finanziellen Budgets. Hast Du wenig, zahlst Du wenig und bekommst auch nur abgespeckte Versionen, bei denen ein Großteil der Bauteile nicht spezifiziert sind.
Die meisten Halbleiter-Hersteller stellen die Modelle kostenlos zur Verfügung. Bei HF-Bauteilen vermute ich mal, dass auch der HF-Bereich darin definiert ist. :unknown:
 
Ich halte mich da aber raus, ich habe nur ein Problem damit dass bei Atmel der Compiler gratis ist und bei Microchip an die 1000€ kostet.

Der Compiler muss ja nicht von Microship kommen.
Es gibt da auch OpenSource Projekte.

Mir gefallen die Microcontroller weil man mit möglichst wenig externen Schaltungsaufwand zum Ziel kommt.

Habe auch einige Exemplare vom GAL16V8, 20V8, 22V10 hier liegen. Diese 3 GALs ersetzten nahezu die komplette 74xx-Reihe.
Einziger Pferdefuß an der Sache: Der Prommer und die Software sind jetzt über 20 Jahre alt und laufen unter MS-DOS.
Lohnt sich für mich nicht das jetzt alles auf den neusten Stand zu bringen.
 
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  • #30
@Pleitgengeier
Mit Synthedit kreierte Projekte sehen so aus:
 

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Was meinst du hier mit externer Beschaltung die bei Microchip weniger ist als bei Atmel? (Aber ich vermute mal, das war anders gemeint?)
Ein interner Oszillator ist heute Standard (nur für hohe Genauigkeit kann man einen Externen anhängen) und die Zeiten wo man an Mikrocontroller noch externen Ram angebunden hat, sind schon lange vorbei.

Der externe Oszillator ist bei großen 32bit aus der Cortex M-Serie ein Thema, die mit 50-200MHz laufen.

Die einzige externe Beschaltung für kleine µController ist ein Stützkondensator, und ohne den kommen die Pics auch nicht aus.
 
Ich meine die externe Beschaltung von Microcontrollern ist geringer als als bei einem konventionellen Aufbau.
Fängt doch schon bei einem NE555 mit einer simplen Timerschaltung an.

Oder den Bau von einem Modellleuchtturm mit auf und ab schwellendem Blinklicht. Microcontroller, PWM-Kanal schalten und fertig. Mache das mal konventionell.

Der Plan sieht lecker aus. Ich hätte da schon lange keine Lust mehr.
 
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  • #33
Das waren eher die Anfangszüge des VSTDesigns mit Synthedit. Bei den nachfolgenden, viel komplexeren VST-Instrumenten bin ich dazu übergegangen, mehrere Schaltungsabschnitte in einzelne Container zu packen, welche dann separat geöffnet werden konnten. Leider erstarb irgendwann das Ganze aufgrund fehlender plattformübergreifenden Möglichkeiten. Also nur 32-Bit VST´s auf Windows 7 etwa. Bei XP wurde es zum Teil kritisch; bei W7/64 Bit war dann Schluß - das lag nicht an uns; sondern am Programm-Designer. Und vor allem keine MAC-Unterstützung. Vom SynthSeq8 haben wir einige verkauft; und der ist immer noch aktuell. Bei den Nachfolgern war dann Ebbe, bis wir sogar dann uns dazu entschlossen, den D-Wave umsonst freizugeben.
 
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  • #35
*lach* habe ich auch schon gesehen. Aber da fehlt die Kontollfunktion der Signalleuchte. Es sei denn, man gibt den LED´s und Power-LED´s ein absolutes JA für eine ewige Funktionsgarantie :)
 
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