You do not have permission to view link please Anmelden or Registrieren
Mit großer Mehrheit stimmte der Schweizer Nationalrat am Mittwoch (01.03.2017) für die Einführung von Netzsperren. Mit diesem
You do not have permission to view link please Anmelden or Registrieren
soll der Zugang zu ausländischen Glücksspielwebseiten blockiert werden.Der Schweizer Nationalrat in Bern beschloss nach kontroversen Debatten die ersten drei Teile eines neuen
You do not have permission to view link please Anmelden or Registrieren
, um nicht zugelassene Glücksspielanbieter vom eigenen Markt fernzuhalten. Internet-Provider in der Schweiz müssen demnach künftig nicht lizenzierte Online-Glückspielanbieter gemäß einer schwarzen Liste der Behörden sperren.Schweizer Glücksspielbetreiber führen jährlich 300 Millionen Franken an die Schweizer Sozialversicherung ab, die Kantone erhalten 560 Millionen, nach Angaben von
You do not have permission to view link please Anmelden or Registrieren
. Mit den nun kommenden Netzsperren will das Parlament offenbar den Abfluss der Gewinne von Online-Glückspielbetreibern verhindern.Eine Notwendigleit der Netzsperren ergäbe sich daraus, um die beschlossene Konzessionslösung für Glücksspielanbieter auch im Internet durchzusetzen, erklärte Bundesrätin Simonetta Sommaruga vor der Abstimmung. Die Netzsperren seien erforderlich, um die strikte Limitierung auf wenige legale Glückspielanbieter auch im Netz durchsetzen zu können, meinte sie weiter.
Technische Bedenken wegen der Netzsperren hatten die Grünen, insbesondere Netzpolitiker Balthasar Glättli. Er meinte, die Bemühungen, das Netz mittels DNSSEC gegen Phishing-Angriffe abzusichern, liefen ins Leere, wenn der Staat nun selbst anfange, Domainanfragen umzuleiten. Die freundlichen „Stoppschilder“, mit denen die Schweizer Spieler aufgeklärt werden sollen, dass sie nun ein „illegales Angebot“ aufrufen, wären praktisch nie sichtbar, denn die bei Glückspielseiten übliche Transportverschlüsselung mittels https verhindere deren Darstellung.
Die
You do not have permission to view link please Anmelden or Registrieren
kritisierte diese geplante Maßnahme bereits vor der Abstimmung. Sie warnen vor dem Missbrauchspotential von Netzsperren und dem ökonomischen Kalkül einzelner Branchen, in diesem Fall Casinobetreiber: „Die vorgesehenen Netzsperren sollen Online-Spieler und insbesondere Spielsüchtige von ausländischen Spielangeboten fernhalten. Die einheimischen Casinos fordern damit tatsächlich jedoch die Abschottung des Marktes zu ihren Gunsten.“ Vertreter der Wirtschaft warnten, dass das Beispiel der Onlinecasinos in dieser Hinsicht Begehrlichkeiten wecken könne.Für Rechtsanwalt Martin Steiger, Mitglied der Organisation Digitale Gesellschaft Schweiz ist diese Entscheidung ein Präjudiz. Für ihn wäre die Wahrscheinlichkeit groß, dass jetzt ebenso in anderen Bereichen Netzsperren eingeführt würden. Tatsächlich gehen die Planungen des Bundesrates in diese Richtung für zwei weitere Reformprojekte: Über Anpassungen des Urheberrechts und des Fernmeldegesetzes will die Regierung noch 2017 entscheiden. Somit plant der Bundesrat weitere Netzsperren in Bezug auf Filesharing-Anbieter und Kinderpornographie-Netzwerke, laut
You do not have permission to view link please Anmelden or Registrieren
.Auch in Dänemark gibt es
You do not have permission to view link please Anmelden or Registrieren
, Netzsperren zum vermeintlichen Schutz der Bevölkerung einzusetzen. Hier in Deutschland sollen WLAN-Anbieter
You do not have permission to view link please Anmelden or Registrieren
im Zusammenhang mit dem Gesetzentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums für die dritte Änderung des Telemediengesetzes indirekt zu Sperren von Seiten gezwungen werden.Rolf Weber, Experte für Internetrecht an der Universität Zürich gab zu bedenken, dass in diesem Zusammenhang noch zu prüfen wäre, ob die Netzssperren gegen in anderen Ländern lizensierte Glückspielanbieter einen Verstoß gegen die Bestimmungen des General Agreement on Trade of Services (GATS) darstellen würden.
Bildquelle:
You do not have permission to view link please Anmelden or Registrieren
, thx! (CC0 Public Domain)
You do not have permission to view link please Anmelden or Registrieren
Autor: Antonia
You do not have permission to view link please Anmelden or Registrieren
- Ich glaube dir dass man da viel Geld investieren kann, aber das was man da als Gegenleistung bekommt hat keinen nachvollziehbaren, direkten Wert. Bei Glücksspiel im Internet spielt man um Geld, da ist, durch den direkt ersichtlichen Wert, meiner Meinung nach das Suchtpotential wesentlich höher. Klar, bei CS:GO gibt's auch diese Plattformen wo man seine Skins zu Geld machen kann, aber soweit ich weiß arbeitet Valve ja daran das zu unterbinden. Und dann würde auch eher ein "verbot" solcher Plattformen sinn machen, als CS:GO zu verbieten. Dann müsste man Fairerweise jedes SPiel verbieten das MIcrotransactions anbietet, und das sind ja inzwischen so gut wie alle F2Ps. 
Nicht umsonst ist, als der Druck grösser geworden ist Valve dagegen vorgegangen.