Scheck von der Bank?

Kokser

Humanistischer Misanthrop
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14 Juli 2013
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Aloha,

ich habe vor kurzem einen Brief in der Post gehabt. Ich war vor ein paar Jahren in Australien und hatte dort bei der Bank ein Konto, daraufhin kam nun folgender Brief:


Sehe ich das richtig, dass das ein Scheck ist, den ich irgendwo einlösen kann? Wenn ja, wie mache ich das? Ich habe, abgesehen von Traveller Checks noch nie einen Scheck benutzt. Kann ich damit einfach zur nächsten Bank gehen? Oder muss das bei Westpac sein?
Läuft der irgendwann ab?

Wäre nett, wenn sich das mal jemand anschauen könnte.
Danke. :)
 
Sieht für mich wie ein Scheck aus, ja. Ich hab die immer ganz normal bei der Bank eingelöst. Falls das kein normaler Scheck ist (meine sahen schon anders aus da in DE ausgestellt) können die dir sicher genau sagen was du damit wo machen kannst ;)
 
Frag spaßenshalber mal den Gebühren, bevor du den Scheck einlöst. Könnte bei einem Auslandsscheck eine durchaus lustige Höhe werden.

Schecks sind in Deutschland im normalen Kundenverkehr eigentlich ausgestorben. Vor 20 Jahren waren die noch normal. Z.B. hat das Finanzamt seine Rückerstattungen immer per Scheck verschickt.

Beim Scheck ist zu beachten, dass der erst ca. 6 Wochen nach der Gutschrift endgültig als gutgeschrieben gilt. Bis dahin kann noch eine fehlende Deckung auftreten.
 
Wurden aus dem Grund auch sehr Gerne für Betrugsmaschen verwendet:D
Jetzt gibt es ja e-Mails, wo die Nigeriaconnection schneller an das Geld kommt.
 
Nigeria verschickt aber eher selten Schecks, die wollen erstmal Schecks haben, damit ja die Gebühren beglichen werden können...

Und selbst wenn Gebühren (also bei der Bank, nicht per verschicktem Scheck) anfallen, so lange die nicht höher sind als der Scheckbetrag ist es doch besser als keinen Scheck.

Ab zur Bank, die wissen das am besten. Oder bist du bei einer Onlinebank ohne Filialen?
 
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  • #6
Bin noch bei der Postbank, ist nur jetzt vor Weihnachten 'ne ziemliche Qual in der Filiale.

Nigeria Connection kann ich ausschließen, das Konto hatte ich dort wirklich, auch die Zeiträume stimmen. Ich werde nach Weihnachten mal zur Postbank schauen, was die mir sagen können und welche Gebühren anfallen würden.
Bin halt etwas überrascht über die krasse Kundenfreundlichkeit der Bank, die mal eben nach fast 10 Jahren nachträglich 'nen Scheck ins Ausland schicken für Leistungen, die ich damals hätte beanspruchen können. :eek:
 
OT:

Der damalige Scheckbetrug lief etwa so ab:

Jemand verkauft ein Auto im Örtlichen Kleinanzeigenblatt für (sagen wir mal) 5000 DM (Euro gab es noch nicht)
Es meldet sich ein Interessent der das Auto haben will.
Er kommt mit einem Scheck der auf einer Summe von 8000 DM ausgestellt ist. Er wollte ein höherpreisiges Auto kaufen, dass natürlich schon weg war.
Er möchte das Auto haben, bietet sogar 5500 DM wenn er das Auto bekommt. Der Verkäufer muss nur den Scheck einlösen und die Differenz dem Käufer mitgeben.
Der Verkäufer gibt dem Käufer also nun Das Auto und 2500 DM in Bar mit.

Dann platzt der Scheck und der Typ ist über alle Berge.
War früher ne gängige Masche wo so einige drauf reingefallen sind.
 
Hab mal die PDF jemanden gezeigt der sich mit sowas auskennt.
Es handelt sich hierbei um einen ganz normalen Barscheck welchen du bei jeder Bank einlösen kannst. Zu den eventuell anfallenden Gebühren konnte er leider aus dem Stegreif auch keine Antwort geben.
 
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  • #12
Es handelt sich hierbei um einen ganz normalen Barscheck welchen du bei jeder Bank einlösen kannst. Zu den eventuell anfallenden Gebühren konnte er leider aus dem Stegreif auch keine Antwort geben.

Danke fürs Nachfragen.
Dann kann ich auf der Lebensliste den Punkt "Einen Scheck einlösen" auch abhaken. :-)
 
Ich würde lieber die ganzen Daten entfernen vom Scheck wie Nummern etc. sonst gibt es Vlt. Problem weil der Scheck von jemand anderen genutzt wurde.
 
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