[Sammelthread] zeigt her eure Food-Pics

Erst einmal habe ich die 2 kg Rinderbrust anständig parriert. Dann habe ich eine Gewürzmischung hergestellt und diese damit eingerieben. 80 g Pökelsalz, 100 g brauner Zucker, 40 g schwarzer Pfeffer, 2 EL Koriandersaat, 2 EL Knoblauchpulver und 1 TL Ingwer. Das Ganze ging dann ins Vakuum. Die überschüssigen Gewürze habe ich in den Beutel vor dem Einschweißen gegeben. Das Fleisch habe ich 14 Tage im Kühlschrank pökeln lassen. Täglich 1 x wenden. Danach wird das Fleisch abgespült, komplett von den Gewürzen befreit und 2 x mit frischem Wasser für 30 min gewässert. Anschließend habe ich erneut gewürtzt. 4 EL schwarzer Pfeffer, 1 EL roter Kampot Pfeffer, 3 EL Koriandersaat, 1 EL Thymian und 1 TL Knoblauchpulver sowie 1/2 TL Ingwer. Dies habe ich dann knapp 10 h bei 130 °C mit Holz vom Weinfass geräuchert. Üblichwerweise würde man bis etwa 63 °C KT garen. Dadurch wird die Konsistenz wie beim Schinken. Ich wollte es jedoch weicher und habe bis zu einer KT von 93 °C gezogen (ohne Crutch). Dadurch wurde es eine Konsitenz wie beim Beef Brisket. Nach dem Abkühlen habe ich wieder 14 Tage vakuumiert und dadurch mürben lassen. Dann kam der Anschnitt.
 
Setze heute Abend übrigens das nächste Pastrami an. War zwar lecker. Bin mit dem Ergebnis aber noch nicht ganz zufrieden gewesen. Die Konsitenz hätte ich gerne noch etwas anders. Daher baue ich diesmal noch eine Dämpfphase ein. Außerdem habe ich nun ein gleichmäßigeres Stück und prime statt choice. :)
 
Autodidaktisch oder gelernter Koch, das sieht ja schon echt erweitert aus.

Es begann bei Trial & Error. Dazu eine Menge Fehler. Hier und da ungenießbares Essen. Angebrannte Braten. Verbrannte Steaks. Halb rohe Hamburger. Und so weiter. Dann wurde es besser. Irgendwann half Chefkoch. Früher alles auf Rezept. Heute eine Menge aus der Hüfte. Lektüren und Recherchen in Warenkunde (Lebensmittel inkl. Qualitätsmerkmalen, Küchengeräte und Werkzeug) und Ausprobieren verschiedener Techniken gehörten ebenfalls dazu. Auch hier ewig viele Fehler. Der Dreibein-Baumarktgrill wurde durch den Weber getauscht. Da ging es beim Grillen richtig los. Dieser ist inzwischen nur noch Werkzeughalter, da nun ein 220 kg Kamado her musste. Die Dutch Oven Armee kam auch ins Haus.

Vor gut einem Jahr kam ich auf die Idee, das unfassbar geile Zwiebelbrot (leider Geheimrezept) von meinem lieblings Steakhouse, das die immer vorab warm reichen, nachbacken zu müssen. 20 Versuche später hatte ich es raus. Gleiches gilt für das Rezept meines Kindheitslieblingsessens, das meine
Mutter (verstorben) gekocht hat. Sie hat es mir nie überliefert. Weihnachten stehe ich immer 3 Tage am Stück alleine für die Familie in der Küche und am Grill. Und so weiter...

Das waren grob umrissen 8 Jahre von TK Pizza zu siehe oben. Ich würde sagen, mir macht das einfach sau viel Spaß und es ist ein toller Ausgleich neben der Arbeit. Allerdings ist es ehrlicherweise eine Spur explodiert.:D

 
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Im Gegensatz zu dir schaut mein Essen wieder einmal mager aus.



Thunfischpizza



Köttbullar mit Kartoffelstampf aus blauen Kartoffeln und selbst gemachter karamellisierter Preiselbeermarmelade, Rezept für Köttbullar und Sauce übrigens von Ikea



Apfelkuchen mit Walnüssen und Ahornisirup



Sandwich mit würzigen Shrimps und Salat, Po Boy glaub ich hieß das



Pommes aus der neuen Heißluftfriteuse



Salat mit Grapefruit und Garnelen



Elchburger mit schwedischem Blauschimmelkäse, Preiselbeermarmelade und Balsamico-Zwiebeln



Karelische Piroggen mit Eibutter



Toshikoshi Soba mit Lauch und Ente



Shashuka



Labskaus



Salmon Jerky mit Ahornsirup



Ein Lebkuchenabbruchhaus
 
Wenn du die blauen Kartoffeln schälst, dann mit einem Spargelschäler dünne Scheiben ziehst und die dann kurz frittierst, gibt das megaleckere Chips. Auch als Deko auf Essen :T
 
Sonst kommen hier ja eher die Ergebnisse. Hier mal ein Teil des Weges. Wird langsam. Man merkt nach ein paar Tagen bereits, wie sich durch das Pökeln die Konsistenz verändert. Saft hat sich reichlich gebildet.

 
Gestern habe ich geräuchert und gedämpft. War insg. 7 Stunden auf dem Grill. Nun liegt das Stück wieder im Vakuum.



 
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