[Tarifberatung] Rufnummernmitnahme in Vertrag, der bereits besteht

Raubsau

NGBler
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Hallo,

Person A hat mit Anbieter T einen Vertrag, der in ein paar Wochen abläuft.

Person A möchte den Druck des Quartalsendes nutzen und jetzt noch ein Lockangebot abschließen. Und zwar bei Reseller H, der einen sehr günstigen Tarif im Netz von Anbieter T anbietet, und dazu eine hohe Auszahlung.

Das Quartalsende ist in wenigen Tagem und Anbieter T benötigt anscheinend 10 Tage für eine Rufnummernportierung.

Kann sich Person A beim Reseller H eine neue Rufnummer besorgen, und die alte Rufnummer (derzeit noch bei Anbieter T) in den laufenden Vertrag bei Reseller H portieren lassen?
 
Ob das geht, hängt von Reseller H ab.

Es wäre deshalb ratsam, dort nachzufragen, ob das gewünschte Vorhaben mit diesem Anbieter möglich ist.
 
Person A hat dann aber bei Reseller H, 2 Rufnummern.
Die eine Rufnummer die er durch das Lockangebot von H neu erhält und die später dazu portierte von T, auf der dann irgendwas laufen kann, vllt sogar noch einmal das Lockangebot von H.

Person A wird aber niemals niemals niemals nie eine Nummer nachträglich auf einen geschlossenen Vertrag portieren können und mit dieser die bestehende Nummer ersetzen.
Schon garnicht bei lockangeboten von Resellern mit hoher Auszahlung.
 
Person A hat dann aber bei Reseller H, 2 Rufnummern.

Nein, die portierte Rufnummer würde die ursprünglich zugewiesene ersetzen. Allerdings nur, wenn das überhaupt klappt. Das kann dir aber wirklich nur der aufnehmende Provider sagen, den du ja nicht hier namentlich genannt hast. Aber selbst wenn wir wüssten um welchen Provider es sich handelt bezweifel ich, dass dir das jemand sicher beantworten kann.
 
Inwiefern? Das ist/war auch die Vorgehensweise bei Festnetzanschlüssen, wenn sich die Portierung verzögert hat, gab es die Möglichkeit, dass der Kunde erst mal eine "Zwischennummer" bekommen hat, da es keine Telefonverträge ohne gibt, bis die Portierung dann über die Bühne gegangen ist.
 
Ok, Ich habe vor ein paar Minuten mit einem Freund unterhalten ,der im Kaufmännischen Bereich von VF tätig ist (nein, keine Shopangestellter), um mich da mal auf den neuesten Stand bringen zu lassen.

Vorerst muss ich meine "Niemals Nie" Aussage von oben revidieren, da es unter Umständen doch funktionieren kann.


Also vorweg, eine, wie vom TS erhoffte, Nachträgliche Portierung ist Bei Vodafone und bei O2 möglich (nicht Garantiert).
Telekom und E-Plus schließen diese aus.

Hier gibt es 2 möglichkeiten.

1. Die bei Vertragsabschluss erhaltene Rufnummer wird Technisch durch die Wunschrufnummer ersetzt.
- unwahrscheinlich, da Technisch sehr aufwendig, aber machbar.

2. Zusätzlich zu der, bei Vertragsabschluss erhaltenen Rufnummer, wird dem Kunden eine neue Simkarte mit Wunschrufnummer zukommen gelassen auf der Identische Vertragsbestanddteile laufen. Bei Aktivierung dieser wird die erste Rufnummer dann stillgelegt.
- das Wahrscheinlichste und zu 90% genutzte Verfahren.


Jetzt ist es natürlich so, dass die Prozedur weitaus einfacher ist, wenn man diese Nachträgliche Wunschportierung direkt bei Vertragsabschluss beauftragt und nicht erst im Nachhinein, da sich der Anbieter immer das Recht vorbehalten kann eine Portierung abzulehnen.
Dieses wird auch gerne genutzt.

Bei einem Vertrag der mehr als 2 Wochen besteht ist die Frist um sein Widerrufsrecht in Anspruch zu nehmen erloschen.
Stellt der Kunde seinen Mitnahmewunsch nach dieser Zeit, ist es sehr wahrscheinlich das der Provider einfach ablehnt.
Kein Aufwand = keine Mehrkosten.
Der Kunde ist nach Ablauf der 2 wochen sowieso erstmal 2 Jahre an den Vertrag gebunden, wird ihn erfahrungsgemäß auch nutzen, ob mit oder ohne portierter Nummer.
Nicht sehr Kundenfreundlich, aber Mobilfunkanbietern geht es da auch in erster Linie um den Profit und nicht den einen etwas verärgerten Kunden.


Bei Resellern ist das ganze nochmal etwas umständlicher da diese hohe Auszahlungen und Rabattierungen anbieten, die der eigentliche Provider nicht im Sortiment hat.
Solche sonderkonditionen können von den großen Anbietern nicht so einfach nachträglich im System aufgenommen werden, da die systeme der Mitarbeiter vorkonfiguriert sind und um Probleme oder gar Betrug auszuschließen, werden bestimmte Aktionen vom system verneint.

Der Wahrscheinlichste Fall ist eine einfache Ablehnung.




Als ich noch vor 2 Jahren für Vodafone tätig war, wurde eine derartige Portierung noch generell ausgeschlossen.
 
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  • #9
Okay, Problem hat sich erledigt und wurde dementsprechend nicht gelöst.

Danke für Eure Antworten :T
 
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