Ok, Ich habe vor ein paar Minuten mit einem Freund unterhalten ,der im Kaufmännischen Bereich von VF tätig ist (nein, keine Shopangestellter), um mich da mal auf den neuesten Stand bringen zu lassen.
Vorerst muss ich meine "Niemals Nie" Aussage von oben revidieren, da es unter Umständen doch funktionieren kann.
Also vorweg, eine, wie vom TS erhoffte, Nachträgliche Portierung ist Bei Vodafone und bei O2 möglich (nicht Garantiert).
Telekom und E-Plus schließen diese aus.
Hier gibt es 2 möglichkeiten.
1. Die bei Vertragsabschluss erhaltene Rufnummer wird Technisch durch die Wunschrufnummer ersetzt.
- unwahrscheinlich, da Technisch sehr aufwendig, aber machbar.
2. Zusätzlich zu der, bei Vertragsabschluss erhaltenen Rufnummer, wird dem Kunden eine neue Simkarte mit Wunschrufnummer zukommen gelassen auf der Identische Vertragsbestanddteile laufen. Bei Aktivierung dieser wird die erste Rufnummer dann stillgelegt.
- das Wahrscheinlichste und zu 90% genutzte Verfahren.
Jetzt ist es natürlich so, dass die Prozedur weitaus einfacher ist, wenn man diese Nachträgliche Wunschportierung direkt bei Vertragsabschluss beauftragt und nicht erst im Nachhinein, da sich der Anbieter immer das Recht vorbehalten kann eine Portierung abzulehnen.
Dieses wird auch gerne genutzt.
Bei einem Vertrag der mehr als 2 Wochen besteht ist die Frist um sein Widerrufsrecht in Anspruch zu nehmen erloschen.
Stellt der Kunde seinen Mitnahmewunsch nach dieser Zeit, ist es sehr wahrscheinlich das der Provider einfach ablehnt.
Kein Aufwand = keine Mehrkosten.
Der Kunde ist nach Ablauf der 2 wochen sowieso erstmal 2 Jahre an den Vertrag gebunden, wird ihn erfahrungsgemäß auch nutzen, ob mit oder ohne portierter Nummer.
Nicht sehr Kundenfreundlich, aber Mobilfunkanbietern geht es da auch in erster Linie um den Profit und nicht den einen etwas verärgerten Kunden.
Bei Resellern ist das ganze nochmal etwas umständlicher da diese hohe Auszahlungen und Rabattierungen anbieten, die der eigentliche Provider nicht im Sortiment hat.
Solche sonderkonditionen können von den großen Anbietern nicht so einfach nachträglich im System aufgenommen werden, da die systeme der Mitarbeiter vorkonfiguriert sind und um Probleme oder gar Betrug auszuschließen, werden bestimmte Aktionen vom system verneint.
Der Wahrscheinlichste Fall ist eine einfache Ablehnung.
Als ich noch vor 2 Jahren für Vodafone tätig war, wurde eine derartige Portierung noch generell ausgeschlossen.