Rost entfernen mit Cola

abusus

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Sers,

mein Kofferraum ist ein wenig am rosten, er soll nun vorzeitig und fix gegen korrision geschützt werden. Jetzt habe ich gesehen, dass es sehr gut, und vorallen sehr sauber mit cola geht, sprich, das der rost sehr sauber abgetragen wird. Habt ihr damit bereits erfahrungen gemacht?

Falls sich jetzt einer Fragt Cola - Kofferraum, es ist nur eine stelle, die ein wenig tiefer liegt diese würde ich dann für 1-2 Tage befüllen, danach kommt natürlich sofort eine Grundierung drauf.

Habe es in einem Youtube Video bei einem Tank gesehen. Deshalb eben die Idee.

Gruß
abusus
 
es ist nur eine stelle, die ein wenig tiefer liegt diese würde ich dann für 1-2 Tage befüllen, danach kommt natürlich sofort eine Grundierung drauf.

Grundierung hält niemals auf Zucker!

Diese bekloppte Idee mit der Cola hatten schon Viele...

Ich weiss... Meine Antwort beantwortet/hilft bei Deiner Frage nicht weiter.
Nimm nen guten Rostlöser - einwirken lassen - und dann ReparaturLack drauf.
 
[...]Jetzt habe ich gesehen, dass es sehr gut, und vorallen sehr sauber mit cola geht, sprich, das der rost sehr sauber abgetragen wird. [...]

Warum genau soll das funktionieren? Wie wäre es mit abschleifen? Es gibt auch relativ einfach zu finden, die zeigen was effektiv ist.

MfG
Mr. J
 
Natürlich funkzt das, in Cola ist Zitronen- und etwas Phosphorsäure - leider auch viel anderer Murks. Hole Dir lieber n richtigen Rostlöser, da haste weniger Ärger mit. ;)
 
Äh Leute? Schon mal was von Cola-Light gehört? Das ist das komische Zeug wo kein Zucker drinnen ist. Der rostlösende Stoff ist alleine die Phosphorsäure, sonst nichts. Allerding musst du das rostige Teil über nach in Cola eintauchen, nur einpinseln reicht bei weitem nicht.
 
Lass das mit den Hausmittelchen. Wenn es im sichtbaren Bereich liegt nimm , unsichtbar direkt .Ersteres wird seit Jahrzehnten erfolgreich bei Oldtimerrestaurationen eingesetzt, und bei letzterem musst du nur grob entrosten, das war es. Rostumwandler, Grundierung und Lack in einem. Das Zeug ist Top!
 
Die Säure ist gar nicht mal so wichtig sondern eher das Pepsin, welches auch im Magen zur Nahrungszersetzung enthalten ist. Ich wüde auch einen "richtigen" Rostlöser empfehlen
 
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  • #9
Lass das mit den Hausmittelchen. Wenn es im sichtbaren Bereich liegt nimm , unsichtbar direkt .Ersteres wird seit Jahrzehnten erfolgreich bei Oldtimerrestaurationen eingesetzt, und bei letzterem musst du nur grob entrosten, das war es. Rostumwandler, Grundierung und Lack in einem. Das Zeug ist Top!

Danke für die Beratung, es ist wie gesagt im Kofferraum, also rätst du zu Fertan, das ist auch ein Rostumwandler mit gleichzeitiger Grundierung, richtig?
Der Rost soll einfach schnell verschwinden, der Wagen wird später eh an den Stellen gezinnt und danach KTL beschichtet.

Habe gerade zu Fertan ein Video gesehenn schleifen muss ich ja so oder so, es ist im Prinzip ja nur ein Mittel, damit der Rost auch aus den Poren kommt, zudem ein guter Schutz.

Leider sind es in der Garage nicht 20 Grad..

1) alles so gut wie es geht schleifen
2) dann fertan drauf

Das müsste schon genügen, wie gesagt, ich nehme den Wagen so oder so auseinander, allerdings nicht mehr dieses Jahr, und deswegen erkundige ich mich auch so genau was man am besten machen kann damit der Rost nicht weiter vorranschwebt, deshalb denke ich die zwei schritte sind fürs erste am besten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmmm.. im Kofferaum eher das Brantux. Es sei denn die Stelle ist gut zugänglich! Denn Fertan muss nach der Anwendung unbedingst sehr gut abgespült werden. Wenn Du allerdings mit Wasser zum Spülen hinkommst wäre das mein Mittel nach Wahl. Anschließend streichst Du eine einfache Grundierung auf. Zu Brantux kannst Du auch mal kontaktieren - der setzt das grade ein.
 
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  • #11
Ich denke ich werde dann warscheinlich Brantux verwenden, ist beides denn gleich gut? Oder entfernt Brantux den Rost nicht aus allen Poren so wie Fertan, bei dem Brantux Zeug würde ich auch wieder erst schleifen, und das Zeug dann drauf packen.

Nur leider finde ich keinen Kauf Link -.-
 
Wie gesagt, schreib mal KLE an (s. mein vorheriger Beitrag). Der verarbeitet das Zeug grade, er gibt Dir sicherlich Tips. Nevertheless, das gibts auch bei hab ich gesehen.
 
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  • #13
Laut eines Forumbeitrages, soll der Rostumwandler nicht der Hit sein, stand 2010. Die Grundierung Hingegen soll echt gut sein, vielleicht benutze ich an einigen stellen doch fertan, und an den anderen Stellen, wo ich nicht drankomme, einfach die Grundierung. Die Bleche die mitrosten kommen eh alle mit raus. Deshalb ist das egal. Die sind sowieso kacke reingeklatscht worden.
 
Bei Fertan kannst du an sich nichts falsch machen. Es sei denn Du kannst es nicht sauber abwaschen, denn wird es zum Rostbescheuniger. Für Schweller würde ich es nicht grade nehmen ;)
 
du kannst dir in der Drogerie Zitronensäure kaufen, gibts in Pulverform zum Anmischen und schauen ob das funktioniert..
Cola, wegen dem Zucker lieber nicht...
oder hinterher nochmal mit irgendwas rüber, was den ganzen Zucker Rückstandslos entfernt...
 
Sorry, Seedy, da muss ich widersprechen. Ich würde ehrlich gesagt die Finger von jeglicher Form einer Säure lassen. Ja, man kann mit verdünnter Phosphorsäure entrosten (die Cola...). Das ist sicherlich ein Mittel nach Wahl um Rost in Falzen zu eleminieren, aber denn sollte zwingend zunächst mit einer schwachen Lauge (z.B. Ammoniak) neutralisiert und anschließend äußerst gründlich mit destilliertem Wasser gespült werden. Denn prinzipiell löst jede Säure das Rosten aus (Säurekorrosion, Säuren sind Protonendonoren und entziehen dem Metall Elektronen - Rosten) - bekommt man den Schummel nicht sauber weg hat man das Gegenteil erreicht. Genau das ist das Problem bei Fertan, auch hier ist Phosphorsäure enthalten. Spült man das nicht sauber weg rostet das wie die Hölle (deswegen Finger weg bei Hohlräumen!). Der Zucker ist hier das geringste Problem.

Zitronensäure kannst Du knicken, wie jegliche Varianten von organischen Säuren. Die sind schlichtweg zu schwach und eignen sich in aller Regel nur zum milden entkalken...
 
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