Roaming bei WLan/Repeatern

Tedious

Habs überlebt
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Hesse d.Gottes Gnade
Moin,

kurze Frage an die NW-Spezialisten - ich habe Zuhause eine Fritzbox, dazu einen Repeater im OG (AVM 450e, mit GBit-Port an dem diverse Geräte in einem geswitchten Netzwerk hängen) und einen weiteren Repeater (AVM 310) in einer entfernten Ecke. Soweit, so gut. Ich weiß, dass Clients sich ab einer Schwelle mit dem nächsten Repeater verbinden wenn ich mich bewege. Was ich aber nicht verstehe - in der angegebenen entfernten Ecke stehen zwei Devices (Drucker und Laptop) die sich immer (!) krampfhaft mir dem 450er im OG verbinden, natürlich bei extrem schlechten Datenraten. der 450er ist hier der am weitesten entfernte Repeater, der 300er hängt 2m entfernt, die Fritzbox selbst stecht ca. in der Mitte zwischen den beiden Punkten! Macht so wenig Sinn, ist aber voll reproduzierbar. In der Küche streamt ein RPi mit Squeezelite Musik, auch per WLan - hier ist die FB ca. 3m entfernt, trotzdem verbindet er sich mit dem 450er der ein schwächeres Signal liefert. Kann man da irgendwie regulierend eingreifen? Alle APs haben die gleiche SSID, gleiches PW.

Rätselnde Grüße

Tedious
 
Soweit ich mich erinnere wird das Verhalten vornehmlich vom Client bestimmt, also entscheidet dieser darüber, ob und wann er . Ich weiß ja nicht in welcher Reihenfolge das Netz aufgebaut wurde, aber vielleicht machen die betroffenen Geräte das daran fest, dass sie sich zusätzlich zur Kennwort und SSID auch die MAC Adresse des AP merken und wenn der 450e zuerst da war, dann versuchen sie es halt so lange, wie dieser noch in Reichweite ist. Was passiert denn, wenn du den 450e mal aus dem Netz nimmst und wenn sich die Clients mit den besseren APs verbunden haben, dann bringst du ihn zurück und schaust mal was passiert. Das wäre jezt ein Ansatz den ich zuerst verfolgen würde.
 
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  • #3
Danke fürs Feedback. In die Richtung geht auch meine mittlerweile durchgeführte Fehleranalyse. Größtes Problem war ein per WLan angebundener Officejet - 2m neben dem 310er Repeater - der hat sich krampfhaft mit dem 450er verbunden. Das Problem konnte ich eingrenzen. das WLan der Repeater wurde nachts immer abgeschaltet, genauso auch der Officejet. Aber scheinbar war der 450er schneller beim booten, deswegen hat der Officejet mit 10MBit da angedock obwohl scheinbar wenige Sekunden fast direkt neben ihm der 310er mit 130 MBit "Hallo" gerufen hat - und auch am 450er festgehalten. Hier habe ich die Zeiten angepasst, das geht jetzt eine Ecke besser und der Officejet meldet sich am 310er an wie er es soll. Bei den anderen Geräten brauche ich noch ein bisschen Finetuning, aber immerhin druckt der Drucker jetzt wieder ohne massive Aussetzer.
 
Na das scheint ja dann schon ein Schritt in die richtige Richtung zu sein. Ich hab den Beitrag leider heute erst gesehen und da fiel mir ein Beitrag in einem Podcast auf, in dem mal jemand die Funktion von WLAN und dem Roaming von Clients erläuterte und die verlinkte Seite von AVM bestätigte meine Erinnerungsfetzen. Aktuelle Smartphones sind auch sehr gut beim roamen, aber gerade bei älteren Geräten, oder Geräten die ja selten roamen müssen weil sie sich eher nicht bewegen (Drucker) kann es sein, dass da die nötige Intelligenz fehlt um da klug genug zu sein um sich mit dem stärksten AP zu verbinden.
 
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  • #5
Kein Problem - bin ja schon froh dass ich ne Antwort bekommen habe - besten Dank dafür! Hab noch ein paar Clients auf Raspberry-Basis die Zicken, aber die bekomme ich hoffentlich auch in den Griff. Nach Umstellung auf einen neuen Router werden die Mesten Geräte in den Räumen denn eh per AC/GBit-Adapter laufen, denn bleiben nur noch die Notebooks und Handys übrig. Ist ein bisschen lästig in der Umbauphasen :)
 
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