RFID-Technologie: US-Firma chipt Mitarbeiter



Das in River Falls, Wisconsin, ansässige IT-Unternehmen (32M), implantiert am 01. August im Rahmen einer Chip-Party ihren Mitarbeitern einen RFID-Chip (radio-frequency identification – „Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen“) zwischen Daumen und Zeigefinger einer Hand.



Laut bezeichnet RFID eine Technologie für Sender-Empfänger-Systeme zum automatischen und berührungslosen Identifizieren und Lokalisieren von Objekten und Lebewesen mit Radiowellen. Ein RFID-System besteht aus einem Transponder, der sich am oder im Gegenstand bzw. Lebewesen befindet und einen kennzeichnenden Code enthält, sowie einem Lesegerät zum Auslesen dieser Kennung. Die Kopplung geschieht durch vom Lesegerät erzeugte magnetische Wechselfelder in geringer Reichweite oder durch hochfrequente Radiowellen. Damit werden nicht nur Daten übertragen, sondern auch der Transponder mit Energie versorgt. Die Vorteile dieser Technik ergeben sich aus der Kombination der geringen Größe, der unauffälligen Auslesemöglichkeit (z. B. bei dem am 1. November 2010 neu eingeführten Personalausweis in Deutschland) und dem geringen Preis der Transponder (teilweise im Cent-Bereich).

Der Funkchip wird, einmal implantiert, zur drahtlosen Identifikation der Personen dienen. Er ermöglicht ihnen, Käufe zu tätigen, wie das Zahlen in der Cafeteria , Türen zu öffnen, sich auf Computer einzuloggen, auch Geräte wie Drucker und Kopierer können damit bedient werden. Zudem werden darauf medizinische Informationen gespeichert. Die Firma erwartet, dass sich ihre über fünfzig Angestellten freiwillig chippen lassen.

Als Vorzeigemodell im eigenen Geschäftsbereich wirbt das Unternehmen 32M mit dem Chippen der Mitarbeiter zugleich für die eigene Sache. Das Unternehmen gilt als Marktführer in der Mikro-Markt-Technologie und bietet IT-Systeme und Dienstleistungen für Kleinstgeschäfte in Büros und anderen Arbeitsplätzen an. Das sind kleine Selbstbedienungsläden, die die Pausenversorgung von Mitarbeitern in Pausenräumen von Unternehmen ermöglichen. 32M betreibt derzeit über 2.000 solcher Kioske in Europa, Asien, Australien und Nordamerika. Die Schwesterfirma, TurnKey Corrections, ist mit mehr als 6.000 Kiosken in Gefängnissen vertreten.

Ideengeber war laut 32M die schwedische Firma BioHax International aus Helsingborg, die ihre Angestellten bereits gechipt hat. 32M-Manager Patrick McMullan strebt eine Zusammenarbeit mit der Firma BioHax an: „Wir freuen uns darauf, mit [BioHax] zusammenzuarbeiten und unseren Marktanteil auf ein anderes Level zu bringen“, gibt er bekannt. 32M hofft darauf, später auch die Mitarbeiter ihrer Kunden für das Chip-Programm gewinnen zu können.

32M-CEO Todd Westby, sieht für den Chip eine große Zukunft. Er meint: „Eines Tages wird diese Technik standardisiert sein und Ihnen ermöglichen, [den Chip] als Reisepass und Fahrausweis sowie für alle Einkaufsmöglichkeiten und mehr zu nutzen.“

Bedenken gibt es jedoch auf Seiten der Datenschützer: Mit den Chips ließen Menschen sich umfassend überwachen, ihre Einkäufe, Zahlungen, Vorlieben, Bewegungen – all das könnte kontrolliert werden und sie so völlig gläsern machen.

Bildquelle: , thx! (CC0 Public Domain)






Autor: Antonia
 


Was heißt hier lächerlich?

Das war beängstigend.

Da war dieser Mann in der großen Halle von Allkauf, 5 Etagen mit Laufbändern für die Einkaufswagen, der war da unten ganz alleine, ziemlich aufgeregt, wild gestikulierend und sprach mit sich selber.

Wer weiß, wo der entsprungen war. Vollkommen Irre der Kerl.

Erst wenn man näher kam, hat man das Kabel im Ohr gesehen und gehört, daß er wohl telephoniert hat.

War ja für alle Neuland. :D
 
@KaPiTN: Very Important Business People ;) Nehmen sich viel zu wichtig, glauben sie müssten immer erreichbar sein. Das wird sich doch nie durchsetzen.
 
Auf dem Weltmarkt gibts es etwa Platz für 5 Computer.

Das Statement hat sich bewahrheitet! Man muss es nur um folgende Klauseln ergänzen:
Pro natürliche Person, juristische Personen benötigen üblicherweise mehr.

Oder das mit dem Internet. Ob sich der Blödsinn je durchsetzen wird? Was sollen die Leute damit machen? Sich gegenseitig Kot-Emoticons zusenden?
 
Vielleicht nicht von der Person der es zugeschrieben wird, aber das habe ich auch nicht behauptet. Es ist außerdem auch vollkommen egal wers gesagt hat. Relevant ist das es für eine ganze Weile Leute gab die es geglaubt haben.

Probleme mit Konzepten?
 
Das Problem des Tracking ist doch nicht der Chip selbst, sondern das zugehörige Netzwerkteil zur Freigabe/Abrechnung und dessen Aufzeichnung.

Okay, dann erklär mir, wie das ein Problem darstellt.

Bewegungsprofile kannst du nur erstellen, wenn du (Zeit, Person, Ort)-Tripel erstellen kannst.
Den Ort erkennst du durch deinen stationären "RFID-Leser". Wie du an die Uhrzeit kommst, ist auch kein Problem, aber.. Wie kommst du denn an die Person?
Die Person erkennst du mittels Chip. Kein Chip oder ein geschirmter Chip => keine Person wird erkannt => keine Standortdaten+Zeit => kein Bewegungsprofil

Oder übersehe ich jetzt etwas?
 
Nun.

Das gute an Prophezeiungen ist ja der Bibel-Faktor.
Ist alles Auslegungssache wie das tatsächlich mal gemeint war.

Da momentan der Trend Richtung Cloud geht haben wir also nur 5 richtige Computer und ein Haufen mobiler Terminals. :D



Das große Problem an der Sache ist relativ simpel:
Man macht sich angreifbar gegen Gefahren die man selber nicht so recht versteht.

Ich bekomme fast täglich e-mails von Paypal/Amazon/ebay das ich doch bitte meine privaten Daten aktualisieren sollte, irgend eine Zahlung storniert wurde, ich bald Post von der Inkasso bekommen würde.
Ich fall da idr. (Jeder von uns kann mal auf dem falschen Fuß erwischt werden) nicht drauf rein, aber irgendwer tut es - sonst würden sie ja nicht verschickt werden.


Vor ein paar Jahren gab es noch die Panik wegen manipulierter Bankautomaten (weswegen die jetzt alle so grüne Schnäbel haben)
Jetzt kann ich mein Handy einfach an ne Handtasche halten und die Karte kopieren.



Das sind einfach neue Gefahren für die man neu sensibilisiert werden muss.
Es ist ja schon die halbe Miete den Leuten mitzuteilen das so etwas überhaupt möglich ist.
 
Ist doch eigentlich schon ein alter Hut. Einige Berichte, die man über implantierte Microchips findet, sind von ca. 2008, also schon fast 10 Jahre alt.
Im Baja Beach Club in Barcelona konnte man sich bereits im Jahr 2004 einen RFID-Chip einsetzen lassen, mit dem man dann seine Getränke bezahlen konnte.


Betäuben, Chip entfernen(und durch Defekten ersetzen) mit möglicht kleiner Wunde und so lange ausgeknockt halten bis alles wieder verheilt ist(alternativ die ganze Hand verschrammen das es wie ein ein kleiner Unfall aussieht) und alkoholisiert auf die Straße werfen.
Klar, fällt ja auch nicht auf, wenn ein Mitarbeiter wochenlang unendschuldigt fehlt. Und die Familie merkt auch nichts.
Und falls doch jemand Verdacht schöpfen sollte, lässt sich das natürlich total einfach durch einen Filmriss erklären.

Gewisse Kriminelle wird das aber ohnehin nicht stören, die verschaffen sich notfalls eben auch mit brutaler Gewalt Zutritt, schlimmstenfalls, indem sie den Chip samt Körperteil mitnehmen und benutzen.
Insofern ist jegliche Behauptung über die angeblich vorhandene Sicherheit ohnehin obsolet.
 
Wochenlang? Welcher von den Schritten soll länger als ein paar Stunden dauern?

Noch nie Alkohol getrunken?
Oder noch nie eine kleine Verletzung gehabt?

Selbst nach einer Vollnarkose kann man mittlerweile nach ein paar Stunden wieder alleine nach Hause gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay, dann erklär mir, wie das ein Problem darstellt.

Bewegungsprofile kannst du nur erstellen, wenn du (Zeit, Person, Ort)-Tripel erstellen kannst.
Oder übersehe ich jetzt etwas?
Ganz einfach
Chef: Werter Mitarbeiter, du warst während deiner Arbeitszeit in der Kantine und hast dir einen Schokoladenriegel gezogen. Reicht das nicht?
 
"Friss nicht soviele Schokoriegel, dann musste auch nicht jede Stunden kacken gehen!", wäre auch ne Option.
So ein Lesegerät auf dem WC ist ja nicht verboten.
 
Zuletzt bearbeitet:
nun das lässt sich auch einfacher bewerkstelligen als mit dem Chip in der Hand.
 
@Seedy
Yep, wird ja schon seit vielen Jahren auch gemacht. Alte Methoden im neuen Gewand eben.
 
@Seedy
Es ist ja eine Chipparty, da muß man nix bewerkstelligen ........ alles Freiwillige oder doch Gruppenzwang?

Auch ich habe auf der Arbeit mit RFID-Chips zu tun (Anmelden an Maschinen/Türöffner/Zeitstempel/Alarmanlage). Aufgrund der Maschinenanmeldung, Türöffner, Zeitstempel und Alarmanlageschärfung/-Entschärfung ist auf dem PC zu sehen wer wann was gemacht hat bzw er wo und wann sich aufgehalten hat. Aber es gibt bei uns in der Firma auch die von der IT gewollte Möglichkeit Manschinenanmeldung im Netzwerkausfall mal zu umgehen. Die Pausenversorgung über Automaten wird aber weiterhin über Hartgeld geregelt und man sollte sich erst recht nicht wegen dem Firlefanz eine Chip unter die Haut drücken zu lassen.
 
@Jan_de_Marten:
Genau dort sehe ich aber auch die Trennung.
Mir ist das Chipgedönse auch nicht fremd.

Bei meiner letzten "Arbeit" lief auch alles über den kleinen Schlüsselanhänger.
Sofern das auch alles im Betrieb bleibt ist das auch kein Problem.
Bei Verlust wird einfach Systemweit eine einzelne Kennung gesperrt und gut ist.

Gruselig wird es eben wenn sich private Dinge damit vermischen.
Die gleiche Diskussionen hatten wir hier schon mal als es um RFID's in Kleidung ging.
 
Ganz einfach
Chef: Werter Mitarbeiter, du warst während deiner Arbeitszeit in der Kantine und hast dir einen Schokoladenriegel gezogen. Reicht das nicht?

"Friss nicht soviele Schokoriegel, dann musste auch nicht jede Stunden kacken gehen!", wäre auch ne Option.
So ein Lesegerät auf dem WC ist ja nicht verboten.

Mal davon abgesehen, dass man dazu keinen Chip braucht:
Der Mitarbeiter schirmt den Chip ab. Dann kann der liebe Chef so viele RFID Scanner in der Kantine aufstellen, wie er möchte und wird nichts lesen können. :unknown:
 
Mal davon abgesehen, dass man dazu keinen Chip braucht:
Der Mitarbeiter schirmt den Chip ab. Dann kann der liebe Chef so viele RFID Scanner in der Kantine aufstellen, wie er möchte und wird nichts lesen können. :unknown:

Und du bekommst keine Schokoriegel, da du ja mit dem Chip bezahlen musst, bzw kackst die in die Hose da die Klotür nicht aufgeht
 
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