Reifen von Rettungswagen zerstochen, Patient stirbt

Eine Person, die bereits durch das dortige Personal reanimiert wurde, eine weitere halbe Stunde weiter reanimiert wurde durch den Rettungsdienst und dann trotzdem voll verstirbt, hätte selbst ohne diesen Zwischenfall mit dem Reifen sehr schlechte Karten gehabt. Entweder man kriegt diese Person wieder direkt vor Ort oder gar nicht.
Ob die Person überlebt hätte oder nicht ist doch erst mal zweitrangig. Es gab zumindest eine Chance und selbst wenn hier - überspitzt gesagt - nur einer von einer Million in einer solchen Situation durchkommen würde, ist es eben nicht klar, ob dieser Patient vielleicht dieser eine Überlebende gewesen wäre.
 
Bin dann mit 70-80 km/h bis zur Ausfahrt, dann mit 30 nach hause gefahren. Dann in meine Einfahrt rein und den Mist mal begutachtet.
Die Reste vom Reifen qualmten, haben gestunken aber die Alu-Felge hatte nicht einen Kratzer.
Die Reifenflanken waren zerfetzt, die Lauffläche noch intakt.

Ich hatte gestern Abend das Vergnügen einen Platten auf der Autobahn zu bekommen. Bei hoher Geschwindigkeit ist das definitiv kein Spass. Eines der hinteren Räder verlor Luft, weil der Ventilstutzen an der Felge eingrissen ist, wie auch immer das passieren konnte. Das Auto, ein älterer BMW Kombi fing dann ordentlich an zu schwimmen als würde man bei starken Seitenböhen fahren, was ich zuerst auch als Grund hielt. Beängstigender wurde es allerdings als ich, immer noch unwissend über mein Glück, auf die Abfahrt um die Kurve fuhr und das Heck ordentlich nach aussen schob. Definitiv Glück gehabt. :m
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja genau, so wie bei Grace Anatomy, da funktioniert es doch auch!!!11

Hier keine Ironie:
Geschockt wird nur bei Herzrythmusstörungen und Kammerflimmern. Aber steht doch doch garnicht zur Debatte. Aber toll, dass du Seedy darauf hingewiesen hast ;)
 

Falsch:
Google mal nach Sinusknoten-Stimulation ;)

--- [2016-05-08 14:52 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---


Ja, google mal nach Sinusknoten-Stimulation



Was glaubt ihr eigentlich, wie ein Herzschrittmacher funktioniert?
Wenn ihr schon Klugscheißen wollt, dann bitte richtig.


Eventuell muss man das mal besser erklären:

Ein Defibrillieren funktioniert in der Regel nur bei einer Arhythmie, da habt ihr schon Recht.
Jedoch hat mitlwerweile jeder im RTW verbaute eine Defibrillator und sorge einige AED gerät einen Externen
 
Zuletzt bearbeitet:
@Seedy:
Also, ein Herzschrittmacher arbeitet wie ein Defibrillator nur bei Kammerflimmern oder -flattern.
Wenn also das Reizleitungssystem verrückt spielt.

Und mit dem Schock wieder in den Normalzustand gebracht werden soll.

Bei einem Herzstillstand herrscht auch keine elektrische Aktivität mehr, der Schock kann also auch nichts regeln.
 
Bei einem Herzstillstand herrscht auch keine elektrische Aktivität mehr, der Schock kann also auch nichts regeln.

Kammerflimmern ->Schocken

Stillstand -> Adrenalin (führt zu häufig zu Kammerflimmern) -> Schocken

hilft das nicht: -> Externer Schrittmacher (der schockt auch und ersetzt die Sinusknoten Funktion)
 
Immer richtig: Drücken, 60/min oder mehr. Ist anstrengend.

Kammerflimmern/-flattern: Schocken
Nullinie: weiter drücken, Adrenalin, drücken nicht vergessen

In der Praxis ist es so, dass du nicht ewig drücken kannst und Schocken bei Nullinie nichts bringt.
Wenn der NA kommt, artet das zum Polypragmatismus aus.

Dialysepatienten haben häufig Hyperkaliämie (durch Diätfehler oder "Vergessen" der Medikamente), dann gelingt die Rea oft kurz (Glucose+Insulin) und versagt dann doch (Redistribution von Kalium, drohender Volumenexzess durch Infusionen).
Dialysepatienten haben häufig sehr schlechte Koronarien, bei Problemen am Hauptstamm oder der Hauptversorgungsarterie sind die Rea-Chancen sehr gering.
 
hilft das nicht: -> Externer Schrittmacher (der schockt auch und ersetzt die Sinusknoten Funktion)
Nein, wie jetzt schon öfter gesagt.

Bei hypodynamen Kreislaufstillständen wie pulsloser elektrischer Aktivität (PEA) und Asystolie erfolgt keine Defibrillation, da hier die Herzzellen nicht depolarisert werden müssen. Allerdings erfolgt die Medikamentengabe sofort.
Quelle:
 


Ich erklärs mal anders.

Eine Person, die bereits durch das dortige Personal reanimiert wurde, eine weitere halbe Stunde weiter reanimiert wurde durch den Rettungsdienst und dann trotzdem voll verstirbt, hätte selbst ohne diesen Zwischenfall mit dem Reifen sehr schlechte Karten gehabt. Entweder man kriegt diese Person wieder direkt vor Ort oder gar nicht.

bist du Arzt?
 
Ich hatte gestern Abend das Vergnügen einen Platten auf der Autobahn zu bekommen. Bei hoher Geschwindigkeit ist das definitiv kein Spass.
Deshalb sollten wir auch nicht versäumen, nochmals ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass es nicht ganz ungefährlich ist, wenn man Rettungsfahrzeuge mit Autobahnrichtgeschwindigkeit ca. 10-20 Meter zur Seite fährt, um Platz für eine Durchfahrt zu machen. :m
 
Darum ging es mir gar nicht. Es war mehr als allgemeine Anmerkung gemeint. ;)
 
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