Reicht openVPN 128 Bit (BF) Verschlüsselung für mich?

t-frank

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Hallo,

klingt vielleicht erst mal blöd die Frage, so nach dem Motto 'woher sollt ihr das denn wissen'!

Ich überlege, einen Anbieter mit o.g. Verschlüsselung zu nehmen. Zum Beispiel versavpn, torguard oder privatinternetaccess (letzteren eher weniger gerne, weil amerikanischer Anbieter).
(Ist jetzt ne ganz lange Geschichte warum, die u.a. auch mit technischen etwas suspekten Problemen zu tun hat und dazu geführt hat, dass leider etliche Anbieter nicht, bzw. nur mit Komforteinbußen infrage kommen. Ich kann das "technische" Problem hier auch gerne mal schildern (wäre ja um jede Hilfe froh!), fürchte aber, dass das den Rahmen sprengt!)

Eigentlich will ich in erster Linie auch nur meine Privatsphäre schützen und gelegentlich filesharen. Es könnte auch schon mal zu der ein oder anderen kritischen Veröffentlichung kommen (aber Edward Snowden bin ich nicht! ;)).
Im Allgemeinen geht es mir mehr darum, dass meine IP nicht rückverfolgbar ist, der Schutz der Inhalte ist eher zweitrangig (natürlich ist mir klar, dass über persönliche Informationen aus den Inhalten u.U. Rückschlüsse auf meine Identität gezogen werden können). Was ich meine, ist, von mir aus kann jeder sehen, was ich mir runterlade (oder rauflade), solange das nicht mit meiner echten IP in Zusammenhang gebracht werden kann.

Denkt ihr, dafür sind 128 Bit in Ordnung? Oder ist das so lächerlich gering, dass ich dann im Grunde auch gar keine Verschlüsselung bräuchte?
 
128 Bit als Schlüssellänge für symmetrische Cipher scheint mir auch noch für die nächsten Jahre unproblematisch, und auf den Blowfish-Cipher sind abgesehen von Angriffen auf bestimmte Klassen schwacher Schlüssel keine effizienten kryptoanalytischen Angriffe bekannt. Insofern sehe ich kein Problem, auch wenn ich grundsätzlich modernere Cipher wie z.B. Twofish oder AES empfehlen würde.

Viel wichtiger in Hinblick auf die Rückverfolgbarkeit ist, dass du dem von dir gewählten Anbieter blind vertrauen musst. Schliesslich kann er sowohl deine Identität (bzw. deine ursprüngliche IP-Adresse und eventuelle Zahlungsdetails) aufdecken, als auch alle übertragenen Daten unverschlüsselt mitschneiden, sofern nicht zusätzlich eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zum Einsatz kommt.
 
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