Regierungen und Bevölkerungen durch Flüchtlingswelle überfordert?

Wilke zieht noch eine andere Grenze. Die zwischen den 15 und den restlichen 1.357 Flüchtlingen, bei denen die Integration zumeist gut funktioniere. Er betont das immer wieder. Doch die Schlagzeilen lauten: Linker OB will Flüchtlinge abschieben.

Wäre halt nicht so reisserisch, wenn man "Linker OB will 15 gewalttätige Flüchtlinge abschieben" schreibt.
 
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Populisten reden in überschriften und ihr Gefolgsel könnte eh nicht mehr verarbeiten...
 
Interessanter Artikel von einem syrischen Flüchtling (Dr. Majd Abboud), der 2015 nach Deutschland geflohen ist:



„Von Anfang an zum Scheitern verurteilt“

Flüchtling über Integration
Es schmerzt mich, dass die Gedanken doch so frei offenbar nicht sind. Ich denke, dass sich Deutschland mit solch gut gemeinten Denkverboten keinen Gefallen tut. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, zu sprechen.
Zuallererst muss man verstehen, dass die gut gemeinten Initiativen im Jahr 2015, wie etwa „Refugees welcome“-Banner in Fußballstadien, die von den Deutschen als humanitäre Geste aufgefasst wurden, von den Flüchtlingen als Einladung verstanden wurden, nach Deutschland zu kommen. Weil sie dachten, dort gebraucht zu werden. Mit einer entsprechenden Erwartungshaltung strömten sie daher auch in dieses Land.
Trotz guten Willens und aller Bemühungen wurden die Erwartungen vieler Flüchtlinge seltsamerweise nicht erfüllt. Und diese haben reagiert mit Kritik und Undankbarkeit.
[...]
Deutschland hat darauf reagiert, indem es neue Maßnahmen ergriffen hat, um sich der Lebensweise der Einwanderer anzupassen und sie zufriedenzustellen.
[...]
Deshalb halte ich die deutsche Regierung für mitschuldig, weil sie zu sehr auf die Forderungen der Flüchtlinge eingeht. Es scheint so, als ob die Deutschen den Flüchtlingen mehr entgegen kommen als umgekehrt. All das wirkt auf mich und viele Deutsche unverständlich.

Dies wirft zum einen die Frage auf, ob dies der einzig richtige Ansatz war, um den vor Krieg geflohenen Leuten zu helfen. Wäre es nicht besser gewesen, zu versuchen, die echten Ursachen, die zu einem Krieg geführt haben, zu bekämpfen? Zum anderen entstand der Eindruck, dass die Bundeskanzlerin unbedingt versuchen wollte, das Unmögliche möglich zu machen.

Die deutsche Regierung hat viel zu lang nicht nur die Augen davor verschlossen und so getan, als ob schon alles in Ordnung sei. Sie hat darüber hinaus diejenigen, die darauf hingewiesen haben, als ausländerfeindlich oder intolerant dargestellt

Viele der heute in Deutschland lebenden Flüchtlinge stehen solchen Gruppierungen nahe und verstehen sich daher auch nicht als Gäste, die Schutz benötigen, sondern als Partner, die es verdient haben, bedient beziehungsweise belohnt zu werden. Dies erklärt die zum Teil enorme Anspruchshaltung der Flüchtlinge in Deutschland.

Unsere Rebellen wussten, dass diejenigen, die an der Seite der USA stehen und die Interessen des Westens repräsentieren, sich alles erlauben können. Sie wissen außerdem, dass es in Deutschland eine Regierung gibt, die sich unter dem Deckmantel der Toleranz für Ausländer mehr einsetzt als für die eigenen Leute. Folglich steigen die Ansprüche und damit auch die Undankbarkeit immer weiter.

Zum anderen sollte sich Deutschland klar und deutlich vom politischen Islam distanzieren. Die Aussichten, dass dies passiert, sind jedoch nicht sehr vielversprechend.
 
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Daß ihre Bemühungen Erfolg zeigen, soll ein Zeichen dafür sein, daß sie gar nicht nötig sind? :confused:
 
DER SPEGEL ist seit Jahren in Verkaufs-Sturzflug. Das zeigt, dass er immer irrelevanter wird. Und das ist, im Gegensatz zu Cicero, auch gut so.
 
Das, mein Lieber, frag ich mich schon recht lange.
 
Schlimm diese islamophoben, rechtsaußen Gastautoren-Flüchtlinge aus Syrien.

Sind hier doch nur nach Deutschland geflohen, um dem Cicero die Auflage zu erhöhen.

Liegt auf der Hand.
 
Ja, ist ja so was von . :T

Jetzt haben wir ein linksradikal-populistisches Online-Magazin, was sich über Verbindungen eines konservativen Online-Magazins zu rechtspopulistischen Parteien aufregt. :unknown:

Aber nicht nur der Cicero ist ein rechtspopulistisches Magazin sondern auch die (Artikel war hier schon verlinkt),wie die feststellt und die selbst auch irgendwie zugibt.

Ist schon merkwürdig, welche Gruppen jetzt aufeinmal miteinander konkurrieren: Linksradikale <-> Neonazis <-> FeministInnen <-> Arabische Messerstecher <-> Ostdeutsche Wutbürger.

Da verschieben sich die Allianzen und Feindschaften schon fast genauso wie beim .
 
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@Z-w-ei-n-Satz-bereit:

Jaja, schau mal in den Kommentaren. Da kamen Zweifel auf, dass ein Syrer, der nur kurz in Deutschland ist, so gut formulieren könne.


Antwort des Cicero schrieb:
wir haben mit Herrn Abboud oft gesprochen und seine Aussagen überprüft. Das gebietet uns die journalistische Sorgfaltspflicht. Herr Abboud spricht sehr gut deutsch, er hat aber an dem Artikel auch sehr lange gearbeitet und ihn mehrfach redigieren lassen, zuletzt von uns.
Beste Grüße

Mit freundlichen Grüßen,

Constantin Wißmann
Redakteur

Ein Schelm...:T

@musv Ich bediene nur mit gleichen Waffen. :D
 
Ach, ich dachte jetzt die ganze Zeit, dass er so einen großen Artikel, nach 3 Jahren Integration, komplett alleine auf die Beine hätte stellen können müssen. Ohne Hilfe der Redaktion.

Ganz neue Erkenntnisse die du da lieferst.


Jetzt haben sie ihm wohl alle Wörter im Mund herum gedreht und hoffen, dass er keine deutschen Freunde hat, die diese Verschwörung auffliegen lassen könnten.

Das Risiko mit so einer Aktion ihr Gesicht zu verlieren, gehen sie, bei steigender Auflage, bestimmt gerne ein. :)

Ein Schelm... o0
 
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Majd Abboud ist sich nur ein Einzelfall.
Wir haben mit Sicherheit kein allgemeines Problem mit überintegrierten Flüchtlingen.
Auch zu ihm kann man sagen, daß er wenigstens nicht konvertiert ist. Er war auch schon in seiner Heimat Christ.
 
Bin grad eh labili unterwegs aber ey Leute mich hat das mega runtergezogen aber auch motiviert jetzt endlich mal meinen Arsch aus der Hose zu kriegen.
Wenn ich hier ständig mimimi mach kann ich iwann nix anderes mehr als mimimi machen, ich will irgendwie mehr machen.

MIt Parteipolitik bin ich durch, hab jetzt mal 1 1/2 Jahre interne Luft geschnuppert aber iwie sowas wie der Hubi will ich starten. Oder jung&naiv oder so. Irgendwas was wirklich was bringt.
Parteipolitik ist iwie outdated hab ich den Eindruck, ist halt die Frage was sonst noch kommt.


Wobei ich letzte Nacht ne fixe Idee hatte, ich mein die Chinesen sind ziemlich mächtig und zahlenmäßig ists halt eng bei denen. Ob die nicht mal expandieren wollen?
Hoffentlich sind die lieb zu uns:

Menschenzoos hab ich ganz frisch geguckt, ka ob ich das vorher wusste und verdrängt hab oder ach was weiß ich, ey das ist ja keine 100 Jahre her Leute :eek:
[video]https://www.arte.tv/de/videos/067797-000-A/die-wilden-in-den-menschenzoos/[/video]
 
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Frankfurt (O): Linker OB will Flüchtlinge abschieben.

Ich glaub, das ist mit Abstand der beste Artikel, den ich jemals zu diesem Thema gelesen hab. Und Teile davon könnte man wohl problemlos auf Chemnitz übertragen. Nur scheint der Frankfurter Bürgermeister wohl um Längen kompetenter zu sein als die Chemnitzer Bürgermeisterin.

Sogar die Kommentare im oben verlinkten Artikel sind durchaus lesenswert.
 
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