Regierungen und Bevölkerungen durch Flüchtlingswelle überfordert?

Extremer Aufwand, ja. Aber bekommen haben sie es letztlich doch. Also?
Zumal ich ja explizit gesagt habe, dass man sich über die letztendlichen Kriterien die man anlegt selbstverständlich unterhalten kann.
 
Kriterien gibt es doch bereits. Die Frage ist, ob man sich die Zeit nehmen will. sie in jedem Fall zu prüfen.
Und, ob man lieber darauf verzichtet, Menschen im Lande zu haben, die an wieder zurückschicken muß, oder ob man auf Menschenopfer verzichtet, die im Überlebensfalle die Kriterien für eine Aufnahme erfüllt hätten
 
Gesehen? Von im Jahr 2011 1500 möglichen, haben es 3 bekommen. Wow, wir sollten es wie die Amis machen. Der eine hat über 3 Jahre gebraucht, seine Familie ist aber ausgenommen. Während der Wartezeit stirbt mal eben der Vater und der Bruder wird entführt, genau so sollten wir es auch machen?

Und wie gesagt, das sind Leute die für die USA gearbeitet haben. Wer dann glaubt, bei normalen Flüchtlingen sieht es besser aus, der glaubt auch an Einhörner.
 

Du willst dich jetzt wieder unbedingt und wissentlich an diesem EINEN Punkt festbeißen und alles darauf reduzieren, oder?

Nochmal für dich in bunt und Comic Sans:
Es geht mir um die grundsätzliche Systematik und nicht darum die Einwanderungspolitik der USA und deren Kriterien 1:1 zu übernehmen. Diese kann man in Europa ja durchaus liberaler und leichter erfüllbar gestalten.
 
Die grundsätzliche Systematik beinhaltet dann aber auch, dass wir unsere Grenzen abschotten wie die Amis? Falls nicht, kommen die Leute doch trotzdem so.
 
Selbst 21.000 Grenzschützer ändern aber nichts daran, dass in den USA über 10 Millionen illegale Flüchtlinge leben.

Aber schon ziemlich lustig dein Vorschlag. Man nimmt sich die USA als Vorbild um Wirtschaftsflüchtlinge zu unterbinden, obwohl die USA selbst von Wirtschaftsflüchtlingen gegründet wurde. Der Kreis schließt sich.
 
Was wir brauchen sind Antworten auf die Fragen:
- Wer und wie viele dürfen kommen (und bleiben)

Die Antwort geben der IS, das Asylgesetz und die Regeln der Menschlichkeit.

Oder soll man die Flüchtlinge aus dem Mittelmeer nicht retten, sondern ertrinken lassen?

Oder schaut man zu, wie sie im Niemandsland an der mazedonischen Grenze verenden?
 
Meh, irgendwie weiß ich selber nicht genau welcher Meinung ich bin.
Zum einen bin ich der Meinung dass wir ein reiches Land sind und kein Problem damit haben sollten mehrere Hunderttausend Flüchtlinge aufzunehmen.
Auf der anderen Seite verstehe ich aber auch wenn man alles irgendwie kontrollierter gestalten will inklusive strengem Grenzschutz.
Das Problem dabei ist dass unser momentaner Grenzschutz einfach unmenschlich ist und ich aber auch nicht weiß wie dieser besser zu gestalten wäre.
Ich finde es aber unerträglich wenn an der europäischen Grenze bewusst Menschen nicht geholfen wird damit diese sterben oder Zäune gezogen werden und beim Versuch des kletterns über diese die Leute aufs schlimmste verprügelt werden nur um diesen Menschen nur keine Chance auf einen Asylantrag zu gewähren.
Momentan, so finde ich, haben wir noch die Ressourcen und sollten daher auch ruhig noch Menschen aufnehmen, egal ob es lediglich Männer, Frauen, Kinder oder ganze Familien sind.
Wenn die Kriterien zur Aufnahme erfüllt sind, wobei ich die genauen Kriterien nicht kenne, dann immer her damit.
Gibt ja noch ein paar Steuern die erhöht werden können :D
 
Oder soll man die Flüchtlinge aus dem Mittelmeer nicht retten, sondern ertrinken lassen?

Im Prinzip schon, wenn man sich wirklich an Australien orientieren will. Aber das Mittelmeer ist zu klein und keiner will angeschwemmte Leichen an Badestränden. Den massiven Marineeinsatz scheuen die Europäer auch noch, der verhindern soll, daß Bote in die Hoheitsgewässer eindringen. Man schickt sie zurück. Sind die Bote nicht mehr richtig seetüchtig, schenkt ma den Leuten sogar Rettungsbote. Zum Zurückfahren natürlich. Und nur wen sie Glück haben. Auf offenem Meer, also nicht im eigenen Gewässer kann man so ein Schiff auch schon mal untergehen lassen. Dann muß man aber evtl. Später aufgedunsene Wasserleichen rausziehen.
 
Wenn die Kriterien zur Aufnahme erfüllt sind

Was hältst Du von der Idee, sich bei der Katastrophenrettung nicht an der Zahl der Verletzten, sondern an der Zahl der leerstehenden Kankenhausbetten zu orientieren? D.h. am Bedarf, von den Krankenhäusern aus gesehen?

Das hätte den Vorteil, dass die Geretteten, die ihren Gefährten beim Ertrinken zusehen durften, gleich mal einen Grundkurs durchlaufen, einen Grundkurs, was das christliche Abendland unter Humanität versteht.

Und dann wundert man sich, dass Leute fanatische Moslems werden.
 
Was soll eigentlich dieser Zynismus?
Und wie ist eigentlich dein genauer Standpunkt zur Flüchtlingsaufnahme?
Und hast du jetzt schon selber welche aufgenommen?

Fragen über Fragen...
Nur keine sinnvollen Antworten von dir. Dafür aber "Brandstiftung"...
 


Ich höre immer "reiches Land" und bin der Ansicht das dies nicht so ist. Betrachtet man die Schuldenuhr und schaut sich dann die Infrastruktur im Land an, hinzu kommt das Flüchtlingsproblem mit dem bevorstehenden Herbst/Winter, die langsam anfangende und schwächelnde Wirtschaft, die kommende Kostenexplosion bei den Renten und den Krankenkassen, und unser liebstes Europa wo Griechenland sehr viel mehr an finanzieller Hilfe braucht um aufrecht stehend zu bleiben. Das wir ein reiches Land sind ist nicht mehr zu messen.

Der momentane Grenzschutz? An deutschen Grenzen? Die sind offen! Ungarn macht dicht, der Zaun steht schon und ist in der Endphase fertig. Woanders ebenso üblich um illegale Einwanderung zu verhindern (England/USA etc.).

:D Steuern zahlen die welche Lohn/Einkommen/Vermögenssteuern zahlen, und es ist kein Anliegen diese weiter ins unermessliche zu treiben, weil damit die Wirtschaft weiter in die Knie geht.

Ein paar Gründe für die Probleme habe ich unter "Situation im Irak, Syrien - IS, Kurden" #411 gestellt.
 
Juhu, die Stimmung kippt!!!

Sogar die BILD-Zeitung macht mit der Balkenschlagzeile auf "Flüchtlingen helfen" und präsentiert in ihrer Onlinausgabe "Die rührendste Flüchtlings-Geschichte des Jahres".

Es wurde in letzter Zeit einfach zuviel gehetzt und gemosert gegen die Bedürftigen.

Da freut man sich doch, dass auch für die Einwandererfeinde die Bäume nicht in den Himmel wachsen.
 
Und du meinst, dass würde irgendwas in den Köpfen ändern, weil die Blöd ne dusselige Schlagzeile macht? Das ist ungefähr genausoviel wert, wie das "böse Dududu" + Zeigefinger von unserer Mutti + Vizevati, die diesen ganzen Schlamassel zu großen Teilen zu verantworten haben. Es war schon lange abzusehen, dass so ein Run kommen würde, es wurde davor von vielen Seiten gewarnt und jetzt sind wir alle überrascht, ich lach mich kaputt. Genauso sind plötzlich alle überrascht, wenn sich von den "Notlösungen" quasi überfahrene Bürger darüber mokieren, dass vorher keiner mit ihnen geredet hat, und sich der tiefbraune Mob dort natürlich auch noch richtig draufsetzt. :m
 
Und hast du jetzt schon selber welche aufgenommen?

Fragen über Fragen...
Ok, Nero schreibt etwas komisch, aber diese Frage ist genau so komisch.
Was soll die Frage bezwecken?


Ich höre immer "reiches Land" und bin der Ansicht das dies nicht so ist.
Dann ist deine Ansicht leider falsch.
Deutschland ist ein verdammt reiches Land.
Das Problem ist, dass dieser Reichtum ungleich verteilt ist.
Da müsste man in der Tat etwas ändern.
Die von dir aufgezählten Probleme würden sich in keinster Weise ändern, wenn plötzlich kein einziger Flüchtling mehr vor der Tür stünde. Dann wäre De immer noch ein reiches Land mit Problemen bei der Rente, den Schulden etc.
Würde man etwas an der Verteilung ändern, dann ginge es der Bevölkerung besser, in einem Maße, wo man die Kosten für noch mehr Flüchtlinge als jetzt aus der Portokasse zahlen könnte, ohne, dass da dieser Neid in Teilen der Bevölkerung aufkommen würde.

Es wäre schön, wenn man mal über sowas nachdenken würde, anstatt über irgendwelche Grenzzäune.
 
Juhu, die Stimmung kippt!!!

das ist keine trendwende und bei der bild hat sich auch nicht geändert. das ist nur die einzige möglichkeit bei der aktuelle ereignislage über flüchtlinge zu schreiben und dabei die wahrheit wegblenden zu können.

eigentlich müßten sie schreiben: von uns (bild) aufgehetzte hohlköpfe haben am wochende mal wieder flüchtlinge und rechtsstaat angegriffen. Und diesmal ist es so eskaliert, dass sogar mutti aus ihrem loch kommt.
 
das ist keine trendwende und bei der bild hat sich auch nicht geändert. das ist nur die einzige möglichkeit bei der aktuelle ereignislage über flüchtlinge zu schreiben und dabei die wahrheit wegblenden zu können.

Die Wahrheit wegblenden kann aber sehr nützlich sein, wenn die Rechtsradikalen die Öffentlichkeit suchen, um sich mit ihren Aktionen zu brüsten. Was nicht ins Fernsehen oder die Bildzeitung kommt, hat nicht stattgefunden. Und umgekehrt: Ich bin im Fersehen oder in Bild, also bin ich. Die Juornalisten kennen ihre Kunschaft, und gerade die Rechtsradikalen sind besonders medieingeil.
 
Bild schrieb:
Heidenau an der Elbe ist nicht böse. Die Nazis sind böse.


hat sich nichts geändert. deutsche sind nicht böse und bewohner deutscher städte sind nicht böse.

schuld sind nur die bösen nazis, für die ist man aber nicht verantwortlich weil die kommen ja aus dem weit, weit weg nazihausen im irgendwoland.
 
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