[Politik und Gesellschaft] Rechte Demonstranten greifen Polizei an

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police-1009733_960_720.jpg Bei einer Demonstration in Köthen in Sachsen-Anhalt haben rechte Demonstranten Polizisten mit Böllern attackiert. Wie die Polizei am Sonntag in Dessau-Roßlau erklärte, trafen sich am gestrigen Samstagabend etwa 50 Demonstranten als Reaktion auf einen angeblichen Übergriff zweier Asylbewerber auf zwei 15 Jahre alte Mädchen.

Hierbei kam es zu Angriffen auf Polizisten mit Böllern, außerdem wurden Einsatzwagen beschädigt. Die Polizei ermittelt nun wegen Landfriedensbruchs, Körperverletzung und Sachbeschädigung, sowie wegen Verstoßes gegen das Versammlungs- und das Sprengstoffgesetz.



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Quelle:
 
ich finde jetzt nicht das dein Schubladendenken Ost/West und das ständige Herausheben wie viel schlauer, besser und politisch korrekter wir Wessis doch sind jetzt besonders brain.exe ist.
 
War klar, daß Du es mal wieder nicht verstanden hast. Deutschland hat keine homogene Bevölkerung. Das ist kein West/Ost Thema.
 
...spricht im Osten wohnen vermehrt "Ossis".
...
1971 waren die 12 Jahre Diktatur auch noch nicht aus der westlichen Gesellschaft raus. Im Osten hat man 40(44) Jahre länger i einer Diktatur gelebt. Das hinterläßt spuren. Nicht nur wirtschaftliche.

warum ruderst du jetzt zurück?
Kann doch jeder lesen in was für Kategorien du denkst.
"Ossis" sind also durch die Diktatur nachhaltig geschädigt deiner Meinung nach...
Was hältst du denn von der These das die Staatsform der DDR (vielleicht ungewollt) die Menschen eher zu sozialeren Wesen gemacht hat als hier im Westen?
 
Du wirfst die Dinge durcheinander.

Das eine Thema ist Inhomogenität.

Das andere, das das, was Matthias Quent eine starke Zivilgesellschaft mit einer gefestigten Debattenkultur nennt, auch im Westen Jahrzehnte benötigt hat, um sich zu etablieren.
 
also bist du der Meinung im Westen hat sich eher eine starke Zivilgesellschaft mit einer gefestigten Debattenkultur gebildet als im Osten und das hat heute noch Auswirkungen?
 
Schön, wenn auch Du das jetzt verstanden haben solltest. :rolleyes:
 


Komisch, dass momentan immer nur "der Osten" benannt wird - als Dunkeldeutschland, voller Nazis, voller Rassisten, voller Ossies...
 
Schön, wenn auch Du das jetzt verstanden haben solltest. :rolleyes:

diese Einstellung finde ich echt zum Kotzen und zeigt das du keine Menschen aus der ehemaligen DDR kennen kannst.
Keinesfalls sind die Menschen dort so wie du sie gerne in deinem Schubladendenken siehst.
Im Gegenteil.
Gerade die "Zivilgesellschaft" wie du es nennst war im Osten zwangsläufig besser als hier.
Hier hat der Kapitalismus eine Egoistengesellschaft geboren, im Osten haben die Umstände (und womöglich auch die kommunistische Ideologie) dagegen mehr sozialen Zusammenhalt gebracht.
Was du laberst zeigt nur wie groß dein Hass auf die ehemalige DDR und deren Einwohner zu sein scheint.
Traurig das die Wiedervereinigung noch nicht bei dir angekommen ist.
Kommst oder lebst du überhaupt in Deutschland?
Oder laberst du hier von einem Land das du maximal aus dem Urlaub kennst?

Um zum Thema zurück zu kommen, auch im Westen gibt es genug Nazis.
Ich habe so das Gefühl man sucht wieder mal einen Schuldigen, das ist dann halt der Osten Deutschlands.
 
diese Einstellung finde ich echt zum Kotzen .

Das ist keine Einstellung, sondern gibt den Stand der Dinge wieder.


Siehe z.B. #3, hinter dem Link, den Trabant gepostet hat und was dort zur Zivilgesellschaft steht. Oder den aktuellen Bericht der Bundesregierung zur Deutschen Einheit.




Hör doch auf , mit diesem naiven Sozialromatikmärchen von der DDR als Staat mit der menschlicheren Gesellschaft.

Das ist einfach dumm, aber auch respektlos gegenüber den opfern dieser Diktatur
 
ja was jetzt?
Zivilgesellschaft, soziales Miteinander oder jetzt auf einmal politische Bildung?
Du wirfst da so einiges durcheinander.
Und das absichtlich wie es dir passt...

Das viele der Menschen aus der Ex-DDR die ich kennengelernt habe sozialere Menschen sind ist kein Märchen sondern meine Erfahrung.
Du solltest da die Staatsform und die Gesellschaft einfach mal trennen lernen.

Noch mal die Frage, wo kommst du denn her?
Wie ist denn dein Bezug zu Deutschland Ost/West?
Hast du überhaupt einen oder laberst du wieder so lange hier mit bis jemand kommt der sich selbst betroffen ist und es besser weiß wie im Sanitäter-Thread?
 


Deine gefühlte Einschätzung, ob eine Gruppe sozialer als eine andere ist, ist natürlich absolut irrelevant
Untersuchungen zu den Unterschieden bei den Einstellungen zu Pluralismus und Demokratie haben da zweifelsfrei mehr Gewicht.
Ich hoffe, Du ordnest dies nicht unter "Lügenpresse" ein. :rolleyes:
 


Es dürfte insoweit interessant sein, ob die Person, welche so gegen "Ossies" agiert, aus dem Westen kommt und schon mal in den neuen Bundesländern war (Urlaub oder was auch immer) oder ob z.B. ein Besuch der neuen Bundesländer gescheut wird. Gibt genug "Wessies", die noch nie im "Osten" waren, aber über die "Ossies" schimpfen wie die Rohrspatzen. Und dann gibts diejenigen, die nur allzugern auf den momentanen Osten-Bashing Zug aufspringen.
 
Hier agiert keiner gegen Ossis und von Bashing kann auch keine Rede sein. Die Unterschiede sind belegt, sind aber natürlich statistisch erfaßt und erlauben keine Charakterisierung von Personen nach ihrer Herkunft.
 
welche Unterschiede?
Mir ging es darum das das DDR Regime sozialer eingestellte Menschen hervorgebracht hat und das die Menschen aus der Ex-DDR eine sozialere Lebensweise haben.
Keine deiner Studien hat da widersprochen.

Und ich sehe das sehr wohl als bashing wenn du Ex-DDR Bürger als zurückgeblieben sowohl in Punkto Zivilgesellschaft als auch in Punkto Diskussionskultur darstellst.

Da bleibt immer noch die unbeantwortete Frage wo du her kommst, ob du in Deutschland lebst oder ob das das Gelaber eines Menschen ist der seine "Ossis" nur aus Statistiken und dem Fernsehen kennt.
 
Daß die DDR Bürger sozialer als Bundesbürger waren, ist lediglich eine äußerst gewagte These Deinerseits. Um dem zu widersprechen zu können, hätte man erst mal auf so eine Idee kommen müssen.

Auch die Gesellschaft der Bundesrepublik hat Zeit benötigt, um sich von autoritär zu liberal zu entwickeln. Und der Vorsprung von 40 Jahren läßt sich nicht wegdiskutieren. Und noch einmal: Die Aussage über eine Gesellschaft stellt keine Bewertung oder gar ein Urteil über einzelne Personen dar. Es geht nicht um Bashing.
 
Und nochmal.
Lebst du in Ost- oder Westdeutschland?
Hast du persönliche Erfahrungen?

Welcher 40 Jahre Vorsprung bitte?
Unser Staat hatte natürlich in vielen Dingen 40 Jahre Vorsprung.
In anderen Dingen hatte der Staat der DDR wieder Vorsprung.
Aber was hat das mit dem Untereinander der Menschen zu tun um das es hier geht?

Ich habe so das Gefühl du redest über Menschen mit denen du nie persönlichen Kontakt hattest aus einem Land das du nur von der Landkarte kennst.
Du urteilst über Personen (und ja, du urteilst über einzelne Personen wenn du die Ex-DDR Bürger als zurückgeblieben bezeichnest), auf Basis von Statistiken zu politischen Fragen?

Sorry, aber so sind deine Ausführungen unglaubwürdig.
 
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