Rechner fürs Büro mit leichten gehobenen Ansprüchen

takota

a.k.a. thoas
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Hallo Freunde,

ich möchte bei der Geschäftsführung einen neuen Rechner beantragen. Den möchte ich aber selbst zusammen stellen, da vom IT Mensch nur überteuerter Mist kommt ;)

SSD ist Pflicht, auch 8GB (ev. sogar 16GB wegen ev. Virtualisierung). Ansonsten mache ich damit nur die typischen MS Office Arbeiten, Webdesign, Grafikbearbeitung und ab und an mal InDesign.

Der PC muss also kein Überflieger sein, sollte aber problemloses und flüssiges Arbeiten ermöglichen. Der jetzige ist eine einzige Krücke.

Ich habe derzeit 2 Bildschirme. Bekomme ich diese gleichzeitig an dem genannten Board zum Laufen oder benötige ich noch eine einfache Grafikkarte?

(Win10, Peripherie ist vorhanden)

Hier meine Auswahl:

- ASRock H110M-DVS R3.0 Intel H110 So.1151 Dual Channel DDR4 mATX Retail

- Intel Pentium G4560 2x 3.50GHz So.1151 BOX

- 8GB Corsair Value Select DDR4-2400 DIMM CL16 Single

- 250GB Samsung 850 Evo 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s TLC Toggle (MZ-75E250B/EU)

- 350 Watt Corsair VS Series VS350 Non-Modular

- LG Electronics GH24NSD1 DVD-Writer SATA intern schwarz Bulk

- Gehäuse: BitFenix Neos

Was sagt ihr dazu?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Board hat einen DVI und VGA Anschluss, sollte also möglich sein, würde aber dennoch auf eine Low Budget Graka setzen.

Dein Preisrahmen?
 
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  • #3
Hallo,

Preisrahmen sollte so um die 400 bis 500 sein... Das sollte doch völlig genügen für nen Office Rechner oder?

Mal zum Vergleich, was die Kollegin bekam bzgl. techn. Referenzen:
Netzteil Chieftec 350 Watt, Mainboard Gigabyte H110M-S2H DDR4, Intel Core I3-7100, 240GB SSD Kingston A400
 
"Überteuert" ist so eine Sache...
Business-Geräte haben den Preis schon verdient da man noch auf auf ein wenig mehr achtet als nur die paar Hardware-Komponenten.

z.B. das die gleiche Hardware 2-3 Jahre bestellbar ist und man nicht jeder in der Firma einen anderen PC da stehen hat > wesentlich geringerer Supportaufwand > spart kosten.

Ersatzteile lange zu bekommen, Platten usw. möglichst ohne Werkzeug schnell wechselbar, Bios zentral zu verwalten / konfigurieren, Garantie über z.B. 3 Jahre mit vor-ort tausch - da kommt dann am nächsten Tag einer mit Ersatzteilen - somit geringerer Ausfall, SSD mit höheren maximalen schreib/lese limits, Energiesparend gebaut, möglichst lautlos, Support über den Hersteller das proaktiv Meldungen vom Hersteller an die Firmen verschickt werden wenn es mit irgend einem OS-Update Probleme gibt oder man wegen Sicherheitslücken etwas updaten muss.
Sicher gibt es noch ein paar mehr Punkte.

Aber wenn eure Firma das erlaubt *irgend einen* PC zu kaufen...

die IntelHD Grafikkarte aus der intel Kaby lake können ohne weiteres 2 Monitore per Display-Port ansteuern.
Wenn dein Mainboard "nur" 1 dvi und 1 vga hat würde ich dieses nicht verwenden da meines Wissens die aktuelle Intel-Generation nativ kein vga mehr unterstützt und das somit eine zusätzlich Komponente am Mainboard ist die auch noch eine unnötige Konvertierung durchführt.
2x Digital sollten es schon sein.
 
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  • #5
Also... ich bin ja selber teilselbständig im Bereich IT-Service unterwegs... daher weiß ich schon warum ich diesen PC besser selber einkaufe und einrichte.

Aufgrund meiner Teilselbständigkeit und der Funktion hier bin ich auch tatsächlich der einzige der sein Büro dahingehend selbst einrichten darf was PC etc. betrifft.

Es wäre schön wenn unser "IT Mensch", so nenne ich ihn mal, bzw. die Firma dahinter die von dir angesprochenen Punkte mit beachten würde bzw. wenn diese eine Rolle spielen würden. Dem ist aber nicht so. Hier wird auch nichts administriert, jeder Mitarbeiter hat (leider) vollen ADMIN Zugriff usw. etc. ...und wir sind eine große Firma.

Es ist ja auch nicht "irgendein" PC, ich hab ja zum Vergleich die Komponenten der Kollegin mit erwähnt, da liege ich ja fast gleich auf. Nur kostet mein PC tatsächlich weniger als die Hälfte exklusive Technikerstunden (Ja - eine Firma muss von leben können etc. - weiß ich).

Der einzige Punkt dem ich zustimme: 3 Jahre vor Ort Service. Allerdings ist der hier unter aller Kanone.
 
Alle Mitarbeiter bei Microsoft intern haben lokale Adminrechte... - haben aber andere Schutzmechanismen aktiv ^^
Aber davon abgesehen - klar wenn darauf nicht acht gegeben wird ist das mist.

Ich finde die zur Zeit super


brauchen erstaunliche 6-8watt im idle und rund 15watt im Betrieb. Sind lautlos - gut knapp über deinem Budget, dafür den vor-Ort Service dabei.
Kannst schön hinter einen deiner Monitore machen oder untern Tisch klemmen und schon ist der Arbeitsplatz aufgeräumt ;)
 
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  • #7
Ja das Lenovo Teil sieht ganz schick aus... Da ich einen höhenverstellbaren Schreibtisch habe, würde er sich super auf dem Tisch machen - ohne, dass mir die Kabel immer um die Ohren fliegen.

Ist natürlich im Vergleich zu meinen Komponenten im Eigenzusammenbau knapp 275 Euro teurer. Chef wird wohl den preisgünstigeren Eigenbau vorziehen.

Aber vorlegen kann ich das Angebot ja mal ;)
 
Hast du auch eventuelle Verwaltungstechnische Implikationen auf dem Schirm?
Abwicklung von Gewährleistung, Wartung und Fehlerbehebung, Menschliche Konflikte mit der IT (:D).

Leg dem Chef doch nicht dieses komische Eigenbaugefummel(tm) vor. So wie ich dich verstehe brauchst du einen "Lenovo ThinkCentre M710q", bzw. ist der mit 655 Euro das Günstigste.
Weiß nicht, was ihr macht, aber ich fänds schon von Grund auf seltsam, wenn ein Mitarbeiter anfängt, sich da Einzelteile zusammenzustellen für 08/15 Anforderungen.
 
Der Weg von 8 GB zu 16 GB RAM ist dann auch nicht mehr weit. Stichwort Virtualisierung, also noch Riegel dazu kaufen würde ich sagen. Ansonsten Verzicht auf GB Festplattengröße ist sicher auch immer drin. Wozu noch GB für Daten? 64GB (ok für Puristen) oder 128/120GB SSD reicht doch, OS plus Programme, mehr nicht.
 
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  • #11
Hast du auch eventuelle Verwaltungstechnische Implikationen auf dem Schirm?
Abwicklung von Gewährleistung, Wartung und Fehlerbehebung, Menschliche Konflikte mit der IT (:D).

OK - ich versuche es mal zu umreißen. Ich sitze hier in der Geschäftsstelle, da bin ich auch mit für die IT verwantwortlich, weil kürzerer Weg und IT Mensch unzuverlässig. Alle anderen Einrichtungen Betriebszweige übernimmt der IT Mensch. Konflikte sind seither vorprogrammiert und auch gewollt. Ich bin sozusagen das örtliche Kontrollorgan des IT-Menschen. So will es mein Chef. Leider kann ich mein Teilgewerbe nicht im eigenen Job ausüben - ihr versteht...

Leg dem Chef doch nicht dieses komische Eigenbaugefummel(tm) vor. So wie ich dich verstehe brauchst du einen "Lenovo ThinkCentre M710q", bzw. ist der mit 655 Euro das Günstigste.
Weiß nicht, was ihr macht, aber ich fänds schon von Grund auf seltsam, wenn ein Mitarbeiter anfängt, sich da Einzelteile zusammenzustellen für 08/15 Anforderungen.

Wir sind eine soziale Einrichtung. Ich bin Assistenz des Chefs und für Öffentlichkeitskram, Homepage, Grafiken und zum Teil IT zuständig, daher darf ich das ;)
 
Sagen wir so, ihr habt Zugriff auf die Creative Cloud? - Du nutzt (aktuell) nur Indesign? - Für welche Formate? Screen oder auch was größeres was über A4 hinausgeht?

6-7 GB RAM für Anwendungen könnten schon ausreichen, je nachdem was du alles geöffnet hast parallel - aber sagen wir deine 2-3-4? Browser - ein paar VMs mit IE8 bis Edge ;) - und ein Layout in Indesign mit X Seiten, dein Speicher ist schnell voll, @Laui hat da gar nicht so unrecht., 16 GB würde ich mir auch zulegen. Es würden wohl 12 auch reichen, aber wenn dann richtig alle Speicherbänke ordentlich belegen.

Dazu kommt, willst du eine SSD als Scratchdisk für Photoshop? - Wegen des Speeds vielleicht, aber für die "Abnutzung"? - Dann lieber noch eine normale Sata/HDD - die kannst du und solltest du auch als Datengrab einer SSD vorziehen, ganz einfach weil SSDs nicht so lange Daten speichern können. Da gibt es ne elektrische Halbwärtszeit.

Für das OS und ein paar Anwendung die man nachinstallieren kann bei Bedarf, ist eine SSD vollkommen okay, aber nicht für die Lagerung und Aufbewahrung.
128 GB reichen übrigens lange hin, nur solltest du das mit der Scratchdisk im Hinterkopf behalten... wäre einfach besser langfristig gesehen - auch wenn die TBW kaum erreicht werden sollten. - Es wird ja erst interessant, wenn der RAM voll ist. Und ein paar Undo steps möchtest du auch in Photoshop oder Indesign bedienen können.

Aber rechne mal 30-40 GB für die Cloud - 25-30 GB für das OS. Dann liegst du schon bei 70 GB, hast aber immer noch mindestens 50 GB Luft nach oben für andere Programme - und seien wir mal ehrlich, ein paar VMs mit IE Versionen sind vielleicht 20-25 GB, das reicht locker. Hättest du noch 30-25 GB übrig die du für was auch immer nutzen kannst.

Auch würde ich kein 350 Watt Netzteil kaufen, sondern dann gleich 450 Watt und das so auslegen, das du Speicherkapazität hinzufügen kannst und ein paar mehr Platten betreiben kannst und nicht auf dem "Minimum" operierst. Setzt aber vorraus, dass das Board das unterstützt.

Wenn du natürlich nen Netzwerkshare hast wo du deine (Arbeits)Daten hin verschiebst, brauchst du auch nicht viele Festplatten - aber man sammelt ja Material in der Regel....
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich empfehle einen Fujitsu P556 mit den entsprechenden Komponenten. Best of bold worlds.

Hat AsRock mittlerweile Garantie oder immer noch nur Gewährleistung?
 
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  • #14
Sagen wir so, ihr habt Zugriff auf die Creative Cloud? - Du nutzt (aktuell) nur Indesign? - Für welche Formate? Screen oder auch was größeres was über A4 hinausgeht?

Naja - nein - nur das gute alte CS6, keine Cloud, kein ABO...


Ansonsten nutzen wir aktuell OneDrive als Datenverzeichnis für alle Mitarbeiter und einen Server im eigenen Haus, auf dem meine eigenen Daten liegen, also Grafiken, Material etc.

Wenn du natürlich nen Netzwerkshare hast wo du deine (Arbeits)Daten hin verschiebst, brauchst du auch nicht viele Festplatten - aber man sammelt ja Material in der Regel....

Genau... Auf dem Netzwerk/ Server liegt alles ;)
 
Je nach dem WAS du da genau mit InDesign und der Grafikbearbeitung machst würde ich auch auf 16 bzw. 32 GB erweitern. 8 GB ist doch echt arg wenig. Spätestens mit einem größeren InDesign Projekt, nebenher PS offen, stößt du da doch echt schnell an die Grenzen. Wobei - du hättest damit dann ja schon in der Vergangenheit Probleme gehabt. Ist auch ein Unterschied ob du nur ab und an Visitenkarten bastelst oder einen 20 Seitigen A3 Prospekt :coffee:
 
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  • #16
Bisher tatsächlich nur Postkarten und kleine Flyer, da haben auch meine derzeit verbauten 4GB gereicht :P der ehemalige Grafiker hat sogar im Schneckentempo gearbeitet mit knapp 2GB und das an teilweise 30-seitigen A4 Magazinen. Tat schon beim zusehen weh. Letzteres soll ich übernehmen, daher sind die 16GB auf jeden Fall sinnig ja. Danke!
 
CPU und Grafikkarte sind da aber auch wichtig.

Würde da eher gleich nen richtigen Grafik-PC holen als eine Pentium-Krücke...

i5, 16GB RAM und ne 256GB SSD sollten es in meinen Augen schon.sein, 128GB wird ja für reguläre Büromäuschen schon knapp.
 
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