Raspbmc schickt USB Festplatte nicht in sleep

Sp1xx

NGBler
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Hallo zusammen,

ich habe da ein kleines aber nerviges Problem mit meinem raspberry pi.
Fungiert als Mediacenter mit dem Betriebssystem Rasbpmc. Dieses modifizierte Raspbian läuft ansich ziemlich gut, bis auf folgendes:

Meine USB-Festplatte ( /dev/sda1 ), eine , springt leider nicht in den Sleep mode.
Folgendes habe ich schon probiert:

[src=bash]pi@raspbmc:/media$ sudo hdparm -y /dev/sda1

/dev/sda1:
issuing standby command
[/src]

Wie zu sehen wird die Platte in den sleep mode gesendet.
So weit so gut.

Folgende Zeile habe ich in /etc/rc.local eingefügt:

[src=bash]sudo hdparm -S 10 /dev/sda1

exit 0[/src]

Testweise habe ich eine 10 als Parameter genommen. Sie müsste also nach 10*5=50 Sekunden in den Ruhezustand gehen.
Leider klappt dies nicht.

Nächster Versuch:
In der /etc/hdparm.conf habe ich entsprechend der Vorlagen folgendes ans Ende eingefügt:
[src=bash]/dev/sda1 {
spindown_time = 10
}[/src]

Auch dies funktioniert nicht und die Platte bleibt nach dem Test mit:
[src=bash]sudo hdparm -C /dev/sda1[/src]

nach 50 Sekunden immer noch bei:

[src=bash]/dev/sda1:
drive state is: active/idle
[/src]

Leider bin ich nun mit meinem Linux zu Ende und hoffe ihr könnt mir helfen.

LG
 
Funktioniert es denn, wenn du manuell hdparm -S 5 o.ä. eingibst?
 
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  • #3
Hey,

kurz und knapp nein. Es klappt wohl nur mit hdparm -y.
 
Kann dein USB-Controller das an einem anderen Rechner (anderes Linux, Windows)?

In der fand ich übrigens auch den Hinweis, dass -S nicht linear agiert. Es kann also sein, dass du da etwas rumprobieren musst.

Vielleicht auch mal mit -B prüfen, ob Energiesparmodus überhaupt erlaubt ist (-y = standby != -S = idle) und bei Gelegenheit einen passenden Wert setzen. Siehe manpage :)
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #5
Danke für den Tipp.

APM wird tatsächlich nicht supportet:
APM_level = not supported

Nachdem ich nun ( das zweit mal ) die manpage durchgelesen habe, habe ich mal folgendes probiert:

sudo hdparm -B127 /dev/sda1

Das ganze habe ich noch in die /etc/rc.local gepackt.

Höhere Werte lassen wohl den Standby nicht zu ( 128-254 ).
Ich werde das ganze mal beobachten und schauen ob das tatsächlich dabei bleibt.

lg


Edit: Noch eine Frage. Warum erscheint meine Festplatte die ich über blkid identifizieren kann nicht in meiner /etc/fstab ?
Ich habe sie nicht persönlich gemountet da raspbmc wohl automunt unterstützt.
Wie handhabt raspbmc das? Ich bin es gewohnt die entsprechende uuid in der fstab Datei einzutragen, zusammen mit dem entsprechendne mount point.
 
Zuletzt bearbeitet:
Macht es denn überhaupt Sinn, sda1 also die die erste Partition von sda schlafen zu legen und nicht sda an sich? Oder hast du dich nur verschrieben?
 
Edit: Noch eine Frage. Warum erscheint meine Festplatte die ich über blkid identifizieren kann nicht in meiner /etc/fstab ?
Ich habe sie nicht persönlich gemountet da raspbmc wohl automunt unterstützt.
Wie handhabt raspbmc das? Ich bin es gewohnt die entsprechende uuid in der fstab Datei einzutragen, zusammen mit dem entsprechendne mount point.

;)

Die fstab ist nur für den Bootprozess bzw. "fest installierte" Speichermedien. Der Rest wird bei der Laufzeit nur über das mount-Kommando oder eben die gekürzte mtab ausgegeben. Letztere bitte nicht direkt bearbeiten.

Und wie mathmos schon sagte: nicht sda1, sondern sda muss schlafen gelegt werden.
 
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  • #8
Danke.

Keine Ahnung warum ich sda1 genannt habe.
In der config steht /dev/SDA.

Danke!


Kleines Update:

Nachdem hdparm bei mir wirklich nicht das gemacht hat was es sollte und ich irgendwie unzufrieden war habe ich es mit "hd-idle" probiert.
Das Tool gefällt mir super und macht seinen Dienst super zuverlässig.

Eine schöne Anleitung findet man z.b. . Ist aber eigentlich selbsterklärend das ganze.

lg
 
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