Raspberry Pi Touch Screen Case / Inventurscanner

sia

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Hallo Leute,

Inventurscanner kosten mehrere tausend Euro.

Ich kann theoretisch HTML, CSS, PHP, Python und C#.

Da dachte ich mir, ich kaufe mir einen und einen , packe das in ein , hänge einen per USB dran und programmiere eine simple Weboberfläche, bei der man einfach nur den Scanner zum Einlesen nutzt und dann die Anzahl eingibt. Das wird dann in eine CSV/SQLite/MySQL-DB gespeichert und am Ende per Mail verschickt.

Anlegen wollte ich das vielleicht mit Vue.js und Laravel. Browser dann Firefox im Autostart von i3wm.

Fragen: Gibt's dazu schon fertige Libraries? Passt die Hardware zusammen?
 
Wären Androidhandys als basis nicht erheblich Pflegeleichter?
Die hätten nämlich schon die gesamt nötige Hardware und du könntest einfach die Daten direkt über WLAN an den Server schicken, dann brauchst du dich nur wenig mit dne Limitierungen des Geräts zu befassen.

Oder suchst du primär die Herausforderung/ein Bastelprojekt?
 
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  • #3
Die Kamera zum Scannen zu nutzen ist nicht praktikabel, wenn, dann müsste es eine Android-App mit der Möglichkeit geben, einen Bluetooth-/USB-Scanner anzubinden.

Jemand hat mir empfohlen. Node.js ist auch schon gefallen. Habe leider einfach keinen Überblick und kann alle Sprachen nur so ein bisschen, bin aber ja auch kein Dev, sondern Admin.
 
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Warum ist das nicht praktikabel?

Mit der app die ich getetest habe müsstest du nur dem handy falsche DNS Daten geben und die app würde dirtekt mit dem webserver deiner Wahl sprechen.
 
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Moin phre4k,

Ich glaube das Touchscreen mit Pi3 und Case funktionieren ohne Zicken und Murren, mit entsprechender Software in Raspbian OS.

Aber, du brauchst ja einen gescheiten Treiber oder zumindest etwas, was den Barcode-Scanner-Empfänger anspricht und die Werte von diesem Stick ausliest bzw. entgegennimmt. Ich glaube da liegt auch das größte Problem.

Also entweder ne fertige Lib oder du darfst so etwas hier studieren: :D

Oder auch hier:
 
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  • #7
In der Regel sind das HIDs und die Teile übertragen einfach nur Steuerzeichen und Text.
 
Die Android-Lösung hatte ich bei meiner letzten Inventur genutzt, war eigentlich auch nur als Notlösung gedacht da ein MDE-Gerät ausgefallen ist, lief aber sehr gut und werde ich dieses Jahr wieder verwenden, da die Hardware eh da ist.

Als Scanner konnte ich den bereits bestehen Bluetooth-Barcodescanner der Kasse direkt mit dem Android-Handy koppeln. Man musste unseren LI4278 nur in einen versetzen (geht über abscannen von ein paar Programmier-Codes), damit er sich als "Tastatur" direkt über Bluetooth, ohne über die USB-Basistation für die Kasse zu gehen, am Handy anmelden kann.

Im Playstore gibt es bereits jede Menge Apps dazu, auch kostenfreie. Bei mir hat es z.b. mit " " gut funktioniert, das kann auch CSV per Mail.

Viele der Apps greifen auf die Opensource-Barcode-Lib zurück, welche wiederum mit den üblichen 1D und 2D Barcodetypen, u.a. EAN-8/13, UPC, QR, umgehen und diese dekodieren kann, diese ist aber nur für eine Kamera-Nutzung nötig, da bei der Scanner-Lösung ja der Scanner direkt dekodiert.
 
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  • #9
Im Playstore gibt es bereits jede Menge Apps dazu, auch kostenfreie. Bei mir hat es z.b. mit " " gut funktioniert, das kann auch CSV per Mail.

Sieht alt aus und hat ein paar Bewertungen, die mich davon abhalten ("Wenn ich einen Artikel das zweite mal scanne sollte die eingegebene Menge zum ersten scann addiert werden" → das will ich auch), aber prinzipiell bin ich dieser Lösung nicht abgeneigt.

Wäre halt toll, wenn man das selbst erweitern könnte, daher dachte ich an den Raspberry Pi. Spricht was dagegen, außer der Entwicklungsaufwand?

Weil eine Kamera einfach nicht so gut scannt wie ein Laserscanner?

Da muss ich mir mittlerweile selbst widersprechen, scheint wohl mit doch ganz gut zu funktionieren. Wäre super, wenn man davor noch eine Linse zur Einstellung des Fokus/der Brennweite… :'D
 
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Spricht was dagegen, außer der Entwicklungsaufwand?

Spricht natürlich nichts dagegen, wenn du was selbst entwicklen willst. Mit einem Raspberry Pi habe ich noch keine Erfahrung, Entwicklungsaufwand musst du daher selbst abschätzen. Im Hinterkopf musst du halt u.a. auch an andere Faktoren, wie an die Mobilität, Akkulaufzeiten, Wlan-Empfang, Netzabdeckung etc. denken.

Wenn es dir um Erweiterungsmöglichkeiten geht: eigene Apps oder einfach eine Webseite, wo dann die Plattform keine Rolle mehr spielt wären auch eine Option. Diese kann dann sowohl auf einem Raspberry Pi, Android oder sonstwo laufen.
 
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Also ich habe den Vorgänger von dem . Den kann ich per USB and den RPi anschließen und Daten empfangen - mehr habe ich jetzt nicht getestet. Der Vorteil von so einer "Fertiglösung" du musst dich nicht um die Decodierung kümmern. Bei dieser Lösung würde ich dem RPi, mit Batterie versorgt, ein Display verpassen und die Steuerung der Software über Touch machen.
Bei solchen Scannern geht es viel um haptik, ein "Pistolengriff" ist da schon gold wert - das dürfte wohl schwierig werden, mit einem kleinen taktile-Button zum auslösen, bist du denke ich schnell genervt. Ein Gehäuse für Laser-Scanner, Akku und RPi sollte auch schwer zu finden sein.
Ein reines webapp wäre auch möglich

Es gibt auch günstige laser Scanner auf Android Basis.

Wir müssen auf arbeit einen Zebra (weit über 1000€), vor einem halben Jahr gekauft. Die Teile basieren immer noch auf Windows C.E. 6, Bedienung und "Administration" der Teile ist ein Krampf - leider sind wir von der Software an die Dinger gebunden.
 
Die Dekodierug ist das kleinste Problem, dafür gibts fertige Bibliotheken, deswegen sind die Appstores damit überschwemmt.

Was Kameralösungen limitiert ist wie phre4k schon erwähnte die Geschwindigkeit. Die Fokussieren zu langsam. Wenn man den Fokus fest einstellen könnte wäre das Problem vermutlich schon gelöst.
Die Kameransteuerung ist halt zu dynamisch, das ist das volle Problem hier.

Deswegen sind die billigsten Webcams bessere QR-Code Scanner.
 
Nö, nur einmal den richtigen Abstand grob erwischen, da das scannen so schnell geht ist das praktikabler.

Wie gesagt, gute erfahrungen mit billigen Webcams. Die Auflösungen sind viel höher als ein EAN13 code das erfordert.
 
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