Raspberry Pi als schwarzes Loch im Netzwerk

@BurneR: Naja, mit dem Mini-PC kann man ja noch mehr machen, falls er wirklich mit dem Einsatzzweck überfordert ist.
Von daher ist die Anschaffung per se "cooler"... - auch um vielleicht mal gute Erfahrungen mit Linux zu sammeln - aber das ist ja nur Sekundär....

So ein Router ist doch nur eine weitere Blackbox bzw. "Stehrumchen" mit dem man nicht wirklich viel machen kann, ich würde es daher einfach testen.... - und wer weiß was das Resultat eines Tests sein wird?

Der Raspberry ist, von dem was ich gelesen habe, ein gutes Stück Hardware und ziemlich funktional bzw. flexibel einsetzbar. Ob jetzt der Stromverbrauch eines dedizierten Routers höher oder weniger ist, nun ja, andere Frage.

Ich find sein Vorhaben sehr cool und hoffe darauf das @HoneyBadger etwas berichten kann/wird..... ;)

Und ja, ich hab auch selbst einen und bin total verzaubert..... ;)
 
Auf dem Ubiquiti Router läuft auch ein Linux :P. Und du kannst ggf. z.B. Debian-Pakete drauf packen.
Cooler ist definitiv die passende Hardware für seinen Anwendungszweck zu besorgen... Ubiquiti hat auch ne coole Professionelle Oberfläche, wo man sich ordentlich rein-nerden kann.

RPI fand ich jetzt.. ganz ok. Hab letztens einen angeschafft und man merkt schon, dass es ein arschlahmer Mini-PC ist, bis dahin, dass komplexere Websites mit Chrome ihn ordentlich überfordert haben.
 
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Ist eben immer die Frage was man machen will. Für solche Spässe wie ein einfaches PiHole hängt bei mir ein 10€ OrangePiZero der vollkommen reicht.

Nur mal als Frage an den TE, warum nicht erstmal probieren was die Fritz so als VPN Client kann. Ist zwar Arbeit, aber sollte klappen.

Oder alternativ noch ein wenig warten und ggf. zum Asus Tinker Board greifen.
 
@BurneR, @vVegas:

Ja, die Frage ist aber auch was hat man danach davon. Und ein Raspi ist auch mit 1,2 Ghz Prozessor keine schlechtere Wahl als jeder Handelsüblicher Router, oder haben die "high end" CPUs eingebaut?
Ich glaube nicht. Das ist auch kein Hexenwerk.... und der PI macht das für die Masse verfügbar.
 
Da wird wohl der VPN Tunnel eher den Flaschenhals darstellen.
Ethernet kann aber bei einem schnellem Tunnel in der Tat limitierend wirken.
Eine Familie im Streaming Fieber macht da natürlich Probleme.
Meines Wissens könnte man auch noch parallel über Wlan einen zusätzlichen Übertragungsoption etablieren. Damit käme man dann natürlich über 100Mbit.
 
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Ich werf da mal den Odroid in den Raum. Ich hab zwar erst einen in der Hand gehabt und das auch nicht lang, aber die Daten legen bessere Geschwindigkeiten nahe. Zumindest Gigabit Ethernet und USB3 sind in der neuesten Version verbaut.

@theSplit
Jupp, ich kann schon mal ein Special zu iptables machen, wenns euch interessiert. Bitte gebt mir aber etwas Zeit, ich hab die nächste Weile etwas mehr um die Ohren.
 
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  • #28
Das verstehe ich nicht ganz, du willst keinen Router, aber holst dir einen Mini-PC, den du dann zu einem Router umkonfigurierst, zu dem er aber eben nur begrenzt geeignet ist.
Oder ging das in Richtung kostenfrage? Ist vielleicht auch etwas überraschend, dass es so ein Topding für den Heimgebrauch für deutlich unter 100 Euro gibt.

Mir ist vor gut 2 Jahren oder 3 Jahren mal der Router abgeraucht. Zu dem Zeitpunkt war ich noch auf dem Wissensstand, dass die Fritz!Box die Eierlegendewollmilchsau ist. Dass das nur bis zu einem gewissen Grad so ist, hatte ich da einfach noch nicht auf dem Schirm, da ich mich zu dem Zeitpunkt noch nicht so intensiv damit beschäftigt hatte. Wichtig war mir halt, dass Lücken fix geschlossen werden. Und das macht AVM ja in der Tat. Ergo wurde es das Teil. Einige Zeit später fing ich an, mich dem Thema "Digitaler Fingerprint" etc. zu nähern. Außerdem wollte ich Nachrichten auch gerne ohne Filterblase lesen können. Also wurde das Thema VPN interessant. Nun ja,.... und das entwickelt sich nach und nach weiter. Lange Rede, gar kein Sinn. Eigentlich hätte ich mir initial ein anderes Gerät kaufen müssen, was meine Bedürfnisse abdeckt. Das ist nun aber zu spät. Daher würde ich´s gerne so günstig wie möglich kompensieren. Außerdem ist ein Router in der Regel ja nicht ganz klein. Ein zweiter Router macht´s nicht unbedingt besser. Da kam mir der RasPi in den Sinn. Schluckt halt kaum Platz und man kann noch andere Dinge damit anstellen.

Ich find sein Vorhaben sehr cool und hoffe darauf das @HoneyBadger etwas berichten kann/wird..... ;)
Das war der Plan. Im Moment bin ich privat und beruflich gut ausgelastet. Wollte das irgendwie die nächsten Wochen wohl mal in Angriff nehmen. Muss mal gucken, wann Luft ist. Dazu würde ich auch gerne ein Schnäppchen abwarten. Ich weiß, der RasPi kostet eh nicht viel. Nur wie oben schon gesagt, eigentlich habe ich schon Geld für ein Gerät ausgegeben. Nur eben für´s falsche. :coffee:

Nur mal als Frage an den TE, warum nicht erstmal probieren was die Fritz so als VPN Client kann. Ist zwar Arbeit, aber sollte klappen.

Da hatte ich auch schon einmal drüber nachgedacht. Die Software ab Werk kann´s definitv nicht. Man kann darüber nur einen VPN-Tunnel von z.B. außen zur Fritz!Box hin herstellen. Einen eigenen VPN-Anbieter lässt sich nicht so direkt einbinden.
Ich weiß, dass es auch alternative OS für die Fritz!Box gibt. Dem traue ich allerdings noch nicht so ganz. Hatte mal von irgendeinem Projekt (Name vergessen) gelesen, dass eine ganze Zeit eine gute Alternative zum OS von AVM war. Nur wurde da wohl die Entwicklung vor einiger Zeit eingestellt. Mir bringt´s halt nichts, wenn ich initial was Tolles drauf packe, was dann aber nicht mehr solide gepflegt wird, sodass das Teil irgendwann offen wie ein Scheunentor ist. Zumal ich es aktuell gut finde, dass ich die 7490 so konfigurieren kann, dass die Updates automatisch gezogen werden. Sprich ich muss mir keinen Stress machen und ständig kontrollieren, ob die Sicherheit noch gegeben ist. Ich will ehrlich sein. Ein Router ist für mich so ein Gerät von dem ich nach der Einrichtung am besten nichts mehr hören mag und auch nicht mehr brauche, weil´s halt immer gefixt wird. Über´s Tinker Board könnte man durchaus noch einmal nachdenken. Allerdings auch nur, wenn´s wirklich viel mehr kostet. Wie schon gesagt will ich eine Fehlinvestition eigentlich nicht durch weitere, größere Investitionen auffangen.

Wäre beim Pi nicht auch die Ethernet-Schnittstelle mit ihren 100MBit ein absoluter Flaschenhals?

Ich will zwar im Sommer umziehen und weiß noch nicht genau wo´s hingeht, aber aktuell bietet mein Provider ohnehin max 16 mbit (reell sind´s nie mehr als 9,5 mbit) an. Insofern ist das eher nebensächlich oder?

Eine Familie im Streaming Fieber macht da natürlich Probleme.

Ich habe meinen Router so eingestellt, dass meine Geräte immer priorisiert werden und die restliche Familie nur bekommt, was übrig bleibt. Ganz am Ende der Nahrungskette stehen dann Gäste. :D

Ich werf da mal den Odroid in den Raum. Ich hab zwar erst einen in der Hand gehabt und das auch nicht lang, aber die Daten legen bessere Geschwindigkeiten nahe. Zumindest Gigabit Ethernet und USB3 sind in der neuesten Version verbaut.

Kein Stress. Von meiner Seite her eilt das echt nicht. Mir ist das nur mittelfristig ein Dorn im Auge und will behoben werden.
 
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