RAID-System als Datensicherung

Darum legt man die ja verschlüsselt dort ab, sprich die Verschlüsselung findet vor dem Upload statt.

MfG
Mr. J
 
Immer der gleiche tolle Spruch mit dem Verschlüsseln. Zuerst einen unsicheren Dienst empfehlen und dann die Meldung "mit Verschlüsselung passt's es eh" ablassen.
 
Sorry aber was willst du sonst machen? Datrn die lokal bei dir gelagert werden können genauso gestohlen werden, abgesehen davon ist es kein brauchbares Backup wenn du es lokal lagerst. Und wenn du es wo anders hin bringst (z.B. Bankschließfach) ist ein Zugriff Dritter wieder nicht auszuschließen. Wo also soll das Problem miz einem verschlüsselten Backups das online gelagert wird sein? Mit guter Verschlüsselung wie AES 256 lässt sich das auch nicht vor dem St. Nimmerleinstag wieder entschlüsseln sofern es nicht demnächst bahnbrechende neue Entwicklungen gibt.

MfG
Mr. J
 
Das beste Backup für den typischen Home-User ist und bleibt immer noch die 2,5 Zoll Platte. Ein Mal im Monat alle Dateien drauf absichern und die Platte in den Kasten räumen. Für irgendwelche realitätsfremden Hypothesen wie Einbrecher die nichts anderes als Festplatten klauen im Sinn haben ist in einer Fachdiskussion in der es um RAID als Sicherung geht wenig Platz.
 
Dann lass auch deinen Schwachsinn eine Onlinedatensichezung auszuschließen, denn diese Methode gehört mit Sicherheit zu den einfachsten, da man das Ganze mittlerweile auch per Software schon automatisieren kann und damit dann wirklich auf der sicheren Seite ist und nicht einfach nur eine weitere lokale Kopie hat.

MfG
Mr. J
 
Nur noch ein Satz zum Thema Raid - mir ist mal ein Netzteil hochgegangen. Das hat alles, aber auch definitiv alles, selbst optische Laufwerke in den Tod gerissen ;) Das wars denn mit dem "Backup".

Nur als Gedankengang: bei mir steht ein 10TB großer WHS2012 in der Abstellkammer. Nur ein Teil der Daten hier ist innerhalb des Systsms dupliziert (eben die wichtigen). Kommen in den überwachten Ordnern neue Daten hinzu spiegelt er die Daten auf ein 2TB großes WD MyCloud in einem anderen Teil des Hauses. Ein einfaches 1HDD NAS (mit oder ohne Cloud) gibts um die 100€, passende Software als Freeware. Wenn man "nur" Bilder, Dokumente und Kleinkram redundant vorhält ist das IMHO eine preiswerte Strategie. Das LW als Cloud-Variante ließe sich denn auch auslagern (z.B. bei den Eltern oder so) um das räumlich noch weiter zu trennen.
 
So ähnlich ist das bei mir auch. Hab meine Sachen auf einem eigenen Server liegen. Meine wichtigen Dokumenten sichere ich mir manuell mit dem SyncToy von Microsoft auf meinen Internet-PC, meine MP3 Sammlung und den Rest auf meine Zocker-Kiste. Alle paar Monate kommt noch ein mal ein komplettes Backup der Daten (ausgenommen Filme) auf eine 2,5 Zoll Platte die dann in den Kasten wandert.

Einziger Haken: Wenn die Russen und die Amis ihren Atomkrieg in Europa durchziehen müsste ich mir noch einen Schutzbunker für die NAS ausheben und ihn mit 50 Zentimeter dicken Bleiwänden ausstatten. Vielleicht reicht die extra-robuste externe HD von Verbantim aus, ansonsten muss ich warten bis es die Dritter-Weltkriegs-Edition von Seagate gibt.

Info für die Humorlosen: Der erste Absatz war ernst, der zweite nicht.
 
Sollte es tatsächlich in einer HDD-Baureihe Seriendefekte geben, so dass die Festplatten tatsächlich gleichzeitig ausfallen können, so müssten diese meist eine ungefähr gleiche Betriebszeit haben

Exakt. Aber der User geht schon automatisch davon aus, dass in jedem Falle beide Patten ausfallen werden - dies ist sehr unrealistisch, den Serienfehler ausgeschlossen. Ich wollte auch nicht sagen, dass das nie passieren kann. Ich habe eigentlich nur gesagt, dass ein RAID kein Backup ist. Dass der User davon ausgeht, dass die externe Platte in jedem Fall auch kaputt geht, verstehe ich nicht. Wenn dies der Fall ist, nützt das Backup natürlich nichts. Das weiß man aber nicht im Voraus. Gemäß der Ausfallwahrscheinlichkeit bei techn. Geräten ("Badenwanneneffekt") ist es mehr als unrealistisch, dass beide Platten ohne Fremdeinwirkung zur selben Zeit ausfallen (Phase II - konstante Störungsrate/Zufallsausfälle), wenn man davon ausgeht, dass es nicht in den ersten Wochen passiert sondern nach z.b. 1 oder 2 Jahren.

Bevor ich meine Daten einem zwielichtigen Webhoster anvertraue ist mir das Risiko alle meine Daten durch einen Hardwareschaden zu verlieren und einiges Lieber.

Also ehrlich gesagt würde ich auch ungern eine Cloud nutzen. Als Möglichkeit wäre noch, die Daten, die auf einen externen Server ausgelagert werden (Cloud), mittels TrueCrypt zu verschlüsseln. Jedoch muss dann dort ein relativ sicheres PW genutzt werden, um auch einem Brute-Force Angriff standzuhalten.
 
Hast du schonmal versucht einen Cloudspeicher eines Anbieters so zu verschlüsseln dass er für Backups brauchbar wird? Ich schon, und genau deshalb weiß ich bereits dass KEIN Anbieter von Cloud-Speicherdiensten dafür geeignet ist da fast jeder Anbieter eine maximale Dateigröße von wenigen 100MB hat. Lediglich OneDrive mit bis zu 2GB stellt eine Ausnahme dar. Bringt mir natürlich viel wenn ich händisch splitten muss, ganz geschweige mal davon abgesehen dass ich kein Programm kenne das gesplittete Crypto-Container unterstützt und somit automatische Backups in irgendeiner Weise auf verschlüsselte Cloudspeicher ermöglicht.
 
Duplicati kann das Backup auch in kleinere Teile splitten.

MfG
Mr. J
 
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