Rückversandkosten zahlen?

werner

Suchtspielmacher (ehm.)
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Hallo,

Ich habe mir bei ebay Fußmatten für mein Auto gekauft. Leider passen diese nicht, da die Befestigungsösen nicht an der richtigen Stelle sind.
-> Ich möchte sie zurückschicken; in der Widerrufsbelehrung steht, ich müsste die Versandkosten in Höhe von 5,90 selbst zahlen.

Leider sehe ich es nicht ein, dafür aufzukommen, nur weil die Ware fehlerhaft ist. Wie schreibe ich dem Verkäufer das am Besten? Habe ich dazu überhaupt ein Recht?

Liebe Grüße
 
Schätze das kommt drauf an ob du zu doof beim Prüfen warst ob die passen oder ob der Verkäufer zu doof war korrekten Infos / Bilder in dem Angebot zu nutzen :coffee:
 
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  • #4
Die Aktion von Paypal ist ganz cool, aber das sollte doch unter Gewährleistung fallen? Und da ist der Rückversand kostenfrei für mich.
@godlike: die Fotos sind korrekt, da werden die Ösen auch teilweise an der falschen Stelle gezeigt. Dabei handelt sich um 1-2cm und das vorher aus dem Foto abzulesen, no way.

Ich denke ich mache Fotos und schicke es dem Verkäufer, und wer der das nicht aktzeptiert, nutze ich einfach mal die Paypal-Aktion.
 
Steht irgendwo das sie passend sind für Automodell x,y,z - wenn ja ist die Beschreibung falsch und du kannst vom Kauf aufgrund des Mangels zurück treten bzw. Nachbesserung verlangen.
Da das ein Mangel ist und kein Wiederruf des Kaufvertrags aufgrund des Fernabsatz Gesetzes (Ja ich weiß - heißt nun anders), dort müsstest du den Rückversand zahlen insofern der Kaufpreis unter 40€ war - sollte dann der Rückversand kostenfrei sein oder der Händler muss eben Nachbessern und z.B. richtige zuschicken.
Je nach Warenwert verzichtet der Verkäufer auch auf den Rückversand.
 
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  • #6
Okay, danke.
Wollte eigentlich noch Beweisfotos mitschicken, aber der "Fotos anhängen" Button funktioniert in keinem einzigen Browser.:dozey:
 
Öhm doch Mitbekommen schon - aber wieder vergessen - zum Glück nehmen das die meisten Versändern nicht so genau ...
von daher - Sorry das was vVegas sagt - Gesetzlich gesehen trägt man immer die Kosten des Rückversandes bei Wiederruf...

In diesem Fall sollte das aber dennoch egal sein da fehlerhaft geliefert wurde - falls eben irgendwo schriftlich stand das das passen sollte.
 
Wenn die Ware wirklich fehlerhaft ist - Produktionsfehler o.ä, dann muss der Verkäufer den Versand zahlen.

Wenn die Ware fehlerhaft ist, weil du die falschen Maße bestellt hast, musst du die Rückversandkosten zahlen. Außer dein Verkäufer sagt was anderes.
 
Wenn die Ware fehlerhaft ist, weil du die falschen Maße bestellt hast, musst du die Rückversandkosten zahlen. Außer dein Verkäufer sagt was anderes.
Andersherum. Du musst die Versandkosten NICHT zahlen, außer der Verkäufer sagt (vor dem Kauf) was anderes. So wie hier in den AGB bzw der Widerufsbelehrung zu lesen.
 
Nein stimmt schon... Man muss Zahlen außer der Verkäufer bietet dir an das du kostenfreien rückversand hast. Wann er dir das anbietet ob vor oder nach dem Kauf ist egal.
 
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  • #12
Der Verkäufer hat mir einen Retourenschein geschickt, hat also geklappt :T
 
Nein stimmt schon... Man muss Zahlen außer der Verkäufer bietet dir an das du kostenfreien rückversand hast. Wann er dir das anbietet ob vor oder nach dem Kauf ist egal.
Nein! Es stimmt eben genau NICHT. Das BGB ist da ziemlich eindeutig. §357 Abs. 6.
Der Verbraucher trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren, wenn der Unternehmer den Verbraucher nach Artikel 246a § 1 Absatz 2 Satz 1 Nummer 2 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuche von dieser Pflicht unterrichtet hat.
 
Damit widersprichst du mir aber nicht. Es ist dasselbe, das ich gesagt habe.
 
Es ist das genaue Gegenteil...
Das eine ist die Befreiung von einer Pflicht. Das andere eine Verpflichtung.
 
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