Probleme mit externer Festplatte

Karl84

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Ich habe eine Frage. Ich habe eine externe Platte, bei der der Platz langsam zuneige geht. Ich kaufe mir deshalb eine neue. Nun wollte ich sehen, was alles auf der Platte ist, aber unter Windows kommt nur eine Fehlermeldung, nämlich, dass auf das Laufwerk nicht zugegriffen werden könne und dass die Datenträgerstruktur beschädigt oder nicht lesbar sei. Ein Hardwaredefekt liegt nicht vor (laut SMART Werten).

Jedenfalls habe ich ein Image der gesamten Platte erstellt (mit OSForensics). Das Image habe ich auch eingelesen, es sind schon tausende von Dateien gerettet worden. MEine Frage ist nun aber, gibt es auch eine Möglichkeit, dass die originalen Dateinamen irgendwie wiederherstellbar sind? Glaube ich nicht, aber fragen schadet nicht. Ausgelesen habe ich das Image mit WinHex .

Würde es evtl. unter Linux funktionieren? Oder mit Auotopsy? Also Sleuth Kit, um die Originalnamen zu bekommen? Bitte um Rückmeldung.

--- [2021-07-26 18:04 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Keiner eine Idee. Ist etwas dringend. :-D
 
Ich würde testdisk hernehmen (nicht testdisk photorec).
Is aber für eher unbedarfte am Anfang etwas kompliziert.

Aber eigentlich würde ich auf die Platte oder das image erstma mit linux drauschauen, am Ende bekommt man da die normale Datenstruktur zu Gesicht. (hatte ich schon Dutzende Male, dass eben nur Win zickt.)
 
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  • #3
Ja, mit Testdisk ging auch gar nichts, also mit dem Original Datenträger.

Unter Linux kam seltsamerweise im Grunde der gleiche Fehler wie unter Windows - da ging absolut gar nichts. Was mich sehr wundert, hatte sogar KaliLinux genutzt (Forensic Mode).
 
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  • #4


Kannst du evtl. den Befehl zum Mounten aufschreiben? Ist etwas her bei mir. Ich habe das Image auf der Platte direkt (diese ist leer, boote mit Kali Linux), die Platte ist sda und das Image liegt in einem Order.
 
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  • #6
Vielen Dank! Das Problem ist aber auch, dass die Platte ja unformatiert ist und daher kein Dateisystem vorhanden ist. Habe es versucht, wie , ging aber nicht.
 
Das Image kann man auch in testdisk reinziehen und schauen, ob da überhaupt Daten sind.
 
Nenne doch mal Details zu der Platte wie Größe, Modell von Platte, Gehäuse und Bridge-Chip im Gehäuse. Was siehst du in der Datenträgerverwaltung/Partitionierungstools an Partitionen mit welchen Dateisystemen?

Hast du die Platte auch schon mal aus dem Gehäuse genommen und direkt an der SATA-Schnittstelle des Rechners angeschlossen? Oder in einem anderen Gehäuse getestet? Wie sieht es da mit den Partitionen usw. aus (siehe oben)?

Wichtig: Bei den Aktionen keinesfalls schreibend auf die Platte zugreifen! Wenn Windows die Platte initialisieren will, unbedingt ablehnen!

--- [2021-07-29 00:08 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Ich habe das Image auf der Platte direkt (diese ist leer, boote mit Kali Linux), die Platte ist sda und das Image liegt in einem Order.
Was denn nun, ist die Platte nun leer oder liegt auf der in einem Ordner das Image? Beides gleichzeitig geht nicht.

Das Problem ist aber auch, dass die Platte ja unformatiert ist und daher kein Dateisystem vorhanden ist.
Warum ist das ein Problem?
 
Wichtig: Bei den Aktionen keinesfalls schreibend auf die Platte zugreifen! Wenn Windows die Platte initialisieren will, unbedingt ablehnen!
Öhm, wie hindert man Win am Initialisieren/Mounten? Meiner Erinnerung nach ist da kein Weg und keine Abfrage.
 
Öhm, wie hindert man Win am Initialisieren/Mounten? Meiner Erinnerung nach ist da kein Weg und keine Abfrage.

Wenn du eine Festplatte mit zB. unbekanntem Datesystem (ext4 Zb.) in Windows anhängst bekommt diese problemlos einen Buchstaben zugewiesen. Beim öffnen über den Explorer fragt Windows nach einer Initialisierung was eine Formatierung ist.
Gleiches gilt für korrupte Dateisysteme etc.
 
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