Petition: 500.000 Briten gegen Einreise von Donald Trump


Donald Trump in action. Foto: , thx! (CC BY 2.0)

Die Forderung des Politikers Donald Trump, ein Einreiseverbot für Muslime in den USA einzuführen, stößt auch in Großbritannien auf starke Ablehnung. Schon nach wenigen Tagen haben über 500.000 Briten eine Petition unterschrieben, die Trump die Einreise nach Großbritannien verbieten soll. Die vielen Unterschriften werden schon bald dafür sorgen, dass dieses Anliegen vom britischen Parlament diskutiert wird. Außerdem muss die britische Regierung offiziell darauf reagieren.

Der Unternehmer Donald Trump gilt nicht gerade als Leisetreter. Nach den Terroranschlägen in Paris forderte er ein „totales und vollständiges“ Einreiseverbot für Muslime in die USA. Damit hat er mal wieder mit Absicht sehr viel Kritik auf sich gezogen und Aufmerksamkeit erregt. David Cameron bezeichnete die Aussage des Republikaners als „kontrovers, wenig hilfreich und grundsätzlich falsch“.

Auch beim britischen Volk kam seine Forderung nicht sonderlich gut an, wie unter anderem eine zeigt. Veröffentlicht wurde sie auf der Petitionsplattform des britischen Parlaments. Der Titel sagt eigentlich schon alles: „ „. In Großbritannien wurde es schon mehreren Personen verboten, wegen Hassreden ins Land einzureisen. Das gleiche Recht soll nach Ansicht der Petenten für alle Besucher im gleichen Umfang gelten. Es muss durchgesetzt werden für reiche wie für arme, für schwache und einflussreiche Personen.

Das gewünschte Ziel von 100.000 Unterschriften wurde längst erreicht, das Anliegen muss bald vom Parlament besprochen werden. Außerdem wird es eine offizielle Antwort der Regierung geben. Trotzdem wird die Petition noch immer fleißig unterschrieben, um gegen die Fremdenfeindlichkeit von Donald Trump zu protestieren. Der republikanische Politiker und Unternehmer wird sich daran wahrscheinlich wenig stören.

Wer hierzulande unterzeichnen will: Vorgestern wurde bei OpenPetition eine Petition gegen die Einreise Trumps nach Deutschland . Wer eine andere Plattform bevorzugt, eine vergleichbare Petition gibt es auch bei . Ob das überhaupt etwas bringt, steht natürlich auf einem anderen Blatt Papier.




Autor: Lars Sobiraj
 
Wenn Trump Präsident wird hat Cameron ein Problem.
Ach, Cameon wirds auch bei ihm schaffen, bis zum Anschlag reinzukriechen. Das dürfte üüüüberhaupt kein Problem sein. ;)

Trump for President, damits auch der letzte Idiot schnallt, was in den USA so abgeht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Laut aktuellen Statistiken hat GB eine Bevölkerungszahl von ca 64,51 Mio.
 
Jetzt gehts in die nächste Runde...

Donald Trump: Britisches Parlament diskutiert über Einreiseverbot

Mehr als eine halbe Million Briten wollen dem US-Republikaner Donald Trump die Einreise in ihr Land verweigern – und das Parlament wird sich mit ihrem Anliegen befassen. Die Debatte sei für den 18. Jänner angesetzt, heißt es unter einer Parlaments-Petition, die am Mittwoch mehr als 570.000 digitale Unterschriften gesammelt hatte.

"Großbritannien hat vielen Personen wegen Hassreden Einreiseverbot erteilt", steht in dem Petitionstext, der auf die Forderung des Präsidentschaftsbewerbers reagiert, Muslime nicht in die USA einreisen zu lassen. Zudem hatte Trump behauptet, Teile Londons seien so radikalisiert, dass Polizisten dort um ihr Leben fürchteten.

In ihrer Antwort betont die Regierung, die Einreise ins Vereinigte Königreich sei ein Privileg und Innenministerin Theresa May werde es denjenigen entziehen, "die unserer Gesellschaft schaden wollen und unsere Grundwerte nicht teilen". Dieses Recht werde aber "nicht leichthin" ausgeübt, sondern auf Grundlage von Beweisen. Die Regierung erkenne die heftigen Reaktionen auf Trumps Aussagen an. Sowohl May als auch Premierminister Cameron hatten diese verurteilt.




Cold schrieb:
Laut aktuellen Statistiken hat GB eine Bevölkerungszahl von ca 64,51 Mio.
Über 500Tgegen ihn, nur 40T für ihn. der Rest scheint unentschlossen zu sein. ;)

Eine Petition mit dem Titel "Erteilt Trump kein Einreiseverbot für das Vereinigte Königreich" ist ebenfalls Gegenstand der Debatte am 18. Jänner, sie hatte am Mittwoch aber nur rund 40.000 Unterstützer.
 
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