Payza: Bitcoin-Geldtransfer-Dienst geschlossen



Wie das US-Außenministerium in Zusammenarbeit mit dem Generalstaatsanwalt Columbia , wurden kürzlich die Server des Bitcoin-Transferdienstes beschlagnahmt. Die MH Pillars Ltd. mit Sitz in Großbritannien soll als Betreibergesellschaft Transaktionen im Gesamtwert von 250 Millionen US-Dollar durchgeführt haben.

Kurz notiert: Schon im Oktober 2015 wurde von verschiedenen US-Medien , dass gegen die Internet-Dienste Abopay und Payza Ermittlungen laufen sollen. Die geplanten Zivilklagen wurden später in strafrechtliche Verfahren umgeleitet. Während die Schließung der britischen Betreibergesellschaft noch recht einfach war, erscheint die Verfolgung der Hintermänner von in Indien deutlich komplizierter. Die Webseite von Obopay ist dementsprechend noch online.



Die Beschlagnahmung der Webserver erfolgte aufgrund des Angebots der Zahlungsdienstleistung ohne die erforderliche Lizenz (Erlaubnis). Payza wird ferner vorgeworfen, Gelder aus illegalen Geschäften gewaschen zu haben. Die Umwandlung von Fiatgeld in oder auch in die andere Richtung, hat es Ermittlungsbehörden erschwert, der Spur des Geldes zu folgen und kriminelle Handlungen als auch Geldwäsche aufzuklären. Den beiden Eigentümern Firoz & Ferhan Pantel wird in der vorgeworfen, dies vorsätzlich getan zu haben. Gelder konnten abhängig vom Sitz des Einzahlers auf das Payza-Konto mittels Kreditkarte, Prepaid-Karte, Scheck oder Girokonto eingezahlt werden, die Auszahlung lief zumeist über das eigene Girokonto .

and Payment Processor in ‘Hot Water’with US DOJ for Alleged .
— Padraig McGowan (@PadraigMcGowan)





Autor: Lars "Ghandy" Sobiraj
 
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