Partei Politik

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  • #21
Deswegen mein ich ja gerade so essenzielle Fragen damit und nicht sowas.
Halt Fragen die alle betreffen, unabhängig von kulturellen Unterschieden. Wenn sowas wie eine Weltregierung momentan schon nicht möglich ist (darauf wirds denke ich irgendwann, nicht das ich das noch erlebe, hinaus laufen).

Und eben weil die Entstehung eines WW3 ein Prozess ist, würd ich die Frage lieber klären bevor der zu weit voran schreitet.
Aber sind alles Spinnereien, geb ich zu.


Ist denn von euch hier jemand politisch aktiv, oder beschränkt ihr euch wie ich bisher auf News lesen und meckern?
Bzw war mal jemand politisch aktiv und ist das aus Gründen heute nicht mehr? Egal ob mit oder ohne Partei im Nacken.
 
Was meinst du genau mit Extremismus?

Damit meine ich verschiedene Strömungen, die für andere Gesellschaftsordnungen eintreten. Wenn man z.B. Beiträge von Mitgliedern der Kommunistischen Plattform liest ( ), dann begegnet man Menschen, die in der DDR keinen Unrechtsstaat sehen, sondern die glauben, daß ihnenn von außen eine Niederlage zugefügt wurde und der Kampf weitergehen müsse.

Davon mußt Du in Deiner Ortsgruppe ja nichts mitbekommen, da insgesamt die Partei nicht linksextrem ist.
Sicher aber ist für das Erscheinungsbild einer Partei auch der Umgang mit Extremismus von Bedeutung.
 
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  • #23
Ah danke. Vom Kreis- und Landesverband bekomme ich ja auch ein wenig mit, da war bisher kein Kommunismus Befürworter.
Aber ich merke schon, alleine bis ich hier im Kreis und Land einen befriedigenden Überblick habe vergehen bestimmt 3 Jahre oder so.

In der solid sind einige die sich als Kommunisten bezeichnen, ist mir auch auch eher gruselig und zurückgeblieben so eine alte Idee auf heute anwenden zu wollen. Unabhängig vom Sinn oder Unsinn den das früher mal machen konnte. Hmm nix ist einfach.
Für mich persönlich aber ok wenns so Leute gibt, weil die eine Minderheit darstellen.
Aber hab verstanden dass das für andere problematisch sein kann.
 
Ein "neue" Partei zu wählen hat meist wenig Erfolgsaussichten.
Ich will ja das meine Stimme auch irgendwo ankommt und nicht von der 5% Hürde geschluckt wird.
Daher kann ich nur eine Partei wählen die zumindest eine Chance auf 5% hat.

Ich finde diese Ansicht, richtig verquer. Wenn jeder so denken würde und nur das wählt was etabliert ist und nichts neues "ausprobiert" aus was für Gründen auch immer, verschwendet seine Stimme, nur um sagen zu können "die sind jetzt an der Macht, aber die hab ich auch gewählt" - hat schon etwas von einem Mitläufer.

In diesem Bereich gibt es KEINE Partei der ich einen größeren Konsens finde.
Daher wähle ich die wo die wichtigsten Punkte übereinstimmen.

Das wiederum ist ein völlig andere Punkt, du sagst alles was "Alternativ" ist hat merkwürdige Konzepte oder Ideen und deßhalb wählst du sie nicht. Das wäre zumindest ein Grund bei "alt eingesessen zu verbleiben", hat aber nichts mit deinem Argument davor zu tun, das man kleiner 5 % Parteien nicht wählt, weil die sowieso im Sand untergehen würden. Du weißt schon das ein Partei nen "Obolus" aus dem Steuergeld erhält, dafür das du deine Stimme für sie abgegeben hast. Und wenn es dieses Jahr nicht hilft, dann im nächsten Wahljahr.

Das heißt ich muss auf der einen Seite Dünnschiss hinnehmen um auf der anderen Seite wichtige Punkte abzudecken.

Es ist schwer zu sagen ob es eine 100% Deckung mit einer Partei gibt, manche haben hier gute Ideen, andere dort. Um es mal menschlich zu halten, nen Kumpel kann auf der einen Seite nen Spinner sein, auf der anderen Seite absolut brilliant - vermutlich wäre er dann trotzdem dein Kumpel.
Ist die Frage ob man sich dann parteilich organisiert, wie hier beschrieben, um in der Partei mit deren Konzepten man die Größte Deckung hat, aktiv mitzuwirken und Veränderungen einzubringen oder nicht.
Aber zu sagen, mir gefallen 50% des Programms/der Denkweise - und 50% lehne ich vehement ab.
Würde man rational jetzt für die Partei stimmen? - Oder wäre es nicht schlauer sich an den 50% zu bedienen die einem Gefallen und die restlichen 50% mit Inhalten aufzufüllen die Sinn machen?

Was Saddy beschreibt scheint ja irgendwo zu zeigen, das es nicht nur Alteingesessene sind die Politik machen sondern auch junge Leute, die auch neuen Wind bringen könnten in Form von frischen Ideen und "besseren" Konzepten - allerdings erfordert es wohl, das man sich auch einmischt bzw. wenn man selbst denkt das 50% Müll sind, man versucht anderen etwas näher zu bringen (lassen, durch wen auch immer.).

Das soll auch kein persönlicher Angriff sein, ich meine das eher so - es ist doch ziemlich schade wenn die Deckung so gering ist, nicht mal 90% - aber man alles andere in Kauf nimmt - obwohl man davon in keiner Weise überzeugt ist. Und wenn der Scheiß kommt und die anderen 50%, die dir sympathisch sind, in der Schublade bleiben, weil eine Partei es nicht zu stande bringt, ja wie würde man sich dann dabei vorkommen? Alle Karten ausgespielt... deinen Handlungsauftrag hatte ich Partei ja, durch deine Wahl/Stimme dann.

Das ist aber dann schon fast falsch gewählt.
 
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