Open365, nextcloud, owncloud

saddy

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Heyho,

durch den aktuellen Golem.de Bericht über den Owncloud Fork Nextcloud bin ich über die Kommentare bei der
Beta zu Open365 gelandet.



Momentan setze ich Owncloud ein, noch auf Version 8 und bin eigentlich ganz zufrieden.
Was die Ex-Owncloud Entwickler mit Nextcloud vorhaben klingt auf Anhieb erstmal besser,
vorallem dass die Kalender und Kontakte apps core features werden sollen gefällt mir.

Erst dachte ich, falls der Fork was wird werde ich wohl umsteigen.


Aaaber das was mir im Trailer zu Open365 präsentiert wurde, macht mich ganz schön scharf gerade :unknown:
Filesync per Seafile, Libreoffice Online integriert und Kmail scheinbar auch :o


Was und warum setzt ihr auf eine bestimmte Lösung?
Hat vlt sogar schon jemand Erfahrungswerte zu Open365, auch wenns noch in der Beta ist?
Und wie seht ihr den Owncloud Fork? Mehr Community Einbeziehung finde ich besser, als einen großen Bestimmer zu haben.
 
Warte doch einfach mal ab.

Habe sowohl Seafile als auch Owncloud als auch Syncthing situationsabhängig im Einsatz.
 
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  • #3
Bin aber neugierig ^^
Gegen nen vhost für Office 365 spricht auf den ersten Blick nichts, wenn ichs ausprobiert hab werd ich mal berichten.
Find aber toll, dass es so viel Auswahl gibt.
 
Ich hatte auf "ewig" nach einer Lösung gefunden eine Art "MS Exchange" feeling für Privat kostenfrei unter Linux zu haben...
Da ich aber meinen Mailserver, Webserver usw. schon habe sind die ganzen Out-Of-Box systeme wie Zimbra? glaube ich (k.a ist einige Zeit her und gibt viele davon) weg gefallen.
Da ich nicht nur ein wenig FileSharing haben wollte ist Seafile und Co auch weg gefallen - da dann zusätzlich getrennt einen Cald/Carddav und wieder getrennt eine Weboberfläche auch nie wirklich hübsch war.

Nun habe ich aktuell die neuerste Owncloud 9.x laufen.
Webdav ist damit ja schon in den Core gewandert und Mail, Kontakte, Kalender APP werden von Owncloud-Teams entwickelt nicht mehr von einem einzelnen Community-Mitglied wie bei Calender Plus usw.
Es fehlt noch einiges an "alt bekannten" Features aber die Entwicklung schreitet stätig vorran und ich bin aktuell recht zufrieden.
Mit Owncloud habe ich so jetzt eine recht gut laufende privat Cloud (gut gigabyte weise Daten schiebe ich nicht durch die gegend - k.a wie gut sie da läuft)
auf der ich immer eine Tab für meine Privaten Mails offen have inkl. Desktop notification. Kontakte werden mit dem Handy und dem Firmen-Exchange gesynct und Kalender mit dem Handy.
Aktuell sind die Bereiche zwischen Mail, Kontakte und Kalender noch nicht fertig verschmolzen (Kontakte sind in Mail-App in an: zu finden, Kontakt-Bilder noch nicht z.B.) - Aber das kommt alles ;)

das open365 schaut recht gut aus - aber einen kompletten Desktop - mit "normalen" Anwendungen in HTML5 - hm, da fehlt zumindest mir dann wieder der "Anbieter" für Kalender, Kontakte usw. und ich brauche dafür wieder einen Dienst. Und das ich im Browser openoffice oder so brauche wenn ich normal an allen Computern MS Office habe ist mir noch nicht unter gekommen ;D

Ob ich zu NextCloud gehe wird die Zeit zeigen - dafür ist es wohl zu früh. Da aber schon auf der Seite steht das der Umstieg sehr einfach sein wird - ich gehe mal davon aus das ändern der Upgrade-URL und dann einfach auf *Update* klicken...
Könntest du jetzt auch auf Owncloud 9 gehen und später im zweifel auf NextCloud.
 
Zu Open365:
In this beta release these images can occupy more than 15gb of space. We are in the process of reducing this to a respectable number.
Mir gefällt der Name nicht, da es so nach Office365 klingt, diesem Microsoft Office Abo-Cloud Mist.
15GB Container sind schon eine Nummer. Im Moment würde ich es als nicht praktisch verwendbar bezeichnen.
Prinzipiell klingt es aber gar nicht so schlecht. Geben wir dem Projekt noch ein wenig Zeit, dann kann man ja mal schauen, ob es für den Produktiveinsatz geeignet ist.

@drfuture:
Eigentlich brauchst du nur einen Docker-Host. Aktuelle NAS-Systeme kommen mit Docker klar und so ziemlich jedes Linux/ UNIX-System. Einzig Windows braucht eine zusätzliche VM.
Über das Web-Office haben wir in dem anderen Thread schon mal gesprochen. Das macht durchaus Sinn, wenn du auf deinem Client nicht immer Office zur Verfügung hast, aber trotzdem online Dokumente bearbeiten können möchtest. Stell dir die Situation vor, dass du in einem Internetcafe sitzt oder dass du mal an einem fremden Rechner bist und von dort aus ein paar Dokumente anpassen möchtest. Der Sinn einer Cloud ist ja nun gerade, dass du von überall darauf zugreifen und Änderungen durchführen kannst.
 
hm Virtus?
für was brauche ich hier Docker? Möchte Open365 grader ja gar nich ausprobieren.
Klar kann man mal ein Dokument editieren müssen - aber dafür brauche ich kein komplettes Openoffice für diese "kleinen" Änderungen.
Und InternetCafes? interessantes Argument - war in meinem Leben noch nicht in einem ^^.
Unsicher, Teuer und unnötig.
 
für was brauche ich hier Docker? Möchte Open365 grader ja gar nich ausprobieren.

das open365 schaut recht gut aus - aber einen kompletten Desktop - mit "normalen" Anwendungen in HTML5 - hm, da fehlt zumindest mir dann wieder der "Anbieter" für Kalender, Kontakte usw. und ich brauche dafür wieder einen Dienst. Und das ich im Browser openoffice oder so brauche wenn ich normal an allen Computern MS Office habe ist mir noch nicht unter gekommen ;D
Ich hatte das so verstanden, als würdest du einen speziellen Anbieter suchen, der Open365 betreiben kann. ;)
Habe das wohl falsch verstanden.

Klar kann man mal ein Dokument editieren müssen - aber dafür brauche ich kein komplettes Openoffice für diese "kleinen" Änderungen.
Ich finde es durchaus ganz praktisch, Office-Anwendungen in der Cloud zu haben. In ein paar Fällen habe ich das schon als äußerst nützlich gesehen, natürlich nicht so sehr, dass mein Leben davon abgehangen hatte. Ich denke allerdings, dass viele Anwender ein Online-Office schätzen würden und wie heißt es so schön? Lieber eine Option offen halten und nicht in Anspruch nehmen müssen, als sie gleich abzulehnen und später doch Bedarf zu haben.
Wobei ich mir natürlich auch ziemlich sicher bin, dass die meisten Heimanwender nicht mal ansatzweise die Möglichkeiten aktueller NAS-Devices ausnutzen. Da wird dann gekauft, weil die Werbung und eventuell "Freunde" das empfehlen und man ja so viel damit machen kann und zum Schluss entpuppt es sich dann als ein dauer-idle-Stromfresser.

Und InternetCafes? interessantes Argument - war in meinem Leben noch nicht in einem ^^.
Unsicher, Teuer und unnötig.
Same here, aber es soll ja noch den ein oder anderen geben, der das macht. Aber bei Freunden hast du doch bestimmt schon am PC gesessen?!
 
ne auch nich bei freunden - entweder ich nehme mein Handy oder habe einen Laptop dabei - oder es hat Zeit ;D
Nein mit Betreiber meinte ich eine Caldav, Carddav Server - ein Programm zum Anzeigen von z.B. einem Kalender ist ja enthalten aber nichts wo man hin verbinden kann.
 
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