[Netzwelt] #OpCharlieHebdo: Anonymous ruft zur Rache gegen das Massaker von Paris auf

In einem auf YouTube hochgeladenen ruft ein Mitglied von der Hacktivistengruppierung Anonymous zur Rache gegen die Mörder der Redaktion des französischen Satire-Magazins Charlie Hebdo auf. Das Video ist im Kanal von Anonymous Belgien zu finden.

Ziel von Anonymous sei es, immer und überall gegen die Feinde der freien Meinungsäußerung zu kämpfen, heißt es auf französisch. "Macht euch auf einen frontalen Angriff gefasst. Anonymous-Mitglieder weltweit haben sich entschieden, euch Terroristen den Krieg zu erklären."

Hierzu sollen die Online-Aktivitäten der Terroristen verfolgt werden, außerdem will Anonymous deren Social-Media-Accounts schließen. "Ihr habt Unschuldige getötet. Ihr werdet die Sharia nicht in unsere Demokratien tragen. Wir werden es nicht zulassen, dass euer Stumpfsinn unsere Pressefreiheit zerstört", heißt es weiter.


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Quellen: ,
 
Bin eher dafür, dass man statt ekelhafte provokative Karikaturen zu zeichnen, auf Dialog und Respekt setzt. Es gibt Polizisten, die sind Väter und Mütter.

Doch doch, diese Bilder zu zeichnen ist schon richtig. Ekelhaft sind nur diejenigen, die meinen Väter und Mütter zu töten, weil in irgendeinen Buch steht dass das verboten und gaaaanz böse ist. Jemand sollte den Islamisten mal Respekt beibringen. Wenn die ein Problem damit haben, dann sollen die die Zeitungen und Zeichnungen einfach nicht ansehen, so einfach ist das.
 
Feigheit hat im Umkehrschluss nicht unbedingt etwas mit Dummheit oder Mut zu tun. Zumal ich es auch nicht als Dummheit bezeichnen würde. Kommt halt auf den Blickwinkel an und was man erreichen möchte. In gewisser Weise funktioniert Terrorismus nunmal.
 
Wer die Gefahr nicht erkennt ist dumm.
Wer der erkannten Gefahr trotz, der ist mutig oder verrückt, ansonsten feige.

Haben sie damit gerechnet, daß sie die Redaktion nicht lebend verlassen würden, dann waren sie (religiös)verrückt.
Haben sie nur bis zum Verlassen der Redaktion geplant, dann waren sie dumm.
 
Yeah!
Ganz harte Typen.
Fette, verpickelte Pupertierende sitzen daheim vor ihrem Rechner und planen ihre schlimme Rache.
Und wir unterhalten uns sogar drüber...

Doch doch, diese Bilder zu zeichnen ist schon richtig. .

Toleranz ist für viele ein Fremdwort, ich sehe das.

Im übrigen bedeutet Toleranz eben nicht, dass man selbst machen darf was man will, sondern dass man die Gefühle und den Glauben anderer toleriert und achtet.
Und dazu gehört eben auch, dass man sich nicht über deren Religion lustig macht.

Im Ernst, wenn in Sizilien eine Zeitung Karikaturen veröffentlicht in denen sie sich über die Mutter eines Mafiabosses lustig machen und die Journalisten dann umgebracht werden, gibt es dann auch einen Trauermarsch?

Alles wieder eine verkehrte und mediengesteuerte Welt.
In Afrika werden Tausende im Namen von Religionen umgebracht, entführt und massakriert.
Keinen juckts.
Ein paar Franzosen werden umgebracht und schon ist die westliche Welt erschüttert.

Ich hab keinen Bock mehr auf diese Hirnlosigkeiten.
Kann man nur versuchen zu ignorieren und sich so wenig wie möglich Gedanken über diese asoziale, verkehrte, westliche Welt zu machen.
 
Wer nicht mutig oder verrückt ist ist automatisch feige? Aha.

(religiös)verrückt, jemand der andere Menschen erschießt nur weil die eine Karikatur gezeichnet haben, auf jeden Fall hat so jemand einen Schuss weg. Oder ist einfach sehr sehr leicht zu manipulieren, wer weiß. Aber mit Sicherheit nicht daraus resultierend feige.
 


Feige und mutig sind Gegensätze, ja.

Ich habe nicht gesagt, daß sie feige waren.
 
Gegensätze ja, das Fehlen der einen Eigenschaft impliziert dann aber nicht das Vorhandensein der anderen. ;)
 
Nee, die waren ja doof und vielleicht auch verrückt.
 
Im übrigen bedeutet Toleranz eben nicht, dass man selbst machen darf was man will, sondern dass man die Gefühle und den Glauben anderer toleriert und achtet.
Und dazu gehört eben auch, dass man sich nicht über deren Religion lustig macht.

Wenn du das weiterspinnst würde dazugehören, sich über gar nichts lustig zu machen, weil sich andere Leute dadurch vielleicht verletzt oder angegriffen fühlen. Zum Glück gibt es aber kein Gesetz dass einem garantiert, sich durch die Meinung anderer nicht verletzt und angegriffen zu fühlen und ich finde für Religionen sollte man da keine Ausnahme machen. Müssen wir alle durch und wenn mich irgendwas verletzt dann steigere ich mich da nicht so lange rein, bis ich losziehe und die Leute, die ich dafür verantwortlich mache, umbringe.

Im Ernst, wenn in Sizilien eine Zeitung Karikaturen veröffentlicht in denen sie sich über die Mutter eines Mafiabosses lustig machen und die Journalisten dann umgebracht werden, gibt es dann auch einen Trauermarsch?

Ja, könnte gut sein. Würde mich auf jeden Fall nicht überraschen. Würde dich das wundern?

Alles wieder eine verkehrte und mediengesteuerte Welt.
In Afrika werden Tausende im Namen von Religionen umgebracht, entführt und massakriert.
Keinen juckts.
Ein paar Franzosen werden umgebracht und schon ist die westliche Welt erschüttert.

Du immer mit deiner Mediensteuerung, als wären wir alle leere Behälter, in die die (westlichen) Medien nur irgendwas reinfüllen müssten. Dieses ganze "Buhu! In Afrika sterben die Leute, aber wir beschäftigen uns nur mit Europa!" ist doch auch so ein Meme der westlichen Medien. Du wirst quasi von den gleichen Leuten gesteuert, eben nur auf einer anderen, "alternativen" Fahrspur. Frankreich bewegt mMn deswegen so viele Menschen, weil wir das Recht auf Meinungsfreiheit schätzen und dieses Recht letzte Woche bedroht wurde. Afrika ist auch schlimm, ist ja keine Frage, aber das eben auch schon seit Ewigkeiten und Menschen sind nunmal nicht empathisch genug um jeden Tag um alle Toten dieser Welt zu trauern.

Zum Thema: Anon spielt sich jedesmal auf, als würden sie irgendwas anderes machen, als nur ein paar Seiten umzugestalten. Von mir gibts für diese "Heldentaten" jedenfalls keinen Beifall.
 
Toleranz ist für viele ein Fremdwort, ich sehe das.

Im übrigen bedeutet Toleranz eben nicht, dass man selbst machen darf was man will, sondern dass man die Gefühle und den Glauben anderer toleriert und achtet.
Und dazu gehört eben auch, dass man sich nicht über deren Religion lustig macht.
Das gilt aber in beide Richtung. By the way, hast du mal was von Meinungsfreiheit gehört? Nein? Solltest du dich mal drüber informieren!
 
Naja das zieht als Argument nur bedingt, finde ich. Irgendwer regt sich immer irgendwo über irgendwas auf.
Ich finde, dass das Argument sogar sehr gut zieht. Man kann nicht von jemandem etwas erwarten, was man nicht selber zu leisten bereit ist.
Wenn also zur Meinungsfreiheit, Satirefreiheit etc. gehört, dass Moslems "Beleidigungen" hinnehmen (extra in Anführungszeichen), dann kann man das auch von Christen bzw. der Kirche als christliche Institution erwarten. Mal ganz abgesehen davon, dass sich ja auch Christen in der Vergangenheit häufiger mal nicht mit Ruhm bekleckert haben.
(Man könnte natürlich argumentieren, bspw. die Kreuzzüge oder die Inquisition wären ein Werk der Institution Kirche gewesen. Aber auch dazu gehören Menschen, die wegschauen, unterstützen und/oder Mitläufer sind.)

Ich kann mich nicht entsinnen, dass irgendwo auf der Welt Leute Carolin Kebekus mit dem Tod gedroht haben oder das irgendwo wütende Mobs durch die Straßen gezogen sind, wegen der Nummer.
Ich war am überlegen, ob ich den Link posten bzw. zusätzlich posten sollte. ;)


Über die Urheber der Drohungen sagte Kebekus, sie habe sie nicht als harmlos empfunden. "Das waren genauso Fundamentalisten, wie es sie in jeder anderen Religion gibt."
Wobei der erste Kommentar dann auch gleich ein Treffer ins Schwarze ist, wenn es um Verharmlosung geht. Ich traue christlichen Fundamentalisten nicht weniger zu als fundamentalistischen Moslems. Oder besser gesagt, ich traue beiden nicht weiter als ich spucken kann.

Ich vermute es geht weniger darum irgendwelchen Seiten lahm zu legen, als die Identitäten von Terroristen in Erfahrung zu bringen und offen zu legen.
Hat was von Hexenjagd bzw. Selbstjustiz.
Für Ermittlungen und Bestrafung sind die entsprechenden staatlichen Stellen zuständig, nicht irgend welche selbsternannten Rächer aus dem Netz.
 
Hat was von Hexenjagd bzw. Selbstjustiz.
Für Ermittlungen und Bestrafung sind die entsprechenden staatlichen Stellen zuständig, nicht irgend welche selbsternannten Rächer aus dem Netz.
Überlegt mal, was passiert, wenn solche Identitäten offen gelegt werden. Zumindest in den USA geht dann mit Sicherheit direkt der Mob durch. Und wenns nun gar kein Terrorist war? Wenns nur ein Fehler war? Oder jemand auf dem Weg zum Terroristen, der sich morgen doch noch umentschieden hätte?

Alles Fälle, in denen man eigentlich nicht Schuld am Tod oder Koma oder auch nur persönlichen Ruin eines Menschen sein möchte.
 
Ich vermute es geht weniger darum irgendwelchen Seiten lahm zu legen, als die Identitäten von Terroristen in Erfahrung zu bringen und offen zu legen.
Wenn man an hinreichend persönliche Daten kommt und diese publiziert, fällt es Behörden wiederum einfacher die Terroristen zu überwachen. In so weit würde ich die Aktion nicht von Anfang an als Kiddie-Getue abstempeln...

Was hätte das dann mit Anonymus zu tun? Wenn man sachdienlich Hinweise hat, dann gehen die an die Behörden, nicht in die virtuelle Krabelgruppe.
 
Was wollen Anonymus denn eigentlich machen?
Den Zentralaccount des Terroristischen Weltbundes auf Facebook verwanzen?
 
Was wollen Anonymus denn eigentlich machen?
Den Zentralaccount des Terroristischen Weltbundes auf Facebook verwanzen?
Die werden ihrem Rezept folgen.
Reden schwingen, bisschen DDoS, Realdaten von womöglich Unschuldigen in Netz stellen in der Hoffnung, dass andere sie schädigen usw.
 
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