[Sonstiges] Olympische Sommerspiele 2020 vergeben

Istanbul, Madrid und Tokio standen der IOC-Vollversammlung zur finalen Wahl und ließen von außen keinen eindeutigen Favoriten fest machen.

Über Olympic.org konnte man dann live mitverfolgen, wie um 21:00 Uhr deutscher Zeit verkündet wurde, dass sich zunächst gegen Madrid und etwas über eine Stunde später auch noch gegen Istanbul entschieden wurde.
Tokio ist somit der offizielle Austrageort der Olympischen Sommerspiele 2020, welche zuletzt 1964 die Ehre dazu hatten.

Gespannt kann man also nach Japan schauen und vielleicht eine ebenso eindrucksvolle Vorstellung wie von China 2008 erwarten. Doch zuvor finden auch noch 2014 die Winterspiele in Sotschi, Russland; 2016 die Sommerspiele in Rio de Janeiro, Brasilien und 2018 die Winterspiele in Pyeongchang, Südkorea statt.

Update: das offizielle Vergabe Bild und zusätzlich kann man noch das Bewerbungsvideos ansehen.

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Zuletzt bearbeitet:
Die Entscheidung gefällt mir.

Jetzt warte ich nur noch darauf, dass jemand hier irgendwelche Schattenseiten darstellt. :P
 
Da strahlen die Japaner aber sicherlich über beide Ohren.
hehe.
 
Im Gegensatz zu Madrid und Istanbul glaubte das IOC wohl weder finanzielle noch organisatorische Schwierigkeiten bei der Planung und Durchführung fürchten zu müssen.
Und ein Aufbegehren von Teilen der Bevölkerung ebenso wenig.

Und Japans Premier hat ja versichert: "Glauben Sie mir, es ist alles unter Kontrolle"
 
Ich hatte da keine deutliche Präferenz... denke, die Entscheidung ist schon okay so und Tokyo wird das professionell organisieren. Ich freue mich jedenfalls schon auf die Spiele... schaue einige der dortigen Sportarten immer gerne an.
 
Mir sind die Spiele eigentlich herzlich egal. Insofern habe ich auch von den Protesten in Brasilien etc. (oder gings da um die Fußball-WM? Aber kommt ja aufs gleiche raus...) nur am Rande was mitbekommen.
Wenn da natürlich wirklich so ein tierischer Aufwand betrieben wird und so unglaublich viel Geld reinfließt, dann finde ich das schon etwas übertrieben. Insofern kann ich auch die Proteste verstehen. Ich bin selbst nicht unbedingt politisch aktiv. Naja, nicht im Großen. Arbeit in der Studentenvertretung an der Uni hat ja auch große politische Anteile. Aber da geht es eben um für uns viel nähere und greifbarere Dinge.
Wie auch immer. Jedenfalls habe ich mir da bisher nicht groß Gedanken drum gemacht. Aber eigentlich ist es doch wirklich Geld, das man auch gut an anderen Stellen investieren könnte.
 
Aber eigentlich ist es doch wirklich Geld, das man auch gut an anderen Stellen investieren könnte.

Hm. Ich denke gerade eben durch dieses Geld wird Japan bezüglich der Katastrophe noch weiter geholfen. Jetzt müssen sie ja mehr oder weniger alles erneuern. Eben weil man sich ja nach außen hin präsentieren möchte.
Für Japan oder eher Tokio ist das eine gute Chance.

Siehe auch die Europameisterschaft in Polen: Dadurch, dass die EM dort stattfand, wurde mit Hochdruck an der Autobahn gearbeitet. Ohne die EM hätte das lange nicht so schnell und gut geklappt. Von den Problemen am Rande mal abgesehen. ;)
 
Siehe auch die Europameisterschaft in Polen: Dadurch, dass die EM dort stattfand, wurde mit Hochdruck an der Autobahn gearbeitet. Ohne die EM hätte das lange nicht so schnell und gut geklappt.
Sagt wer?
Die allermeisten Grossereignisse sind für die veranstaltenden Länder ein finanzielles Minusgeschäft, wenn nicht gar ein Desaster. Einzig die Fussball WM in Deutschland war keines. Egal, ob man nach Atlanta (Olympische Spiele 1996), oder nach Südafrika (Fussball WM 2010) sieht, man sieht nur tiefrote Zahlen in den Büchern der veranstaltenden Nationen. Zumindest, wenn man sie die Zahlen nach Veranstaltungsende ansieht. Vorher wird alles schön gerechnet.
Fazit: Das Geld hätte man besser ohne Grossereignis investieren sollen.
 
Fazit: Das Geld hätte man besser ohne Grossereignis investieren sollen.
Right. Hab im Zuge der Proteste in Brasilien mal nen Artikel zu dem Thema gelesen, was die FIFA von den Gastgeberländern so fordert usw. Fußball ist ja nunmal hochgradig durch Sponsore und Werbegelder etc. bezuschusst.
Natürlich ist es grade für ärmere Länder gut, dass die mal ein bisschen Aufmerksamkeit bekommen und dort mehr Touristen vorbeikommen. Wenn denen diese Aktionen aber wirklich helfen sollten, dann müssten Veranstalter wie die FIFA erheblich mehr an Geld selbst dazugeben. Dann und nur dann können solche Veranstaltungen dem Aufbau der Infrastruktur usw. zugute kommen. Wenn sich diejenigen Staaten und Kommunen für das bisschen Prestige und den kurzzeitigen positiven Effekt auf den Tourismus in den Ruin zahlen, hat niemand (naja, außer der FIFA, der das wohl eh egal ist) dadurch gewonnen.
 
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