OK Boomer

@Chegwidden:
Du hast recht weil du alt und weise bist.
Sia hat unrecht, weil dir die ausdrucksweise dir nicht zusagt und durch verhalten die Quelle vergiftet ist.

Habe ich das so richtig zusammengefasst?
 
@Chegwidden:
Du hast recht weil du alt und weise bist.
Sia hat unrecht, weil dir die ausdrucksweise dir nicht zusagt und durch verhalten die Quelle vergiftet ist.

Habe ich das so richtig zusammengefasst?

Gesittete Ausdrucksweisen, Anstand und Charakter ist also eine Altersfrage, habe ich das richtig zusammengefasst?

--- [2020-06-25 12:51 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

wenn das Maß dafür, wie erfolgreich man ist, das kleine Handwerkerle ist, wundert es mich nicht, dass die Boomergemeinde der Illusion vom American Dream verfallen ist...

Wer legt denn fest was erfolgreich bedeutet?
Du hast da deine eigene, durch was auch immer geprägte (war in jedem Fall nichts gutes) Meinung dazu.

Andere würde sagen sie sind erfolgreich weil sie sich selbständig gemacht haben und auf kleinstem Level davon leben können, ohne große Ansprüche.
Wieder andere würden sagen sie sind erfolgreich, weil sie 3 Kinder zu mitfühlenden, sozialen Menschen großgezogen haben (offensichtlich nicht dein Anspruch).

Es gibt so vieles wie jeder einzelne Erfolg definieren würde.

Für dich ist das Geld, Auto und berufliche Macht? Da wirst du dann damit leben müssen, herzlichen Glückwunsch,
 
Um die Diskussion wieder mal anzuheizen.

Heute gerade gelesen, das Corona Bedingt das Abitur 2020 absolut schlecht ausgefallen ist.
d.h. durch den Lockdown von 2 / 3 Monaten haben 13 von 28 Schülern das Abitur nicht bestanden.


Dann fragt man sich, was die Schüler 16 Monate lang in der Schule gemacht haben,

wenn der Lockdown der Grund für die hohe Durchfallquote sein soll.


Natürlich werden hier vermutlich die Boomer verantwortlich gemacht, und nicht die Unfähigkeit der Schüler zu Lernen.
Oder eben die Häufigen Freitagsschwänzer bleiben hierbei natürlich auch nicht erwähnt.

(Schuljahr = 38 Wochen * 2 Jahre / 4 = 19 Monate – 3 Monate Lockdown = 16 Monate)



Genau da ist nämlich das Problem.
Und das es funktioniert zeigt eine andere schule, die Absolut top abgeschnitten hat.



Hier scheint der Lockdown keinerlei Auswirkungen auf das Abi gehabt zu haben.
Weshalb haben die Jungen Menschen die Chance nicht genutzt und für ihr Abitur gelernt?
 
Um die Diskussion wieder mal anzuheizen.

Warum? Wenn dir langweilig ist geh in nen Baumarkt und zähl da Schrauben oder sowas...

Der Vergleich Waldorfschule und staatliche Schule war schon vor 20 Jahren als ich Abi gemacht hab schwer. Mit dem Zentralabitur haben sich die Schwierigkeiten nicht zugunsten der Waldorfschulen entwickelt.
Dafür haben Waldorschüler meist Dinge gelernt, die ich persönlich auf ner staatlichen Schule ziemlich vermisst habe.

Das Zentralabitur der einzelnen Bundesländer ist untereinander ebenso nicht Vergleichbar, die Vorbereitung darauf nicht und nichtmal innerhalb einer Stadt lassen sich Abschlüsse vernünftig vergleichen (Auch wenn sich das alle so gerne wünschen)

Zumindest passt du dein Niveau ganz dem von Sia an...Glückwunsch
 
Ja, gibt keine systematischen Probleme, alles die Jugend von Heute und auf der Waldorfschule lernt man eh nur tanzen.
 
Ach komm, den hast du mit deinem Post darüber herausgefordert ;)

Vielleicht müsste die Jugend nicht Freitags demonstrieren wenn deine Generation nicht auf die Umwelt scheißen würde - nach dem Grundsatz "Bis ich abkratze wird die Erderwärmung schon noch erträglich sein"
 


Wird das ein Versuch, das nächste Jauchefaß zu öffnen?

Blöde Abiturienten, (aber nicht alle)?

Hier scheint der Lockdown keinerlei Auswirkungen auf das Abi gehabt zu haben.

Wies? Sind 87 von 200, die das Abibestanden haben, ein Erfolg? Wohl eher nicht


200 steht da nicht, aber eine andere Zahl habe ich auch nicht gefunden.
 
Vielleicht müsste die Jugend nicht Freitags demonstrieren wenn deine Generation nicht auf die Umwelt scheißen würde


Welche Generation scheißt auf die Umwelt?
Scheißt mindestens eine Generation auf die Umwelt und wenn ja, wie ist diese definiert?
Scheißen verschiedene Generationen(Definition) auf die Umwelt?
Gibt es da ein Ranking? Nach welchen Kriterien?
 
Gut, wenn man keine Walldorf schule nehmen kann, dann findet man genügend andere Schulen,
die ihre Schlechten Ergebnisse ebenfalls auf den Corona Lockdown schieben.

Und generell die Debatte, ob die Abiturienten einen Corona Bonus bekommen.







Vielleicht müsste die Jugend nicht Freitags demonstrieren wenn deine Generation nicht auf die Umwelt scheißen würde - nach dem Grundsatz "Bis ich abkratze wird die Erderwärmung schon noch erträglich sein"
Dann solltest du mal mit Offenen Augen durch die Stadt laufen, wer alles mit Top Aktuellen Smartphones und Markenzeugs durch die Gegend läuft.
Sich seinen Gesunden Nachhaltig Angebauten Öko Salat Fertig abgepackt in Plastik kauft.

Aber hier geht es ja nicht um FFF, sondern wieder mal darum, dass die Schuld für die eigene Unfähigkeit wiedermal schnell auf andere geschoben wird.

Die Wegwerfgesellschaft sind nicht die Boomer.

Blöde Abiturienten, (aber nicht alle)?

Nein, sondern darum das man es schaffen kann, wenn man sich anstrengt und sich nicht ausruht, um dann hinterher wieder die Schuld auf andere zu schieben.
Was Perfekt auch zu Sia's Einstellung passt, selbst keinen Bock haben, sich nicht bemühen wollen und dann Hinterher behauptet, man wird nicht gelassen und die anderen Mimimimi.
 
Welche Generation scheißt auf die Umwelt?
Scheißt mindestens eine Generation auf die Umwelt und wenn ja, wie ist diese definiert?
Scheißen verschiedene Generationen(Definition) auf die Umwelt?
Gibt es da ein Ranking? Nach welchen Kriterien?

Ohja, nicht drauf scheissen, aber auch nicht wirklich was unternehmen. Du machst sicher Mülltrennung, aber dein Gelber Sack ist voller Plastik am Ende der Woche, welches vermieden werden kann. Wie? Weiss ich nicht, gibt diese Lose-Läden hier, sollte ich hin, mache ich aber nicht, weil ich den Mumms nicht habe. Stand aber letztens vor dem Frischfleisch-Regal/Kühl-Regal im Edeka und dachte mir mit dem Wissen jetzt all dieser Fleischskandale, ich kaufe hier heute nichts. Da ist unnötiges Plastik (Umwelt) und ekelhaftes Fleisch (Massentierhaltung). Da ich fleisch aber iwie brauche scheinbar oder mir vegetarische Küche schon fast fremd ist, habe ich die letzten Tage doch wieder eingekauft. Ich meine nur jeder kann was tun für sich im kleinen und es hat dann vllt. auch eine größere Wirkung. Gerade wir Boomer sind es doch wieder die unken "Ach ich hatte die Hoffnung dass man aus der corona-Krise lernt". Ich bin mir sicher Greta Thunberg lässt das nicht vergessen und knüpft da an wo sie war, wenn wir denn mal wieder alle gesund leben können. Grundsätzlich hat die Jugend mehr eier in der hose, als wir verblendete 90er Jugendliche es je hatten.

BTW: In den 80er und 90ern kümmerte sich niemand um Nachhaltigkeit, das war nicht mal im Gewissen der Leute und die TK-Pizza sah damals noch schlimmer aus.
 
Ich frage mich, wer damals ™ in den 60ern diese langhaarigen Flegel waren, die gegen das muffige, strenge Establishment demonstriert hat. Hippies?
Wer in den 70ern an den Zäunen von Brokdorf und Warendorf stand. Rüpel, die keine Ahnung von Strom hatten?
Wer da für die Gleichberechtigung der Frauen war. Dumme Puten, die nur unter PMS litten?
Wer in den 80ern zu hundertausenden gegen NATO-Doppelbeschluss war und die Friedensbewegung ins Leben rief? UDSSR-treue Kommunisten?
Wer sich Gedanken um die Umwelt machte und das in die Öffentlichkeit brachte. Diese turnschuhtragenden, unrasierten grünen Spinner?

Und wer heute davon profitiert?
Wer vieles heute für selbstverständlich hält?
Wer als Mädchen Maschinenbau studiert und selber ein Konto eröffnen darf?
Wer als Frau ohne die Erlaubnis des Ehemannes einen Arbeitsvertrag (1977!) unterschreiben kann und sogar den Führerschein?
Wer gar nicht weiß, dass die Eltern/Großeltern eingekesselt wurden und/oder sogar inhaftiert?
Und hier geht mein Gruß an den Verfassungsschutz, der damals schon lieber friedliebende Leute überwacht hat, statt Alt- und Neunazis.
 
Neunazis ist wirklich schlimm, so in dem Ausmaß gab es das früher nicht. Also ich rede nicht vom 2. Weltkrieg, sondern 90er bspw.. Erinnere mich an eine Busfahrt nach Berlin, wo wir Tote Hosen gehört haben und 1n Sonderkandidat eine Nazi-Lieder-Kassette dabei hatte. Vllt sogar mit den Onkelz, keine Ahnung, irgendson Zeug. Schaue ich mir aber die Landschaft heute an, finden offiziell und mit Streaming/TV Präsenz gerade zu Festivals statt mit Tausenden von Neo-Nazis und auch die Bands mit rechtem Gesang oder Gebrüll sind gestiegen von der Anzahl. Ich steck das so weg, aber es ist manchmal schon sehr spooky, was so passiert. Anderseits auch die zu Tausenden um Greta verammelten Öko Demonstranten. Alles ist extremer und mehr geworden, das ich teils nur noch abschalten kann. Dieses Hassen und Foppen, Bashen und was weiss ich ich gabs früher auch, aber mittlerweile gehört es zum guten Ton.
 
Waldorfschulen haben oft ein vergleichsweise sehr hartes Abi, weil auch schon vor Zentralabitur sie konkret gesagt bekommen haben, was da abgefragt werden muss (den genauen Prozess kenne ich jedoch nicht). Und da Waldorfschulen X Stunden auf soziales Miteinander und emotionale Reife "verschwenden" es da immer eine fachliche Lücke gegeben hat. So war es jdfs in NRW.

Wenn die gewohnten Strukturen für die 2-3 Monate Zeit der Abi-Vorbereitung wegfallen ist das selbstredend eine Katastrophe und erklärt die schlechten Ergebnisse problemlos.


BTW: In den 80er und 90ern kümmerte sich niemand um Nachhaltigkeit, das war nicht mal im Gewissen der Leute und die TK-Pizza sah damals noch schlimmer aus.
In den 80ern waren wir mit anderen Themen beschäftigt, Umweltschutz ist ein Luxusthema, darüber kannst du dir Gedanken machen, wenn deine Bevölkerung nicht mehr unter Armut und Hunger leidet (China, Afrika heute) oder du dich nicht darum kümmern musst, dass die Atomwaffen die auf dich gerichtet sind nicht abgefeuert werden (wir damals).
 
Dieses Friday For Future finde ich eigentlich total toll!
Endlich stellen die jungen Menschen mal wieder was auf die Beine, kämpfen für was richtig Wichtiges und machen sich Gedanken.

Leider bleibt mir manchmal auch die Spucke weg, wenn ich sehe, dass da doch einiges ohne Sinn oder Nachdenken gemacht wird.
Bei uns wurden bislang die Demos fff in der Stadtmitte auf dem großen Friedensplatz abgehalten.
Mit Erlaubnis durften vorher auch auf dem Wallring (der mehrspurige Ring, der die Innenstadt umgibt) Flyer verteilt werden.
Dann gehste nach der Demo über den Platz und überall, wirklich überall zuhauf, fliegen Plastikbecher, Plastikabsperrbänder und Tetrapacks rum.
Sah aus wie nach den Meisterfeiern, nur halt ohne Alkohol.
Die übriggebliebenen Flyer flogen in der S-und U-Bahnstation Stadthaus in Bündeln in den Ecken.
So relativiert sich das und macht einen sehr schlechten Eindruck.

Dann kommen leider auch von Menschen jeden Alters diese Aussagen: die wollten doch eh nur blaumachen :(
 
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