[Politik und Gesellschaft] Oettinger: Wer Daten perfekt schütze, der könne sie nicht mehr nutzen.

Auf dem alljährlichen Spitzentreffen von Managern und Politikern in Isny warnten Infrastrukturminister Alexander Dobrindt (CSU) und EU-Digitalkommissar Günther Oettinger vor übertriebenem Datenschutz als zukünftigen Wettbewerbsnachteil der deutschen und europäischen Wirtschaft.

"Wer Daten und ihre Plattformen beherrscht, sitzt an den Schaltstellen der Wirtschaft", Alexander Dobrindt auf der sogenannten Isny-Runde. Daten sind der Rohstoff des des 21. Jahrhunderts, daher sehe er den seiner Meinung nach zu weit gehenden Datenschutz in Deutschland als Hemmschuh für neue Geschäftsmodelle.

Unterstützung bekam Dobrindt von EU-Digitalkommissar Günther Oettinger: "Übertreibt es nicht mit dem Datenschutz. Wer Daten perfekt schütze, der könne sie nicht mehr nutzen." Oettinger fordert daher einen pragmatischeren Umgang mit Daten zwischen Wirtschaft und Benutzern. Als Beispiel führte er auf, das die 4 größten Daten-sammelnden US-Unternehmen Google, Apple, Facebook und Amazon zusammen rund doppelt so viel Börsenwert haben, wie alle 30 im Dax notierten deutschen Unternehmen zusammen.

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Auf dem alljährlichen Spitzentreffen von Managern und Politikern in Isny warnten Infrastrukturminister Alexander Dobrindt (CSU) und EU-Digitalkommissar Günther Oettinger vor übertriebenem Datenschutz als zukünftigen Wettbewerbsnachteil der deutschen und europäischen Wirtschaft.
Zwei, die beim Idiotenbingo was gewonnen haben, machen einen auf Realsatire. Naja, wems gefällt.

Was die noch nicht gecheckt haben ist, dass Datensparsamkeit das Maß der Dinge ist. Und wenn Daten schon erhoben werden müssen, dann gehören sie nicht in die Hände von Firmen, die bei den Geheimdiensten ihre Spiegelserver stehen haben. Aber nö, die Stimmhuren der diversen Lobbyverbände wollen ja ihrem Namen alle Ehre machen.
Ihre Sprüche hab ich schon zu Zeiten der Deregulierung des Finanzmarktes viele male gehört. Blabla, machen wir, sonst Wettbewerbsnachteil, sabbel sabbel. Was ist daraus geworden? Gewinne wurden privatisiert, die enormen Verluste und Risiken wurden sozialisert. Aber was kümmert das Politfuzzis?
 
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Das blöde an der Sache ist, das meinen die beiden Knilche wirklich ernst. :dozey:
 
Das blöde an der Sache ist, das meinen die beiden Knilche wirklich ernst. :dozey:

Noch schlimmer ein großteil der Wähler ( meine Oma z.B) sagt dann :
" Ach der kann ja nichts dafür das er nun zur EU muss, außerdem war der früher ja blabluprababer...."
Und findet das völlig normal und richtig.... :(
 
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