Notizen und Mitschriften digitalisieren und ordnen (SmartPen/Convertible/Scanner)

feedtheh0rse

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Hallo ngb,

als seit längerem stiller Mitleser, benötige ich nun eure Hilfe bei einer etwas spezielleren Frage.

Ich möchte im Studium Notizen/Mitschriften und PDFs weitgehend digital ordnen und absichern.
Dabei stelle ich mir vor, dass alles Geschriebene in meine persönliche Cloud geladen wird und in entsprechende Ordner gespeichert wird. So möchte ich automatisch Ordnung halten.
Es geht mir nun weniger um die Speicherung, sondern um die Erstellung der Notizen und das Arbeiten mit PDFs.

Ich bin im Besitz eines Laptops (ohne touch oder stifteingabe) und eines Ipad Air welches man sicher gut für das Lesen und Markieren in PDFs nutzen kann.


Folgende Szenarien wären für mich denkbar:

1. SmartPen (z.B. IRISNotes Express 2) für Mitschriften + Ipad
2. Convertible/Tablet (Thinkpad X230t oder Surface/Ipad Pro) für Mitschriften und PDFs
3. Mitschriften auf losem Papier und tägliches scannen mit Einzugsscanner (z.B. Fujitsu iX500) + Ipad
4. Unterschiedliche Collegeblocks für verschiedene Themen (Offline Variante) + Ipad


Hab Ihr vielleicht noch andere Ideen/Anregungen? Welche Variante scheint euch am praktikabelsten und wie haltet Ihr Ordnung bei täglichen Notizen?
Es wäre schön eine Lösung zu finden die nicht 1000€ kostet. Immerhin muss ich mein Geld die nächsten paar Jahre in Tütensuppe investieren ;)


LG
feedtheh0rse
 
Schau Dir mal OneNote an, auch in Kombi mit OnNoteWeb Clipper. In Kombi mit einem Tablet/Convertible/wasauchimmer mit Stifteingabe IMHO unschlagbar! Das Ganze denn auch plattformübergreifend, wenn Du grade kein Tablet/Rechner zur Hand hast und mal fix was auf dem Handy nachschlagen willst.
 
Surface und ipad pro sind ihr Geld alle nicht wert (außer du bekommst extremen Studenten-Rabatt)
Die Geräte sind theo. nicht schlecht - aber kosten für das was sie bieten (und um sie vernünftig benutzen zu können kommt noch div. Zubehör dazu) einfach zu viel.
Dann lieber bei lenovo, hp usw. schauen die haben inzwischen auch convertible oder ältere Netbooks mit Stifteingabe.
 
Richtig, ich hätte ebenfalls OneNote vorgeschlagen. Es hat meiner Meinung nach aktuell die beste Integration, was das Arbeiten mit Bildern, Tabellen, Texten und Freiform-Eingaben betrifft. In Abhängigkeit davon, was du notieren willst, könnte ein Grafiktablet, zum Beispiel von eine gute Ergänzung sein. Sind viele Zeichnungen/ Skizzen durchzuführen, kannst du damit einen deutlichen Zeitgewinn bei der Abschrift von Inhalten erzielen. - Die Verwendung eines Tablets ist allerdings nicht zwangsweise notwendig!
Ein Vorteil dieser Lösung ist die Unabhängigkeit vom verwendeten System. OneNote steht für die meisten Systeme als native App zur Verfügung: Windows, Mac OS X, Windows Phone, iOS, Android werden direkt unterstützt. Sollte für dein System keine Anwendung zur Verfügung stehen, so kannst du die Web-Variante von OneNote verwenden. Ein weiterer Vorteil ist die Organisation der Dokumente. So kannst du verschiedene Kategorien anlegen und innerhalb der Kategorien mehrere Dokumente. So kannst du Mitschriften beispielsweise nach Semester und Fach o.ä. aufgliedern oder eben so, wie du das für richtig und sinnvoll hältst. OneNote ist kostenfrei und die Dokumente werden automatisch in die Microsoft Cloud gespeichert. Das ist allerdings auch der Haken, denn du kannst die Dokumente nicht in einer eigenen Cloud halten. Allerdings kannst du sie sehr wohl als PDF oder in einem anderen Format exportieren und dann in eine eigene Cloud legen.

Als Alternative würde mir spontan Google Drive einfallen, wobei ich da keine guten Erfahrungen mit Freiform-Eingaben machen konnte. Im Prinzip sieht es aber ähnlich wie mit OneDrive aus: Einige Systeme haben eigene Apps, sonst kann man auch immer die Webversion von Google Drive verwenden. Die Nutzung ist kostenlos, die Dokumente landen in der Google Cloud und du kannst sie ggf. exportieren.
 
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Hallo,

bitte entschuldigt meine späte Antwort. Erst einmal vielen Dank für eure Beiträge.


Um das ganze abschließen zu können, möchte ich von meiner Lösung berichten:

Da ich bereits ein Ipad Air habe, habe ich mich für den Kauf eines SmartPens entschieden. Es wurde ein aktiver Pen, der Adonit Jot Touch für ca. 50€ und dazu die App GoodNotes für 8€.
Von der aktiven Unterstützung erhoffte ich mir eine bessere Handballenerkennung. Alternativ sind passive Pens für ca. 20 € zu haben.
GoodNotes ist wirklich der Hammer und bietet neben AutoBackup und anderen Features, die Möglichkeit in einem vergrößerten Ausschnitt (ähnlich einer Bildschirmlupe) zu schreiben, was die Präzision deutlich erhöht.
Im Gegensatz zu meinem Samsung Note 3 mit Wacom Digitizer ist natürlich die gröbere Erkennung bei kleinen Kreisen in Buchstaben wie "e" und "a" zu spüren. Man darf halt nicht zu klein schreiben. Zeichnen möchte ich mit dem Ipad nicht. Für Notizen und Mitschriften ist es für mich jedoch ausreichend und ich möchte für Vorlesungen gar kein Papier mehr anrühren. Das größte Plus für mich persönlich war der Preis, da ich statt knapp 1000 € für Surface oder ähnliche Geräte, nur 60 € ausgeben musste. Ohne Ipad hätte die Lösung sicher anders ausgesehen,

Letztendlich waren mir X230T und Konsorten einfach zu dick und unhandlich, wahrscheinlich auch zu overpowered. Übrigens habe ich neben OneNote auch oft PDF Annotator bei den Profs sehen können. Vielleicht ist dieses Programm auch einen Blick wert wenn man mit Windows arbeitet.



Vielen Dank für eure Hilfe!
 
Du könntest auch noch versuchen, irgendwo gebraucht ein Note 4 zu bekommen. Das habe ich in den Vorlesungen gerne genutzt. Da kannst Du (auch von seitlichen Positionen) ein Foto von der Tafel o.Ä. machen. Die Software erkennt den Rahmen und rechnet das Bild gerade, sodass es auch von der Seite aussieht, als hättest Du von vorne ein Bild geschossen. Anschließend wird der Hintergrund etc. herausgerechnet. Bei Bedarf kannst Du auch die Handschrift in Druckschrift konvertieren lassen. Und natürlich kannst Du auch darin arbeiten.
 
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