NNAS Kaufberatung, ~gutes P/L-Verhältnis gesucht~

StrokeOfFate

NGBler
Registriert
15 Juli 2013
Beiträge
58
Guten Abend:)

Bin ja meist nur mehr stiller Mitleser, aber nun komme ich mit einer Bitte :)

Es steht wieder mal ein neues NAS ins Haus und komme im Moment nicht so recht auf die richtige Entscheidung. Hab mir schon viel angesehen, von Synology, QNAP, Western Digital usw.

Nun suche ich das beste NAS mit P/L-Verhältnis und vielleicht auch die ein oder andere Person, die auf Erfahrungen zurückgreifen kann.

Anforderungen:

Das Nas wird hauptsächlich zum Speichern von Serien und Filmen genommen und sollte möglichst von außen mittels Plex oder normaler Oberfläche zugänglich sein.
Das NAS dient also in erster Linie als Datengrab. 4-bay wäre daher nicht verkehrt. Zurzeit hab ich ne HGST NAS 4TB Platte in meinem PC, wo aber aus Platzgründen bald was Anderes hineinsoll.

Streaming wäre wünschenswert, HD bis FullHD sollte möglich sein, aber der primäre Zweck ist die Sicherung der Daten. Hab wie oben schon gesagt, einige NAS gesehen, konnte mich aber aufgrund der Hardware, die angeboten wird, nicht entscheiden, ob das NAS für meine Anforderungen genügt.

Wenn ihr mir helfen könntet, wäre das toll.

PS: Preis sollte bei maximal 500€ liegen, weniger wäre aber wünschenswert, da wie gesagt hauptsächlich als Datengrab.

Mfg
 
500€ ohne oder inkl. Festplatten?
Traust du dir Bastelei mit Linux zu?
Wie viele Benutzer sollen gleichzeitig drauf zugreifen?
Plex auch mit Transcoding?
Mit welchen Clients greifst du darauf zu? (Windows, Kodi, Android)

wäre genau in deinem Budget, falls ohne Festplatten. Habe für privaten Einsatz nicht viel Benutzerfreundlicheres als die Synologys gefunden.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #3
500€ ohne oder inkl. Festplatten?
Ohne Festplatte

Traust du dir Bastelei mit Linux zu?
Hatte bisher eine Synology oder meinst du mit eigenem System?

Wie viele Benutzer sollen gleichzeitig drauf zugreifen?
Primär als Datengrab genutzt, um gegebenenfalls auf das Backup zurückzugreifen. Streams mit möglichem Transcoding über Plex oder einen anderen PC mit maximal einer Person, da nur ein Haushalt.

Mit welchen Clients greifst du darauf zu? (Windows, Kodi, Android)
Siehe oben

Danke schonmal für den Link. Ich werd mir die Synology mal näher ansehen. Hatte schonmal eine, aber war damals eher unzufrieden, da über LTE nur Gefrickel zustande kam. Mittlerweile wird mir ja von meinem Provider eine private IP zwecks Erreichbarkeit zugeteilt.

PS: Da meine 4TB Festplatte langsam voll wird, suche ich halt nach einer zusätzlichen Backup-Lösung.
 
Benutze auch selber ein Synology allerdings mit ein 2-Bay - Plex brauchst du dort im Prinzip nicht da es die VideoStation gibt inkl. Handy-App die alle Informationen wie Plex aufbereitet und man direkt inkl. Transcoding zum TV Streamen kann.

Lange Zeit Update inkl. neuer Funktionen, regelmäßig Sicherheits-Updates, alles geht voll Automatisiert, externes Backup in die Cloud (verschlüsselt) usw.

Einzigen Vorteil den ein QNap hätte gegenüber Synology ist bei den größeren Modellen eingebaute Virtualisierung - du kannst dann auf deinem NAS noch einen virtuellen PC laufen lassen und so viel ich weiß sogar über die Weboberfläche drauf zugreifen.
 
Wie viel Speicherplatz brauchst du denn eigentlich, dass du ein 4-bay-NAS brauchst? Gibt mittlerweile 5TB, 8TB und 10TB HDDs... Das sollte für den Privatgebrauch erst mal reichen, zumal du ja sagst, dir reicht deine 4TB Platte nicht mehr – der doppelte Speicherplatz wird ja nicht direkt voll sein, oder?

Hatte bisher eine Synology oder meinst du mit eigenem System?
Letzteres. Gibt ja so Sachen wie , (Debian); (BSD).

Die könnte man sich auf nen für ~200€ werfen und hätte ein 4 Bay NAS, was deutlich leistungsfähiger als handelsübliche NAS ist, aber auch Einrichtungsaufwand benötigt.

Primär als Datengrab genutzt, um gegebenenfalls auf das Backup zurückzugreifen. Streams mit möglichem Transcoding über Plex oder einen anderen PC mit maximal einer Person, da nur ein Haushalt.
Da reicht hingegen schon fast der schwächste Prozessor. Mit der 415+ machst du daher nicht viel falsch.

Ich werd mir die Synology mal näher ansehen. Hatte schonmal eine, aber war damals eher unzufrieden, da über LTE nur Gefrickel zustande kam. Mittlerweile wird mir ja von meinem Provider eine private IP zwecks Erreichbarkeit zugeteilt.
Definiere "Gefrickel". Das wirst du mit der nächsten Synology oder einem custom-NAS mit Linux/BSD/… mit Pech ebenfalls haben. "Irgendwas ist immer."
 
ich kann zu dem Thema immer nur wieder xpenology empfehlen.
Läuft auch virtualisiert.
Läuft auch perfekt auf nem HP microserver Gen8.
Oder halt was selber bauen.
Billiger kommt man nicht an ein potentes Synology-NAS.
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #7
Der HP Server sieht aber auch nicht schlecht aus.

Beim Synology gab es immer das Problem, dass ich nie QuickConnect aufgrund von LTE einrichten konnte. Hab ja jetzt 2 Auswahlmöglichkeiten, aber der HP Server reizt auch etwas aufgrund des Preises. Dafür müsste ich mich wieder mit Linux befassen, was ich wieder hassen würde. Schwere Entscheidung.

PS: Der HP Server...ist der nicht bereits out of date? Gibt angeblich keine Treiber dafür, was ich kurzfristig so gelesen hab.

Das sollte für den Privatgebrauch erst mal reichen, zumal du ja sagst, dir reicht deine 4TB Platte nicht mehr – der doppelte Speicherplatz wird ja nicht direkt voll sein, oder?

Die erste Platte ist fast voll ja. Aber ich hab schon Serien in Aussicht, die mir in Full-HD auch die zweite Platte mindestens bis zur Hälfte voll machen.
Ich hätte vor 4x4TB einzusetzen, da mir Festplatten mit mehr TB noch zu teuer scheinen.

Vielen Dank für die Hilfe :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Der HP Server sieht aber auch nicht schlecht aus.
Ist halt im Gegensatz zum Synology keine Software drauf.

Selbstbau wäre auch noch eine Option, gibt einige nette Cases. Ich selbst nutze beispielsweise ein Fractal Design Node 304. Würde darüber auch bald™ mal einen Erfahrungsbericht schreiben.

Oder ein Dell T20.

Hier noch zwei Threads auf Hardwareluxx zu den recht beliebten Microservern von Dell und HP:
/
Die haben dort auch noch für andere "Prosumer"-Server.

Für konkrete Fragen zu Soft- und Hardware ist's mir "drüben" aber etwas zu hohes Grundrauschen, da würde ich dann wieder im ngb nachfragen.

Ich selbst habe leider außer mit dem T20 und Gen8 keine Erfahrungen mit Microservern – falls du dir ein 19"-Rack gönnst, sag' mir bescheid, da hätte ich ein paar Tipps. Dort nutze ich eigentlich immer . Die haben echt den besten Service und schicken auch gerne mal einzelne Schräubchen nach.

Würde, wenn du den Server irgendwo in den Keller oder eine Ecke stellen kannst, wo man ihn nicht hört, den HP nehmen, ansonsten den T20 oder eine Selbstbaulösung.

XPenology ist ja auch noch ne Variante, war kein schlechter Tipp.

Dafür müsste ich mich wieder mit Linux befassen, was ich wieder hassen würde.
Na ja, OpenMediaVault oder freeNAS kommen ja schon mit Webinterface, da brauchst du eigentlich bis auf die Partitionierung nichts über Linux (OMV) bzw. BSD (freeNAS) wissen. Ist nur geringfügig komplexer, dafür aber vielseitiger.

Auch die Synology-Dinger laufen unter der Haube selbstverständlich mit Linux, deren Webinterface ist nur "paid" und damit schöner.

PS: Der HP Server...ist der nicht bereits out of date? Gibt angeblich keine Treiber dafür, was ich kurzfristig so gelesen hab.
Da wüsste ich jetzt nichts drüber. Kaufe den seit ca. 2 Jahren immer wieder für diverse Firmen und bisher hatte ich noch keine Treiberprobleme – warum auch, ist ja Linux drauf. Da gibt's sowas nicht*. Auch Windows 7 oder später sollte eigentlich alle Treiber mitbringen oder zumindest über Windows Update nachladen, daher gibt's wohl keine zum Download.

Für Server habe ich iirc eh noch nie Treiber installieren müssen. Die Dinger sollen laufen und nicht noch Aufwand machen, wenn da ein Hersteller was auf den Markt werfen würde, bei dem man erst noch umständlich mit irgendwelchen Treiber-CDs hantieren müsste, wäre die Modellreihe schnell Ladenhüter.

Die erste Platte ist fast voll ja. Aber ich hab schon Serien in Aussicht, die mir in Full-HD auch die zweite Platte mindestens bis zur Hälfte voll machen.
Ich hätte vor 4x4TB einzusetzen, da mir Festplatten mit mehr TB noch zu teuer scheinen.
Welcher RAID-Level? Oder JBOD? wäre auch ne Option, allerdings wieder nur mit Linux nutzbar.

Du musst dir halt über deine Anforderungen klar werden. Ich selbst bastle gerne, daher ist ein Synology nichts für mich. Andere Leute wollen einfach, dass es läuft – mein Vater bspw. ist sehr zufrieden mit nem Synology.
 
Ich weiß nicht. Transcoding ist für Ihn nicht wichtig. Primär Datengrab... da sind die vorgeschlagenen Server definitiv oversized, zudem sollte man den Stromverbrauch nicht außer Acht lassen falls er 24/7 laufen soll. Ich würde da einen Selbstbau vorziehen, CPU ist ein N3150 fast ausreichend, ein Pentium G sicherlich keine schlechte Wahl. 4GB Ram schicken auch, aber 8GB kosten nicht die Welt.

Schau mal , lass dich inspirieren - die Ansätze sind IMHO sinnvoll gewählt.
 
ich habe hier ein recht altes AMD e350 board am laufen das nochmal um die Hälfte langsamer ist als ein N3150.
Mit den bekannten NAS Systemen (OMV, freenas, xpenology) gab es nie performance Probleme wenn es rein darum ging dort Daten zu schreiben und zu lesen.
Xpenology war da aber rein von der Datenübertragung das Schnellste.
Auch wenn es sicher langsam nervt, ich bin begeistert von der Synology DSM Oberfläche.
In Verbindung mit nem günstigen Selbstbau + xpenology ist das für mich derzeit das Beste.
Und ich habe einiges getestet, inkl. Server 2012 usw.

Für Eigenbau-NAS kann ich auch nur wie Tedious immer wieder technikaffe.de empfehlen!
 
  • Thread Starter Thread Starter
  • #11
Sorry für die verspätete Antwort. Vielen Dank für die vielen Links :)

Vor allem die selfmade-NAS sehen gut aus, allerdings traue ich mir nicht wirklich zu auf Linux basierend Freigaben für die Festplatten und den Internet-Zugang einzustellen.

Ich glaube, ein selbstgebautes NAS inkl. Xpenology(ist die Funktionsweise der DSM ähnlich?) wäre das Richtige.
 
Vor allem die selfmade-NAS sehen gut aus, allerdings traue ich mir nicht wirklich zu auf Linux basierend Freigaben für die Festplatten und den Internet-Zugang einzustellen.
Das schaffst du, wenn du Probleme hast, kannst du dich ja noch mal hier melden ;)

Ich glaube, ein selbstgebautes NAS inkl. Xpenology(ist die Funktionsweise der DSM ähnlich?) wäre das Richtige.
Klingt auch gut.

DSM ist Open Source.

hardwareluxx.de/community/f101/xpenology-fragen-antworten-anleitungen-diverses-1009906.html schrieb:
XPEnology ist KEIN Synology NAS OS, sondern ein Bootloader für ein Synology NAS OS.

XPEnology besteht aus zwei Teilen:

  • Bootloader
  • DSM-Software

Der Bootloader ist das Wichtigste für eine erfolgreiche Installation. Der Bootloader ermöglicht das Booten des NAS, angesichts der DSM-Version und enthält Treiber für die vorhandene Hardware oder VM. Dabei wird quasi dem Betriebssystem ein anderes Hardwareumfeld (nämlich das einer Disk- oder Rackstation) vorgegaukelt.

Für das aktuelle DSM (5.1 und höher) gibt es nur einen funktionierenden Bootloader:

*Hinweis: Die alten Bootloader lasse ich hier bewusst weg, da Sie für Newbies in dem Thema nur verwirrend sind.

Das Betriebssystem, die DSM-Software (DiskStationManager) darf natürlich nicht fehlen. Welche DSM-Version (Versionsnummer und Modell!) mit welchem Bootloader funktioniert wird auf den entsprechenden Seiten der Bootloader-Ersteller exakt beschrieben.

Es sei dazu nur gesagt: Es ist nicht immer die neuste DSM-Version und man sollte tunlichst vermeiden ständig direkt zu updaten bevor nicht erste Testumgebungen einen reibungslosen Betrieb aufzeigen. Das erfährt man hier im Thread durch abonnieren aber in der Regel.
 
zu xpenology:

hier die grundlegende Anleitung um DSM6 nutzen zu können:


ich fand allerdings folgende Anleitung einfacher, hier geht es aber um die Migration von 5.1 auf 6, aber Neuinstallation verläuft analog:


hier die Anleitungen um Serienummern und MACs zu erzeugen (braucht man eigentlich nur wenn man quickconnect nutzen will glaube ich, ansonsten "standard MAC+SN der grub.cfg nutzen):


hier die Anleitung wie man auf die VID/PID des USB Sticks kommt die man dann in die grub.cfg einträgt (wichtig, sonst gibt es nen Fehler. Ist wohl auch die einzig wirklich wichtige Änderung im Standard bootloader (in der grub.cfg)die man machen muss:


gegebenenfalls MAC flashen (falls quickconnect genutzt werden soll, ob man das für WOL auch braucht weiß ich gar nicht mehr):


Noch hab ich da einigermaßen nen Plan und kann helfen.
Ich denke in ein paar Monaten weiß ich da auch vieles nicht mehr ;-)
 
Muss es denn zwingend XPenology sein? Das ist ja auch nix anderes als eine aufgestülpte Oberfläche. Nimm ein LTS-Ubuntu als Basis und installiere die paar Pakete dazu.
 
Ich finde halt in Bereich NAS OS ist der Synology DSM echt das beste.
Vor allem auch für Leute die nicht alles kompliziert selbst machen wollen und trotzdem flexibel sein wollen.
Da kam omv oder alle anderen Linux basierenden fertigen NAS OS nicht mit.
Auch ein Windows Server 2012 fand ich da schlechter, von den Kosten mal ganz abgesehen...
Ein reines LTS Ubuntu + Pakete hab ich nicht getestet.
Sicher das beste für Leute die Linux wie ihre Westentasche kennen.
Ein System wie omv oder DSM ist aber halt sehr viel einfacher.
Kommt auf den TS an was er will und kann.
Eine pauschale Empfehlung wäre da sicher sowohl für Ubuntu als auch für xpenology falsch.
 


Und genau das ist das Problem. Der Bootloader passt nicht zum neuen Release. Schön bequem, und ne top Sache wenn man denn das NAS als Cloudlaufwerk benutzen will. Bis denn ein fix für eine Sicherheitslücke eingespielt wird/werden kann hat man u.U. ein Scheunentor zuhause stehen. Aber ist ja so schön bequem. Sorry, entweder befasst man sich damit, denn nimmt man Linux. Oder man befasst sich wenig damit, denn nimmt man Windows. Oder man befasst sich gar nicht damit, denn nimmt man die fertige Lösung für mehr Geld - wo denn auch Soft- und Hardware aus einer Hand kommen.
 
Ich wage mal zu behaupten, dass die Standardeinstellungen bei Mainstream-Distributionen für Einsteiger besser geeignet sind als ein nackter Windows Server 2012. Und günstiger in der Anschaffung ja sowieso.
 
Entschuldige, aber Serverdienste unter Linux und Einsteiger, das passt in etwa so zusammen wie Spritsparen und BMW 7er Klasse. ALLE relevanten Dinge werden mit .conf-files in den "komfortablen" Editoren vi oder nano konfiguriert, von Apache2 über fail2ban bis hin zu *NameNachWahl*. Und wer sagt denn dass es ein Win-Server sein muss? Ein stinknormales Windows reicht völlig aus, ein Server ist hierfür mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Zumal er ein Plain Win (X) installiert, die Ordner im Netzwerk freigibt und fertig. Wenn er mag kann er noch Kontingente zuweisen, das wars. Braucht er Webdienste stülpt er ein XAMPP drüber und das wars - ob er denn OwnCloud oder was auch immer bereitstellt ist egal, das kann er aus Windows heraus machen.
 
Na dann, viel Spaß mit Zwangsupdates im unstable-Branch von Windows. Wer auf seine Daten nicht immer zugreifen möchte, kann das ja machen.

Du kannst ohne Probleme auch eine GUI auf einem Linux Server installieren und die Konfigurationsdateien mit dem Editor deiner Wahl unter Windows durch FileZilla bearbeiten.

Aber da du hier natürlich nur trollst, spare ich mir weiteres Lamentieren. Ich rate von Windows an dieser Stelle ab.
 
Zurück
Oben