Neustart für den Traumjob?



Nope, verlobt, viele Freunde, noch kein Kind und du so?

--- [2019-02-27 11:19 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---



ist bekannt, aber wer nach 1 Jahr ALG 1 nicht schafft ein Job oder ein geregeltes einkommen zu bekommen, hat andere Probleme als xK auf dem Konto...
 
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Allerdings würde ich statt eine Ausbildung zu machen, direkt studieren.

Lustig, ich würde vor dem Studium erst eine Ausbildung machen, ich denke das nimmt einiges an Druck aus dem Studium weil man "schon was sicher hat".


Habe 6 - 12 Netto Gehälter auf dem Tagesgeld Konto.

Das ist zu viel, ich hab ~2 Netto Gehälter auf dem Tagesgeld Konto, den Rest in Aktien.

Heißt, im Zweifel tust du gut daran, das Geld im Falle von Arbeitslosigkeit schnellstmöglich zu verprassen

Ich weiß, ich steh mit der Meinung ziemlich allein da, aber mir ist es unangenehm anderen auf der Tasche zu liegen. Das Geld kommt eben nicht vom Staat, sondern von den Arbeitnehmern um dich rum, deshalb finde ich das gut, dass erstmal das eigene Vermögen aufgebraucht werden soll, bevor man sich bei andern bedient. :coffee:
 
Da gibts ja auch kein richtig oder falsch, dass muss jeder für sich selbst klären. Wie viele Ausgaben habe ich? Wie lange kann mit X Summe "überleben"? Mit wie viel fühl ICH mich wohl.

Beim Rest, ganz deiner Meinung :T
 
Lustig, ich würde vor dem Studium erst eine Ausbildung machen, ich denke das nimmt einiges an Druck aus dem Studium weil man "schon was sicher hat".

So hab ich auch mal gedacht, aber was genau bringt das ausser 3 Jahre zu verdaddeln für was, was dir nach dem Studium keinen Nutzen mehr bringt?

Am Ende bist du dann über 20, möchtest selbstständig und unabhänig werden und hast die Möglichkeit ins geregelte Berufsleben einzusteigen.
Im Zweifel (wie bei mir) hast du dann eine Freudinn die Arbeitet und du rennst am Existenzminimum min. 3,5 Jahre rum bis du mal Startklar bist.

Funktioniert imho nicht wirklich gut.

Ich weiß, ich steh mit der Meinung ziemlich allein da, aber mir ist es unangenehm anderen auf der Tasche zu liegen. Das Geld kommt eben nicht vom Staat, sondern von den Arbeitnehmern um dich rum, deshalb finde ich das gut, dass erstmal das eigene Vermögen aufgebraucht werden soll, bevor man sich bei andern bedient. :coffee:


Nein das Geld kommt nicht vom Staat, das Geld kommt von den Arbeitnehmern z.B. von den vielen Jahren wo ich einbezahlt habe, wieso sollte ich die Leistungen dann nicht nutzen dürfen? Wieso sollte ich mein Erarbeitetes und Erspartes für das ich auf anderweitiges verzichtet habe ausgegeben, wenn jemand in der gleichen Situation ist, der das Geld einfach verlebt hat, Leistungen bekommt?

Ich zahle gerne Steuern und meinen Beitrag zum Solidarsystem, aber ich hätte dann kein schlechtes Gewissen das auch zu nutzen.
 
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So hab ich auch mal gedacht, aber was genau bringt das ausser 3 Jahre zu verdaddeln für was, was dir nach dem Studium keinen Nutzen mehr bringt?

Es bringt Sicherheit und wenn man die Ausbildung im Bereich des Studiums absolviert hat man auch ein entspannteres Studium (z.B. Fachinformatiker -> Informatikstudium).

Ich habe direkt nach dem Abitur studiert, wär ich zweimal durch eine Klausur gerasselt, wäre ich Anfang bis mitte 20 gewesen und hätte nichts gehabt.

Und durch so eine Klausur (gerade im MINT-Bereich) fliegt man leicht durch.

Hier mal ein Beispiel aus meinem OR-Script von damals (mit dem man sich auf die Klausur vorbereiten musste):

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Ich hab die Klausur übrigens zweimal schreiben dürfen ;)
 
Ich halte eine Ausbildung vor dem Studium auch für "verdaddelte" Zeit. Die Ausbildung hilft Dir vermutlich im 1. Semester weiter. Ob ein "entspannteres" 1. Semester den Aufwand von 3 Jahren wert ist?
 
Das ist wie mit einer Versicherung. Wenn man sie nicht benötigt (hat), erscheint sie unnötig.
Bei einer Abbruchquote von 30% halte ich das für eine ernstzunehmenden allgemeine Empfehlung, die nicht für jeden gilt.

Mit Entspannung ist ja nicht gemeint, daß man durch in der Ausbildung gelerntes einen Vorsprung hätte, wodurch das Studium leichter würde, sondern daß man im Falle eines Scheiterns nicht vor dem Nichts steht.
 
Mit Entspannung ist ja nicht gemeint, daß man durch in der Ausbildung gelerntes einen Vorsprung hätte, wodurch das Studium leichter würde, sondern daß man im Falle eines Scheiterns nicht vor dem Nichts steht.

Und was spricht dagegen die Ausbildung zu machen falls man abbricht? Ist ja nicht so das Studienabbrecher uneinstellbare Personen sind.

In meiner Berufschule waren damals 2 davon, 1x BWL und 1x Jurist.
 
Da spricht gar nichts gegen und das wird ja dann auch sicher ein häufig gewählter Weg sein. Das Taxifahrer alles ehemalige Studenten sind, mag als Klischee existieren, aber nicht in der Wirklichkeit.

Allerdings denke ich, daß rein psychologisch die andere Variante die günstigere ist.
So ein geschmissenes Studium ist erst einmal eine gewaltige Krise, die sich bestimmt leichter überwinden läßt, wenn man dann nicht ungelernt dasteht und Geld verdienen kann. Mit Mitte 20 der Stift zu sein, auch wieder die Schulbank drücken, mit dann noch jüngeren, ohne Geld, wo die Leute aus dem Umfeld entweder ihr Studium abschließen oder in den gelernten Berufen verdienen, erscheint mir die härtere Tour.

Aber bevor wir uns in eine Schleife begeben, sei noch mal klargestellt, daß ich die vorangehende Ausbildung weder als nötig, noch als den besten Weg für alle ansehe.
 
Bei einer Abbruchquote von 30% halte ich das für eine ernstzunehmenden allgemeine Empfehlung, die nicht für jeden gilt.
Versteh ich jetzt nicht. Wenn ich so zurückdenk, wieviele Studenten im 1. Semester in den Vorlesungen saßen und wieviele dann davon im Laufe der Semester verschwunden sind, wären 30% Abbruchquote ausgesprochen positiv gewesen.

Ich denke mal, dass in meinem Studium ca. 75% der Studenten irgendwann mal aufgegeben haben.
 
Bei Studiengängen wie E-Technik würde ich auch solche Quoten annehmen, aber es gibt ja auch Ökotrophologie(?) oder Diversity Studies.
 
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