Neuinstallation - Backup sinnvoll?

Maxi

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Hey Leute,

Da ich mich doch nicht so mit Win 10 zur Zeit anfreunden kann, habe ich mich dazu entschlossen Win 7 auf meinem Stand PC zu installieren und ev. Win 10 als 2tes Betriebssystem im Dualboot zu nutzen, da man ja für die Zukunft gerüstet sein will. :D

Hab hierzu meinen 250er SSD geteilt (170GB Win7,Rest für Win10,jedoch derzeit unpartitioniert) und eben Win 7 fürs erste installiert.

Meine Frage an euch, welche sich für mich jetzt stellt ist folgende:

Ich habe mir überlegt von meinem dann fertig eingerichteten System ein Backup zu machen und weiß hier nicht so recht, was "intelligenter" bzw. besser ist.

Da ich heute gefühlt 2 Stunden meinen PC nur Updates runterladen lassen habe, dachte ich, dass ich, nachdem ich die Treiber installiert und ich mit Windows arbeiten kann, ein Systemabbild mit dem boardeigenen Mitteln mache.
Oder gibt es hier etwas besseres?

Was hier auch noch für mich nicht sicher ist, ob ich obigen Weg beschreiten soll, da, falls sich ein Treiber aktualisiert, ich ja den aktualisieren erst nach installieren muss, da mein Windows-Backup ja mit dato heute erstellt wurde und bei einem Zurückspielen in 1,5 Jahren verständlicherweise nicht mehr auf dem neuesten Stand sein wird.

Ich spiele auch mit dem Gedanken, dass ich mir die ganzen Updates runterlade und mir eine Win 7 Installations-DVD oder nenn Stick mache, welcher diese schon eingebunden hätte.

Da ich hier eben nicht so recht weiß, welcher Weg der Richtige ist, möchte ich mich gerne an euch wenden, damit ihr mir eure Erfahrungen dazu kundtut bzw. mir einen Schubs in die richtige Richtung gebt. :coffee:
Vl. kennt ihr ja bessere Programme, welche für mein Einsatzgebiet sind bzw. könnt mir einige Tipps geben, wie ich dies am besten bewerkstellige.

Bedanke mich für eure Vorschläge.

Mfg
Markus
 
Image: CloneZilla

Windows-Update-Download: (Heise) WSUS Offline Update

Dual Boot: dumme Idee

Wenn die Treiber heute funktionieren, funktionieren sie auf demselben PC in 2 Jahren immer noch. Dann aktualisierst du die halt.
 
Wenn es dir nur um ein Backup geht, dann Linux dd.
Allerdings wirst du, wenn du 2045 noch mal Windows 7 installieren willst, wohl eher die Updates neu laden, als das alte Backup heraus zu suchen. ;)
 
Ich schließe mich phre4k an:
Dual Boot: dumme Idee
Aber für Backups würde ich immer Redo Backup verwenden, da das Konzept von Backups während dem laufenden System häufig zu Fehlern bei der Wiederherstellung führt. Ich hatte schon zig Backups die nicht funktionierten, weil sie während dem laufenden System aufgezeichnet wurden.
Was die Updates angeht ist WSUS tatsächlich das Mittel der Wahl. Du kannst dir sogar immer ein aktuelles Paket für alle Betriebssysteme ab XP bei Chip laden.
 
Dual Boot:
Geht den Dual Boot überhaupt mit zwei Windows Versionen? Bei mir haben sich immer die Bootloader gegenseitig ausgemerzt... es sei denn man installiert sauber auf einer Festplatte, klemmt diese ab und installiert dann separat auf der zweiten.
 
Dann hast du irgendwas falsch gemacht, z.B. Win XP nach Win 7 installiert oder so. Wenn man von Alt nach Neu installiert (separate Partitionen vorausgesetzt) sollte der neue Bootloader eigentlich problemlos den alten erkennen. Zumindest hat das bei mir immer funktioniert.



Wenn man ein Recovery-Backup machen will, würde ich vermutlich auch am ehesten Clonezilla nehmen.

Lohnt sich sowas? Meiner Meinung nach nein, da man i.d.R. sowieso eher selten so ein Backup einspielen muss, kann es dann auch gut sein, das man dann auf ein anderthalb Jahre altes oder älteres Backup trifft, und da dann sowieso Windows, Treiber und die installierten Programme (die ja auch Updates bekommen) updaten muss, und man von daher auch dann nicht drum herum kommt, Zeit in die Aktualisierung zu stecken. Meiner Erfahrung nach die gleiche Zeit, die man braucht, um sein System per Neuinstallation auf den gleichen Stand zu bringen.
 
@Hezu

Okay, das kann sogar gut möglich sein das ich da etwas durcheinander bringe mit Windows und Linux - was mir in letzter Zeit schon häufiger passiert ist. Ich vermute aber auch ich hatte zu selten multiple Windows Versionen installiert. Dann hat sich das ja schon fast für mich erklärt. ;)
 
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  • #8
Lohnt sich sowas? Meiner Meinung nach nein, da man i.d.R. sowieso eher selten so ein Backup einspielen muss, kann es dann auch gut sein, das man dann auf ein anderthalb Jahre altes oder älteres Backup trifft, und da dann sowieso Windows, Treiber und die installierten Programme (die ja auch Updates bekommen) updaten muss, und man von daher auch dann nicht drum herum kommt, Zeit in die Aktualisierung zu stecken. Meiner Erfahrung nach die gleiche Zeit, die man braucht, um sein System per Neuinstallation auf den gleichen Stand zu bringen.

Ok. Danke. Da hast du vermutlich recht mit der Begründung der veralteten Programme.
Wenn ich daran denke, wird es wahrscheinlich besser sein ich ziehe mir die Updates für Windows runter und binde diese in den Win 7 Install-USB-Stick ein, um zumindest so etwas Zeit zu sparen bei einer Neuinstallation.
Man weiß ja nie, wann Microsoft diese nicht mehr zur Verfügung stellt bzw. den Servern für diese noch weniger Bandbreite freigibt, da mein Update-Marathon sicher 2 Stunden nur Win-Updates runtergeladen hat.
Das kenn ich eigentlich schneller. Ich vermute jedoch, dass durch den Release von Win 10 sie dies etwas steuern werden, um Win 10 vielen schmackhafter zu machen.
Zum Einbinden der Updates werd ich mich noch etwas einlesen müssen, jedoch komme ich durch deine und auch die anderen Antworten hier eher zu dem Schluss besser einen Clean Install zu machen und danach die zu diesem Zeitpunkt aktuellen Treiber zu installieren, so kann ich von vornherein schon einmal ausschließen, dass sich ein alter und neuer darüber installierter Treiber vl. nicht vertragen.

Zum Dualboot muss ich sagen, dass ich den Weg W7 -> Win 10 wählen werde, um eben keine Probleme beim Zerschießen des Bootloaders durch das "alte" Windows zu bekommen.
Fürs erste lass ich mir jedoch diese Möglichkeit offen ev. doch noch Win 10 dazu zu installieren und hab eben auf meiner SSD 70 GB zur Zeit unpartitioniert "rumliegen".

Was die Updates angeht ist WSUS tatsächlich das Mittel der Wahl. Du kannst dir sogar immer ein aktuelles Paket für alle Betriebssysteme ab XP bei Chip laden.

Danke auch für diesen Tipp.
Hab mir auch zur Sicherheit auch ein Update-Pack runter geladen. Ich hoffe nur, dass Win 7 diese Updates auch unter dem Updateverlauf dann anzeigt, da ja einige das "Problem" haben, dass es dies nicht tut, jedoch Win 7 nur mehr dann die Updates nachinstalliert, welche dann ab dato verfügbar sind.

Bedanke mich trotzdem bei euch für eurem schnellen Antworten.

Für Anregungen bzgl. des Einbinden der Updates in die Windows Installation bin ich gerne offen. :D

Mfg
Markus
 
Zuletzt bearbeitet:
Man weiß ja nie, wann Microsoft diese nicht mehr zur Verfügung stellt bzw. den Servern für diese noch weniger Bandbreite freigibt, da mein Update-Marathon sicher 2 Stunden nur Win-Updates runtergeladen hat.
Doch, 14. Januar 2020

Danach sollte man Windows 7 sowieso nicht mehr nutzen, da es danach eigentlich keine Updates mehr geben wird, so wie jetzt schon für XP.

Das Updates Zeit mehr Zeit brauchen, je älter Windows 7 ist, sollte eigentlich klar sein, muss doch jedes Update seit der Veröffentlichung geladen und installiert werden.

Für Anregungen bzgl. des Einbinden der Updates in die Windows Installation bin ich gerne offen. :D
hab ich letztens einmal probiert, hat an sich ganz gut funktioniert.
 
'Noch ein kleiner Tipp am Rande - wenn du dich doch für win10 entscheiden solltest - dort gibt es "nur" noch den aktuellen Build Downloaden + 1 cummulatives Updates - da würde das 2h downloaden und installieren entfallen ;)

Zum Backup im Betrieb wäre DriveSnapShot zu empfehlen - damit habe ich auch server mit laufenden Datenbanken erfolgreich zurückgespielt und nebenbei noch nie einen Fehler gehabt. Aber wie schon besagt wurde ist ein System-Backup eigentlich immer schon am nächsten Tag veraltet und nicht rentabel.
Nur eine Liste der Programme die man installiert hat + Daten Backupen.
 
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