Netzwerk "kackt ab", sobald ein bestimmtes Netbook online ist

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gelöschter Benutzer

Guest
Meine Freundin hat elementaryOS Luna.

Das ist im Prinzip ein Einsteiger-Linux, was auf Ubuntu 12.04 aufsetzt, was ja auf Debian aufsetzt. Soweit so gut.


Nun habe ich aber das Problem, dass Drucken und andere Serverdienste im Netzwerk dermaßen langsam werden, wenn die sich einwählt. Internetgeschwindigkeit ist noch einwandfrei, nur die Server hier im LAN bekommen Probleme. Der HP-Drucker (OfficeJet 6700) springt von nem 2ms-Ping auf 1800, der Homeserver (Cubieboard3/Cubietruck) lässt sich auch ca. 3s Zeit oder ist gar nicht mehr erreichbar.

Habe mit Wireshark teilweise gar keine (?) Pakete meiner Freundin abfangen können, von meinen Android-Geräten aber schon. Die Pakete, die ankamen, sind nicht sonderlich merkwürdig gewesen. Sobald das Netbook wieder aus dem Netzwerk draußen ist, funktioniert letzteres wieder einwandfrei und alle Geräte haben wieder anständige Antwortzeiten.

Das Netbook ist ein Lenovo IdeaPad S206 mit Broadcom-Karte.


EDIT: Ups, vergessen. Google sagt mir unter Anderem, ich soll mal . Sowohl mit US als auch DE ändert sich nix.
 
Wie ist das Netzwerk denn genau aufgebaut? Welche Router, Switche, wo welche Geräte dran? DLAN? Wenn ich Deinen Beitrag richtig interpretiere fallen alle LAN-Geräte aus, WLAN+DSL funktionieren weiterhin, richtig?

Bitte mal mit einem Live-System das Betriebssystem als Fehlerursache ausschließen, auch wenn das zu 90% nicht schuld ist. Solltest Du das Netbook immer mit Netzteil betreiben, bitte einmal ohne probieren. Auch wenn bei Dir das DSL nicht ausfällt, ein Netzteil muss nur im richtigen Frequenzband stören, auch Ethernet kann gestört werden.


Grüße
Thomas
 
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  • #3
Router: Fritz!Box 7360 (leider. Gab nix anderes mit Telefonanlage. btw: kennt jemand ne gescheite alt.Firmware?)
Switche: Keiner. Hier wohnen nur zwei Leute, die Geräte sind entweder per LAN direkt an der F!B oder im WLAN.
Das Live-System muss das brcmcsmac (heißt der so?) Kernel-Modul können, kann das Kali zufällig? Hab dazu nichts gefunden.

Das mit dem Netzteil werde ich mal ausprobieren. Mit stören meinst du Interferenzen zum WLAN?

Und nein, nur die Server fallen aus. Ob die per LAN oder WLAN dran hängen, ist egal. Mein "normaler" Rechner funktioniert weiterhin, der Ping ist auch normal. Nur eben Cubieboard und Drucker machen Feierabend.


Danke für den Input, ich geh jetzt pennen und versuche das morgen.
 
Verwendet deine FritzBox statische oder dynamische IP Vergabe?
Welche DNS Server werden verwendet?

Wie sind die Server im einzelnen Angebunden und wie die anderen Rechner? (Bitte tabellarische Auflistung mit allen Komponenten!)

Als Live-System kannst du jedes GNU/Linux verwenden, welches du live vom USB-Stick oder einer CD booten kannst.
Zu reinen Testzwecken würde ich dir zu Debian raten, da du hier erst mal wenige unnötigen Spielereien mitbringst.
Zur Not tut es aber auch ein Ubuntu oder ein Fedora oder oder. Prinzipiell: Je weniger Spielerei und je stabiler das OS, desto besser. Daher bitte keine "Ableger vom Ableger vom Ableger von Ubuntu"-Versionen verwenden!


Wie besorgen sich Drucker und Cubieboard IP Adressen und/oder ggf. Domainnamen?


Off-Topic: Für eine Telefonanlage kannst du Asterisk ( ) verwenden. Löse jedoch zuerst die Probleme, die du zur Zeit noch hast!
 
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  • #5
Fritz!Box hängt am VDSL und die beiden Server bekommen statische, die Rechner dynamische IPs.
DNS-Server sind die Google-Server und die von meinem Provider.
Wie sind die Server im einzelnen Angebunden und wie die anderen Rechner? (Bitte tabellarische Auflistung mit allen Komponenten!)
Wie meinst du das? Also ich hab es ja schon per LAN und per WLAN ausprobiert. Möchtest Du jetzt noch die Netzwerkkarte wissen?
Als Live-System kannst du jedes GNU/Linux verwenden, welches du live vom USB-Stick oder einer CD booten kannst.
Jein, muss halt die Broadcom-Treiber dabei haben. Ich denke bei Kali bin ich da ganz gut bedient.
Cubieboard und Drucker bekommen ihre Domainnamen von der Fritzbox aufgelöst.

Werde wohl als Telefonanlage ein simples SIP-Programm nutzen, wenn ich mit den Problemen hier fertig bin. Die scheiß Fritzbox wird anfang nächster Woche umgetauscht im Saturn (DRECKSLADEN!). EDIT: Scheiße, die nehmen das nur innerhalb 14 Tagen zurück und am Montag sinds genau 16. Fuuuuu. Jetzt hab ich hier ein Drecksteil ohne 5GHz stehen. Gut dass die Verpackung so aussagekräftig war/ist.
 
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Wozu Kali als Distribution für einen Desktop benutzen? Es gibt Fälle in denen diese Distribution ggf. sinnvoll ist. Aber als normales Betriebssystem in meinen Augen eher ungeeignet, hier fährt man z.B. mit Debian, OpenSUSE, Ubuntu oder auch Arch wesentlich besser.
 
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