[Sonstiges] NASA: Raumsonde Voyager 1 hat interstellaren Raum betreten

Mit einer Meldung der NASA vom 12. September 2013 ist es nun amtlich - die Raumsonde ist mittlerweile, rund 36 Jahre nach ihrem Start von Cape Canaveral in den interstellaren Raum eingedrungen. Die aufreibende Auswertung diverser Daten, welche die Sonde bis heute immer noch zur Erde sendet, ließ den Schluss zu, dass Voyager 1 bereits seit August 2012 unser Sonnensystem verlassen hat. Feststellen ließ sich dies über die passive Messung der sogenannten -Dichte im Raum um die Sonde. Voyager 1 verfügt über keine Messgeräte, um Plasmawerte direkt zu messen, allerdings konnte nun festgestellt werden, dass die Auswirkungen einer Sonneneruption im März 2012 die Sonde erst 13 Monate später erreichten - und das umgebende Plasma gewissermaßen in einer erwarteten Signatur zum Schwingen brachten. Voyager 1 ist das am Weitesten von der Erde entfernteste von Menschenhand geschaffene Objekt. Ihr bestätigtes Eintreten in den interstellaren Raum stellt einen Meilenstein für die Weltraumforschung dar. Die NASA geht davon aus, dass Voyager 1 noch bis zum Jahr 2025 funktionsfähig bleiben wird und bis dahin weitere hochinteressante Daten liefert.

Quelle:
 
Da die Sonde bis zum zum nächsten Stern Alpha Centauri noch ca. 40.000 Jahre Flugzeit benötigen würde und zu Gliese 581 c, von dem man annimmt Erdähnlich zu sein, sogar über 200.000 Jahre dauern würde, es doch sehr unwahrscheinlich ist, dass die Sonde jemals von einer außerirdischen Intelligenz gefunden wird. Die Radionuklitbattrien halten nicht annähernd so lang, so dass es in ca. 100 Jahren nur noch ein Stück Metall ist, das durchs All segelt ohne aktiv Strahlung abzugeben. Das verringert die Chance entdeckt zu werden nochmals dramatisch.

p n
 
UNd wenn die Sonde es schaffen sollte ein nahe gelegenes Sonnensystem zu erreichen, stehen die Chancen nicht schlecht, dass das Teil einfach in deren Sonne verglüht...
 
Ich vermute eher dass die Sonde eine Maschinenzivilisation erreicht, von dieser stark modifiziert wird, auf dem Weg durch das Universum alles Wissen sammelt und danach zur Erde zurückkehrt, um ihren Schöpfer zu treffen.
 
Ich vermute, bis dahin sind wir ebenfalls technisch fortschrittlicher, können die Sonde bereits auf dem Weg zu uns entdecken und schließlich die Katastrophe abwenden, indem sich ein Weibchen unserer Art mit der Sonde vereinigt. Den Schöpfer getroffen, wendet sich alles zum Guten.
 
Ich vermute eher, daß wir uns bis dahin selber ausgerottet haben. :D

Es ist bei diesen Themen übrigens interessant, daß Angehörige unserer Spezies davon ausgehen, daß es unsere Art noch hundertausende Jahre oder länger geben würde. Das ist eher unwahrscheinlich. :D
 
@Pleitgengeier: Ist eine meiner lieblings Episoden :T

Wobei der Mensch sich ja immer für etwas wichtig hält. Die Voyager-Sonde ist so dermaßen erschreckend klein, langsam und unscheinbar. Die Materialien hätte man sich auch getrost sparen können. Erst recht das wir als intelligente Zivilisation mit unserem momentanen Lebensstiel vllt noch 100 bis 200 Jahre überleben werden. In der Zeit hat Voyager ja noch nicht mal ansatzweise Alpha Centauri erreicht.

Wenn man dann (Drake Gleichung) noch davon ausgeht, dass nur auf einem Bruchteil der Planeten überhaupt Leben entstehen kann, wird das Ganze gerade zu lächerlich. Klar, die Daten sind sicherlich interessant, davon auszugehen, dass das Scheißteil aber gefunden wird, ist einfach nur anmaßend :cool:
 
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  • #28
*scheißt klug*

In "Star Trek - Der Film" handelt es sich beim bösen bösen V'Ger aber um die umgebaute Sonde Voyager 6, die laut Plot irgendwann im 20. Jahrhundert gestartet wurde. Leider eine fiktive Sonde :( Dafür ist die Sonde, die zu Beginn des Films "Star Trek V" von den epischen die real existierende . Ein paar kleine Realitätsbezüge unter vielen, für die man ST lieben muss ;)
 
In "Star Trek - Der Film" handelt es sich beim bösen bösen V'Ger aber um die umgebaute Sonde Voyager 6, die laut Plot irgendwann im 20. Jahrhundert gestartet wurde.
Und genau das ist unlogisch da die in den "paar Jahren" nur eine unglaublich kurze Strecke geschafft hätte *auch klug scheißt* :D
 
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  • #30
Auf normalem Wege, ja. Aber hat die Sonde versehentlich ein schwarzes Loch durchquert und damit wohl ne Art Schnellstraße genommen :D
 
Mist, die denken auch an alles :D Die Frage ist WO die Einstein-Rosen-Brücke sein sollte. Diese wird nämlich auch nicht innerhalb unserer unmittelbaren Umgebung zu finden sein. Alleine um die zu erreichen hätte die Zeitspanne wohl nie gereicht. Wäre der Anfang dieser Brücke, welche ja ein schwarzes Loch darstellt, in dieser Zeit erreichbar, würde es unser Sonnensystem wohl böse verwirbeln :D

Naja, die Story ist trotzdem cool und einigermaßen durchdacht :T
 
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  • #32
Damit hast du nun allerdings recht und ich beuge mich :D Alles weitere würde ins ewige Reich der Spekulationen führen. Wer auf realitätsgetreue, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Sci-Fi will, muss wohl Stephen Baxter lesen.
 
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