NAS Kaufberatung für kleine Firma

godlike

Warp drölf
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Hey Ihr,

das ist jetzt nicht direkt eine Anfrage von mir, viel mehr von zwei guten Freunden die für ihre kleine Firma ein NAS suchen auf dem zum Einen per RAID Daten gespiegelt werden sollen und zum Anderen auch von Außen Dateien für Kunden bereit gestellt werden sollen. Sie haben sich nun das hier heraus gesucht: . Für mich liest sich das ganz gut, allerdings bin ich da gar kein Profi. Auf jeden Fall RAID-Fähig, Gb Lan usw.

Was sagt ihr zu dem Teil`? Welche Festplatten würdet ihr dafür empfehlen?

Viele Grüße

godlike
 
Ich kann zu dem Gerät speziell nichts sagen da ich selber ein Gerät der Firma Synology betreibe. Eine DS 212j steht bei mir zu Hause. Wenn man aber sonst in den Foren die Threads zu Kaufberatungen durchblättert, dann wird meistens QNAP oder Synology empfohlen, da diese auch von der Software recht gut zu bedienen sind. Gerade so Installationen von Diensten wie OwnCloud zur Dateifreigabe oder andere Pakete sind aus meiner Erfahrung bei Synology gut gelöst. Die sind natürlich teilweise deutlich teurer, gerade wenn es 4 Einschübe sein sollen, aber gerade was Updates und Support angeht, bekommt man laut Foren auch mehr geboten.
 
Würde selbst zu einem NAS von Synology greifen. QNAP ist zwar auch nicht verkehrt, allerdings empfinde ich die Software von Synology besser.
 
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  • #5
@drfuture: Ich wollte ja suchen, leider ist NAS wieder so ein doofes Stoppwort wegen den drei Zeichen :coffee: QNAP und Synology lese ich auch öfter, mir ging es halt im Speziellen um dieses ZyXEL-Teil da dir mir den Link dazu geschickt hatten.

@Buschfunk: Habe selbst auch ein Synology NAS mit dem ich zufrieden bin. Allerdings ist das Teil nun auch schon mehr als zwei Jahre alt und ich wusste nicht ob es neues auf dem Markt gibt.

@mathmos: Ok, danke für die Info. Ich werde ihnen also mal Synology vorschlagen (was ich eh schon getan hatte, dann kam aber heute Morgen der Link per Mail rein).

Gibt es Empfehlungen zu nem speziellen 4-Bay-Synology NAS?
 
Ja dann nach Synology suchen ^^
Ich würde das nehmen - gibt ja auf der Seite einen schönen Technischen Vergleich beliebig vieler Modelle.
In der Firma ist es sicher nicht schlecht die Daten direkt zu verschlüsseln ... Hotswap, geringer Stromverbrauch, hohe Leistung ...
 
Wobei man solchen Verschlüsselungen oft skeptisch gegenüberstehen sollte. Oft sind diese einfach schlecht implementiert und lassen sich daher recht leicht knacken (bei Festplatten mit Verschlüsselungsfunktion ist es oft noch viele schlimmer). Das soll jetzt nicht heißen dass es bei Synology auch so ist. Das war jetzt eher als allgemeiner Hinweise gedacht.
 
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  • #8
Glaube eine Verschlüsselung ist hier eher nicht notwendig. Sind keine Geheimdaten, eher Bildmaterial usw. Soll halt in Zukunft eher per FTP-Zugang laufen anstatt per Wetransfer und Mailanhänge. Wirklich wichtiges und geheimes kann man imho ja auch in eine RAR packen mit guten Passwort. Sind meistens ja nur Kleinigkeiten mit weniger als 100 MB insgesamt (wichtige Dokumente usw.)
 
@drfuture: Ich wollte ja suchen, leider ist NAS wieder so ein doofes Stoppwort wegen den drei Zeichen



FTP von außen? Dann musst du einen professionellen Admin engagieren, der den Dienst dann wartet und sicher einrichtet. Einfach Port weiterleiten ist imho grob fahrlässig.

Oder meintest du FTP innerhalb der Firma? Das würde ich dann eher über Samba aka Windows-Shares machen.

Zyxel: Nein. Null geeignet für professionelle Anwendungen.

Warum 4-Bay? Wie viel Speicher wird denn benötigt?
 
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  • #10
zum Google-Diplom hier lang
Auf die Idee wäre ich in der Tat nie gekommen...

Naja, Synology bietet ja von Haus aus einen FTP-Server mit Userverwaltung usw. Nutze ich bei meinem auch. Das sollte ja reichen um Kunden schnell einen Zugang zu ein Paar Bildern usw. geben zu können. Sicherheitsrelevante Daten, die man jetzt extrakrass schützen müsste, hat es ja nicht. Ein professioneller Admin ist ja etwas mit Kanonen auf Spatzen geschossen...

Warum 4-Bay? Wie viel Speicher wird denn benötigt?
Weil es Zukunftssicher sein soll und unter Anderem auch Videodaten abgespeichert werden. Rohdaten von 20 Minuten Film können schnell mehrere 100 GB betragen.
 
nja, über einen veralteten FTP-Server ist man ganz fix per Root-Exploit auch bei allen anderen Daten.

Wenn ich allerdings an die Daten eines Startups kommen wollte, würde ich einfach einbrechen, da dort i.d.R. keine Alarmanlage vorhanden ist und die Schlösser an den Türen und Fenstern schwach sind.

Oder reinlaufen, die Leute in ein Gespräch verwickeln und nen Keylogger anschließen.
 
Oder das Handy manipulieren, sodass der CEO sich in den Kopf schießt. Ach halt, das war ja GTA :unknown:
 
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  • #13
Ich glaube du siehst das etwas paranoid :confused: Das ist jetzt nichts geheimes, es geht nur um bequem Daten wie Bilder ohne Stress dem Kunden zu Verfügung zu stellen ohne die per Mail zu schicken. Die können davon langsam leben, es ist aber noch kein Multimillionenkonzern der unter Observation von Kleinganoven steht :coffee: Die FTP-Software von einem Hersteller alla Synology bekommt doch auch Updates? Sollte ja auch einigermaßen auf dem neusten Stand sein.

Klar, wenn man alles superduper genau nimmt kann man sicherlich auch 1000€ im Monat für Administratoren, Web-Sicherheitsexperten und Backup-Spezialisten ausgeben, dann reichts halt nicht mehr zum Leben... :o
 
Eventuell wäre auch Owncloud auf der NAS eine Möglichkeit fernab von FTP. Da kann man die Dateien ja freigeben und den Link via Mail versenden.
Cydio gibt es auch noch, was mir persönlich besser gefällt, aber auf der DS215j nicht wirklich gut läuft.
 
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  • #15
Owncloud läuft meines Wissens ja eh auf den meisten NAS-Systemen. Denke das ist am Ende einfach eine Frage was einem leichter von der Hand läuft...
 
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