NAS für Datensichherung und Datenbank

Also bei uns wird Oracle immer weniger und MSsql mehr... haben zig Server und Instanzen davon (war auch bei früheren Arbeitgebern verbreitet) Bzw. zu Meist immer Oracle + MSSQL
 
Bei uns besteht ein Mix aus MySQL, Informix, Oracle und PostgreSQL. Aber MS SQL Server wüsste ich jetzt keinen einzigen. Auch in Unternehmen die ich privat kenne spielt der Server keine Rolle. Ich selbst hatte mal Anfang der 2000er mal eine Schulung des Warenwirtschaftssystem von Great Plains. Da kam der Server mal für ein paar Stunden zur Sprache, weil man das Wawi darauf installieren konnte. Und schon damals wurde hauptsächlich Oracle genutzt.
 
Oracle hat schon noch seine Daseinsberechtigung - aber in vielen Fällen kann die Funktionalität inzwischen auch von anderen Systemen abgedeckt werden zu wesentlich geringeren Kosten und vor allem einem Lizenzmodell das man verstehen kann ^^
 
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Wie gesagt, wird wohl SAP.

@Doc

Naja, grade eine 1-Mann-Firma. Wird aber in den nächsten 2-3 Jahren (hoffentlich) nochmal ein Stück wachsen, wobei die Kernkompetenz im produzierenden Gewerbe liegt, das heißt werwaltungsmäßig wird es einige Zeit bei 2-3 Rechnern bleiben.
 
Ok, von der Portierung wusste ich ehrlich gesagt nichts. Ich kenne allerdings nicht mal einen Fall bei dem MS SQL Server überhaupt produktiv zum Einsatz kommt.

Ich sagte ja oben schon, dass immer mehr am kommen ist.

Naja, dann wähle besser keine/n NAS/Server/Cloud, der/die damit nicht umgehen kann. :D
 
Ok, von der Portierung wusste ich ehrlich gesagt nichts. Ich kenne allerdings nicht mal einen Fall bei dem MS SQL Server überhaupt produktiv zum Einsatz kommt.

Ich kenne leider viel zu viele solcher Fälle :(

Hier noch der Link zur MS SQL Beta, der war damals™ etwas versteckt, mittlerweile wird's aber sichtbarer:


Und hier das offizielle Docker-Repo:


Achtung: MS SQL braucht vor allem sehr viel RAM, unter 3,5GB alleine für den SQL Server geht gar nichts. 64bit OS ist natürlich Pflicht, PAE ist nicht optimal für sowas. Hatte den in ner VM laufen und bei einer mittelkleinen Firma (~10-15 Mitarbeiter) lief der mit 4,8GB. Würde zur Sicherheit also mal mindestens 6GB RAM mittelfristig einplanen.

Wie die CPU-Auslastung im Betrieb ist – keine Ahnung. Ist bisher nur ein Testsystem.

EDIT: Ich denke, wir sind uns alle einig, dass es ein x86-Server für maximale Flexibilität werden soll und ein einfaches NAS nicht ausreicht, oder?

HP ProLiant Gen8 Microserver und Dell T30 hatte ich ja schon genannt, die im Angebot. Kenne von denen allerdings bisher nur die Rackserver, die sind einwandfrei.

Damit das kostenmäßig nicht eskaliert, dürften 10-12GB RAM und Linux (OpenMediaVault) am Anfang reichen, später™ kann man sich ja immer noch die Windows Server-Lizenz gönnen. Sehe ich das richtig?
 
Achtung: MS SQL braucht vor allem sehr viel RAM, unter 3,5GB alleine für den SQL Server geht gar nichts. 64bit OS ist natürlich Pflicht, PAE ist nicht optimal für sowas. Hatte den in ner VM laufen und bei einer mittelkleinen Firma (~10-15 Mitarbeiter) lief der mit 4,8GB. Würde zur Sicherheit also mal mindestens 6GB RAM mittelfristig einplanen.

Wie die CPU-Auslastung im Betrieb ist – keine Ahnung. Ist bisher nur ein Testsystem.

Ich habe gerade mal bei uns rein gesehen. Im Moment sind 37 User auf unserem Client aktiv. Ich lasse zum Test noch eine Jet Berechnung auf dem Server laufen. Prozessor liegt bei 40 % Auslastung. (Xeon E5-2660 @ 2,20 GHz.) RAM liegt bei 7 GB von 14 GB. Ohne die Berechnung des Reports (die dauert max 2min) hängt der Prozessor im idle trotz normaler Nutzung der User.
 
dazu ist zu sagen das der zu benutzende Speicher bei MSSQL konfiguriert wird ... der benutzte Speicher ist nicht zwingend der benötigte.
das DBMS baut caches im Speicher auf. Wenn der RAM vorhanden ist - macht es ja auch sinn diesen zu nutzen statt leer zu lassen.
Den wirklich benötigten RAM kann man irgendwo im Management Studio sehen - habe gerade nur keines greifbar :D
 
Im Moment sind 37 User auf unserem Client aktiv. […] RAM liegt bei 7 GB von 14 GB.

7GB, den der MS SQL belegt oder 7GB insgesamt? Scheint gar nicht mal so schlecht zu skalieren :)

Kannst ja mal im "Management Studio" schauen, wie drfuture vorgeschlagen hat.

bei MySQL kann man solche Statistiken auch in der CLI bzw. der Datenbank selbst auslesen, geht das bei MS SQL auch? Dann könnten wir im Realbetrieb mal Windows und Linux vergleichen.
 
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