NAS-Barebone mit 2 bay und Linux

sia

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Hi,

Ich setze gerne den HP Microserver Gen8 ein und hätte nun gerne so was in klein, da der Platz bei meinem aktuellen Projekt sehr begrenzt ist. Preis ist okay, nur die Größe leider nicht :/

Dachte vom Design her an eine Synology DS215+, die ist recht flach, hat 2xLAN… nur leider ein unpassendes OS und ist recht teuer.

Alternativ könnt ihr mir sagen, welche Synology das beste P/L-Verhältnis hat und ob man dort ein normales Debian draufbekommt.

EDIT: was haltet ihr ?

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Kostet leer 270€ und insgesamt mit 2TB HDDs ca. 450€.
 
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  • #3
Na ja, Synology kann ja mittlerweile Docker und Virtualisierung (Virtual DSM Manager), aber ein "reines" Debian bekommt man iirc da nicht drauf zum Laufen.

Zudem ist ein x86-Prozessor weitaus leistungsfähiger als die Marvell-Krüppel der günstigeren DiskStations (ab 400€ – – bekommt man da ja auch "gescheite" CPUs) und kann bspw. auch Windows ausführen.

Die Aufrüstbarkeit ist begrenzt, die Dateisystemauswahl ist begrenzt, die CLI-Administrationsfähigkeit ist begrenzt.

Die Konkurrenz (Qnap) bietet afaik auch nichts Besseres in einem so kleinen Formfaktor.

Laut einem Test der c't verbraucht ein AsRock DeskMini 110 inkl. CPU und SSD nur 11W im IDLE, das ist jetzt auch nicht wirklich mehr als bei einer DS716 ( ). Selbst wenn es 5W Unterschied wären, sind das im Jahr weniger als 15€.
 
Was hast du denn gegen die cli administration? Mit IPKG bekomm ich zumindest das was ich brauche nachinstalliert (z.B. bash und nano).

Und was ist an den verfügbaren Dateisystemen verkehrt?

Interessiert mich wirklich was du (bei dir oder beim Kunden?) so scheinbar ausgefallenes damit vor hast.
 
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  • #5
Zsh, Monit, rsnapshot, rsync, Fabric und diverse andere Debian-spezifische Python-Scripts, Images aufspielen, … das ist alles einfach nur wahnsinnig umständlich. Wenn man das privat macht, okay, aber wenn ich auf der Arbeit erst mal 1h lang basteln muss, was bei einem Standard-Debian mit 3min apt install und 1min vim erledigt ist, ist das einfach wahnsinnig ineffizient.

Und da gebe ich dann gern ca. 170€ weniger aus, wenn ich dann ein Standard-Debian vor mir habe. Ich will nicht jedes Mal aus irgendwelchen Fremdquellen irgendwelche komischen Pakete installieren, die von einer klitzekleinen Community gepflegt werden, wenn ich auch ein richtiges Debian haben kann, bei dem ich schon meinen eigenen Build-Prozess habe.

Mit Debian kenne ich mich aus und habe keinen Bock, mich für tiefergehende Sysadmin-Sachen erst in die Innereien von DSM einzuarbeiten.

Welche Vorteile hat denn DSM, wenn ich Debian will?

Und was ist an den verfügbaren Dateisystemen verkehrt?
Im konkreten Fall brauche ich btrfs snapshots und send/receive unter einem aktuellen ≥4.1er Kernel.
 
Hm und für die Snapshots gibts keinen Ersatz?
Das Gegenrechnen von Arbeitszeit und Anschaffungskosten versteh ich aber :T
 
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  • #7
Na ja, Hardlinks mit rsnapshot würden auch gehen, aber das ist ja auch nur recht umständlich einzurichten...
 
Nur zum Thema Stromverbrauch - wenn auch nicht als NAS genutzt: bei mir läuft ein Gigabyte Brix mit Ubuntu Server 16.4 headless als FHEM Server, Reverse-Proxy, LMS-Server, SQL-DB und ein bisschen Schnickschnack. Ist ein N3150 mit 4GB Ram und 500Gb HDD, Stromverbracuh liegt im Mittel bei 8,5W.
NUC_PWR.JPG

Soll nur illustrieren dass auch ein x86-System bei deutlich mehr Leistung und Flexibilität nicht mehr Strom verbraucht - dürfte sich mit 2x3,5'HDD irgendwo zwischen 10 und 11W einpendeln.
 
Hätte ich jetzt nicht so erwartet. Mein Atom-HTPC aus dem Jahr 2011 verbraucht konstant 40W.
 
bei mir läuft ein Gigabyte Brix mit Ubuntu Server 16.4 headless als FHEM Server, Reverse-Proxy, LMS-Server, SQL-DB und ein bisschen Schnickschnack
Versteh da jetzt zwar nur Bahnhof aber "im Mittel" muss ja nix heißen wenn das Teil zu 95% idelt :D Ne normale NAS hat ja auch ne fette Spanne von Vollast (30 bis 40 Watt) und Idle 0,1 bis 5 Watt oder so... Die Frage ist dann eher wieso man sich einen fetten Server hin stellt der am ende nix zu tun hat - oder?

 
Die Frage ist dann eher wieso man sich einen fetten Server hin stellt der am ende nix zu tun hat - oder?


Nun, weil der Dinge macht die die Synology schlicht und ergreifend nicht kann ;) Und "Fett" ist relativ, der N3150 steht sicher nicht am Ende der Nahrungskette, ist aber eine grundsolide Basis für einen Miniserver (wenn man nicht zwingend virtualisieren will). Da er diverse Aufgaben übernimmt passt das schon, und da er reichlich idlet braucht er weniger Strom als 2 raspberrys unter Dauer-Load ;) Darum kümmert sich powertop ;)
 
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  • #12
Habe gerade die (RI323 und RI531) gefunden – leider gibt's die nirgends mehr.

r_series_-_landing_page.jpg

Die Zbox RI531 Plus wäre genau das, was ich will, hatte damals aber auch 500€ gekostet.

Hat noch jemand Vorschläge? Sonst würde ich das genannte Setup mit dem Deskmini 110 bestellen.
 
Thingverse schon durchwühlt?
Wie schnell muss es sein? Wie viel Kapazität?

2,5 Zoll Festplatten und Einplatinenrechner mal als Stichworte.

Boot von USB:
 
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  • #14
70MB/s und 2TB sind definitiv genug, langsamer noch nicht getestet.
 
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  • #15
Okay… also habe den zur Verfügung stehenden Platz noch mal ausgemessen, das sind 30cm x 12,2cm x 30cm (B x H x T). Gibt's (ITX? µATX?) Gehäuse in der Größe mit 2x3,5" HDDs?
 


Allerdings nur 2,5 Zoll Festplatten, die leisten aber locker deine Anfrorderung von nur 70Mb/sek.


etwas aufwändiger aber vielleicht interessant:


Ich weiss das einige dieser Reciever 3,5Zoll Festplatten intern verbaut haben, was genug Platz für 2*2,5 bieten würde. Leider wrden die nicht als PC's vermarktet, daher ist Specs suchen aufwändig.
 
Naja... was spricht in so einem Fall dagegen irgendein Nano-ITX Board in ein olles Reciever/CD-Player/Whatexer Gehäuse zu bauen - dürfe signifikant stressfreier und zudem performanter sein, und Platz für die HDDs ist da definitiv auch... ;)
 
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  • #20
Und wo finde ich ein solches Gehäuse?

Alle HTPC Gehäuse die ich bisher gefunden hatte sind leider größer als der verfügbare Platz.
 
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