[Netzwelt] Nacktbildskandal um Emma Watson

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(„Emma Watson 2012 Shankbone“)
Nachdem bereits vor einigen Wochen Nacktbilder prominenter Damen unter dem Namen "the fappening" geleakt wurden und sogar eine zweite Veröffentlichungswelle stattgefunden hat, scheint nun auch Emma Watson, 24, betroffen zu sein.

Hatte die junge Schönheit am vergangenen Wochenende noch mit ihrer Rede eine Kampagne der Vereinten Nationen für mehr Gleichberechtigung von Männern und Frauen eingeläutet, sieht sie sich nun selbst als Opfer im Zuge von the fappening.

Allein der Leak von Nacktbildern würde sich wohl nahtlos in die bestehende Reihe einfügen, wäre da nicht die besonders demütigende Ankündigung der Hacker:
Eine eigens dafür eingerichtete Webseite, EmmaYouAreNext.com, gibt mit Countdown an, wann der Leak veröffentlicht wird. Die in Kasas/USA gehostete Webseite, gibt Watson eine Frist von knapp 3 Tagen. Ob es sich dabei um einen Erpressungsversuch handelt oder nur eine besonders schlimme Form der Demütigung, ist bisher nicht bekannt.

Kommentierte Watson the fappening Anfang September noch auf Twitter mit "Schlimmer noch, als die Privatsphäre von Frauen in Social Media verletzt zu sehen, ist es, die beleidigenden Kommentare zu lesen, die solchen einen Mangel an Empathie zeigen." (de // en "Even worse than seeing women's privacy violated on social media is reading the accompanying comments that show such a lack of empathy."), so äußerte sie sich bisher noch nicht zu dem ihr drohenden Leak.

Bleibt zu hoffen, dass man die Betreiber der Webseite vor Veröffentlichung der Bilder ermitteln und einer gerechten Strafe zuführen kann.

Bild:
„Emma Watson 2012 Shankbone“) von David Shankbone - Eigenes Werk.
Lizenziert unter Creative Commons Attribution 3.0 über Wikimedia Commons -

Quelle:
 
schamgefühl/privatsphäre und verwerfliches sind natürlich nicht notwendigerweise dieselben dinge.. die meisten gehen ja auch nicht in der öffentlichkeit kacken, obwohl es sicher nicht verwerflich ist.. erst die gesellschaft bestimmt, was verwerflich ist, während das subjektive empfinden im moment der tat ja gerade ebendiese tat rechtfertigt (sei es zu schnell fahren, irgendein fetisch oder richtige straftaten) - man tut doch nichts, was man selbst als "pfui" empfindet, auch wenn man bestimmte dinge später bereut.. gleichwohl gibt es aber recht wohldefinierte (wenn auch sich verändernde) gesellschaftliche standards, was pfui ist und was nicht und das ist eigentlich auch jedem bewusst.. daher wird das "pfui" im geheimen gemacht, obwohl es für einen selbst nicht pfui ist, denn man weiß genau, was für einen imageschaden es anrichten kann, wenn bestimmte vorlieben oder taten bekannt würden.. - im gegensatz dazu haben heimliche fotos vom kacken (oder meinetwegen veröffentlichte legitime gehälter) keinen imageschaden zur folge, denn allein die gezeigte tatsache (dass jemand mal kacken muss oder geld verdient) ist zum einen bekannt und zum anderen nicht verwerflich..
 
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  • #65
Ich vermute, da stehen anderen Dinge dahinter, dass man sich nun entschuldigt und einen Rückzieher macht.
 
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